Wie jagt man Elefanten?

Da ich immer noch ziemlich wenig Zeit habe, heute als Blog-Lückenfüller eine Kopie einer meiner Website die ich nach einem Netzfund gestaltet habe:


Der Antwort auf diese Frage sollte man wirklich einmal gründlich nachgehen!!!

INFORMATIKER

jagen Elefanten, indem sie Algorithmus A ausführen:

begin
begin
Gehe nach Afrika;
Beginne am Kap der guten Hoffnung;
Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung;
Für jedes Durchkreuzen tue;
begin
Fange jedes Tier, das Du siehst;
Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier;
halte an bei Übereinstimmung;
end
end
end (mehr …)

WeiterlesenWie jagt man Elefanten?

Zuverlässigkeit bei Raketen

Letzte Woche ging erneut ein Satellit bei einem Protonstart verloren. Von 96 Starts seit dem 1.1.2000 gingen 6 verloren. Das 6,25% und das ist heute ein sehr hoher Wert. Früher gab es die Regel, dass eine völlig neue Rakete oder wenn es nur wenige Erfahrungen mit der Technologie gibt (was für die ersten Raketen einer Nation gilt) anfangs nicht sehr zuverlässig ist. Damals (in den fünfziger bis Siebzigern) rechnete man mit:

  • Einem Fehlstart bei den ersten zwei Flügen
  • Zwei Fehlstarts bei den ersten fünf Flügen
  • Drei Fehlstarts bei den ersten 10 Flügen
  • Vier Fehlstarts bei den ersten 20 Flügen (mehr …)

WeiterlesenZuverlässigkeit bei Raketen

Warum ich gegen das JWST bin

Das James Web Space Telescope (JWST) wird das teuerste unbemannte Weltraumprojekt überhaupt werden, teurer als Cassini, Viking, Galileo oder das Mars Science Laboratory – nicht nur absolut (mit derzeit auf 7,8 Milliarden Dollar Gesamtkosten) als auch inflationskorrigiert. Doch lohnt es sich?

Was der Knackpunkt ist, sind natürlich die Kosten. 7,8 Milliarden Dollar ist wirklich viel Geld. Es kostet damit so viel wie 4 Jahre ISS Betrieb oder 2-3 Jahre Space Shuttle Betrieb. Bei dem Vergleich mit unbemannten Projekten wird es sogar noch auffälliger. Das nächst kleinere Projekt ist das 2,5 Milliarden Dollar teure MSL, das um den Faktor 3 kleiner ist.  Neue Missionen zum Mars dürfen maximal 480 Millionen Dollar ohne Trägerrakete kosten. Das ist auch in etwa das Preisetikett eines anspruchsvolleren Forschungssatelliten. (mehr …)

WeiterlesenWarum ich gegen das JWST bin

Gesinnungstäter

Vor einigen Tagen habe ich bei ARTE eine Dokumentation über Nina Hagen angesehen (Wiederholungen um 3:45 heute und um 5:00 am 23.8). Die Dokumentation war, sagen wir mal höfflich „sehr wohlwollend“. Ich wusste nicht so viel über die Sängerin, aber das was ich wusste, war irgendwie im Gegensatz zu der Berichterstattung. Mir kamen da die Fernsehauftritte in den letzten Jahren in den Sinn, wo ich sie als jemand wahrnahm, der nicht mehr alle Tassen im Schrank So z.B. bei zwei Talkshows bei Maischberger mit Jutta Dithfurt und Joachim bublath. In dem Beitrag kam nur was davon, dass sie sich zur Punkbewegung zugehört fühlte und nun spiritistisch angehaucht ist. Auch das ihre Plattenerfolge recht lau waren, findet man nicht und die Band, die sie nach einem Jahr als sich der erste Erfolg ankündigte einfach sitzen lies, kam einem als der große Looser vor. Nina Hagen macht Karriere und sie verschwinden in der Versenkung. Komisch nur das mir einer der Musiker so bekannt vorkam.

Also habe ich mal in der Wikipedia nachgeforscht und da sieht es anders aus. Was mich am meisten überrascht hat war, das Nina Hagens erste Band später als Spilff erfolgreich war, was nun auch zwanglos das bekannte Gesicht erklärt. Und auch warum die einzigen Nina Hagen Titel die mir gefallen, die aus dieser frühen Zeit sind. Schade, denn da passte die Kombination aus Stimme und Musik. Immerhin stammt mein Nina Hagen Lieblingshit aus dieser Zeit, der die wohl beste Beschreibung des deutschen Fernsehens enthält: „Alles so schön bunt hier„. Eigentlich sollte eine Dokumentation neutral sein, aber diese war es nicht. (mehr …)

WeiterlesenGesinnungstäter

„man rated“ – an den Triebwerktests festgemacht

Der Begriff „man rated“ ist nicht so fest definiert, wie man es gerne hätte und ich denke er hat sich auch im Laufe der Zeit geändert. So würde man wohl die Atlas D und Titan II die man für den Start von Mercury und Gemini benutzt hat sicher nicht mehr heute als „man rated“ bezeichnen. Weiterhin ist es natürlich ein Begriff, der eigentlich auf ein System als ganzes angewandt werden muss. Vereinfacht gesagt muss ein System als Ganzes sicher sein. Die schlechte Zuverlässigkeit früher Trägerraketen wurde durch den Fluchtturm ausgeglichen. Doch ich will mich mal auf etwas beschränken, von dem man relativ viel weiß, den Triebwerken.

Triebwerke werden ausführlich getestet bevor der erste Start ansteht. Es fängt an mit den Tests einzelner Komponenten wie Turbopumpen oder der Brennkammer, es geht weiter über Prototypen. Die Tests fangen an mit kurzen Zündungen an, dann folgen längere Tests. Schließlich welche über die nominelle Betriebsdauer hinaus und unter verschärften Bedingungen wie höhere, Schub als normal. Natürlich werden auch Störungen simuliert. (mehr …)

Weiterlesen„man rated“ – an den Triebwerktests festgemacht