Ich lese mich gerade wieder in die Ernährungslehre ein, vor allem in Ernährungsformen. Es gibt ja zahlreiche alternative Ernährungsformen. Neben Nahrungsformen, die nicht nur akzeptiert sind, sondern die sogar von der Ernährungsforschung begrüßt werden (wie die gemäßigte Firm des Vegetarismus bei dem nur auf Fleisch verzichtet wird, aber Milch und Eier erlaubt sind) gibt es zahlreiche extreme Formen, bei denen nur bestimmte Nahrungsmittel erlaubt sind, es zeitliche Einschränkungen oder nur bestimmte Zubereitungsarten gibt, die erlaubt sind.
Viele dieser Empfehlungen gehen zurück auf Ärzte oder Propagandisten, die sie zu einer Zeit (viele vor mehr als 100 Jahren) aufstellten, als man noch wenig über die chemischen und biologischen Vorgänge bei der Verdauung wusste bzw. was wichtig für den Körper ist. Hier zwei Beispiele: (mehr …)
Nein, es geht heute nicht um einen religiösen Blog, sondern etwas worüber ich beim Stöbern bei Amazon gestolpert bin. Es ging um das Buch Ernährung des Menschen von Ibrahim Elmadfa, das gemischte Kritiken bekam. Die größere Zahl verriss es und die anderen lobten es. Dabei fiel mehrmals der obige Ausdruck, den ich noch aus meiner Studienzeit kenne.
Unter Studenten ist eine „Bibel“ ein Fachbuch in dem alles drin steht, was man für ein Fach benötigt, vorzugsweise um die Prüfungen zu bestehen. Meistens geschieht dies aus persönlicher Sicht, weil der Dozent sich nach dem Buch orientiert oder noch schlimmer der Autor dessen ist. Doch eine echte Bibel ist über eine Uni heraus bekannt und akzeptiert und auch von der Fachwelt als „Bibel“ anerkannt. Nun was sind die Eigenschaften solcher Bücher? Meiner Ansicht nach folgende: (mehr …)
Nun, das gekürzt wird, das dürfte angesichts des Haushaltskompromisses letzte Woche, ja unstrittig sein. Es dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass die NASA nicht vom Sparkurs ausgenommen wird. Eher vermute ich, wird man an Dingen die nicht so wichtig für die nationale Sicherheit oder direkt für die Leute sind, eher spart als am Wehretat oder den Kosten für Soziales und Gesundheit.
Also was kommt auf die NASA zu? Mal hier eine persönliche Prognose. (mehr …)
CEA2 (Chemical Equilibrium with Applications) ist ein seit gut 30 Jahren entwickeltes NASA Programm mit dem verschiedenste Probleme bei Gasphasen berechnet werden können. Ich beschränke mich auf das, was Raumfahrtliebhaber wohl am meisten machen: Die Berechnung der Performance von Triebwerken bei Raketen. Ich will die Benutzung des Programmes einmal erläutern, damit es auch andere nutzen können. Der Download des Programmes mit einer Java GUI finden sie unter diesem Link.
Zuerst ein paar Dinge die wichtig sind und die auch immer wieder falsch mache, weil sie nicht so selbstverständlich sind.
Das Programm übernimmt nicht die Ländereinstellungen. Wer „1,6“ eintippt und damit einen Wert zwischen 1 und 2 meint, wird in Wirklichkeit dem Programm zwei Werte übergeben, nämlich 1 und 6. Also immer einen Dezimalpunkt anstatt einem Komma Benutzen.
Bei Listen wird ein Wert erst übernommen wenn man in ein anderes Inputfeld derselben Liste klickt. Vergisst man dies, so steht er zwar in der Liste, taucht aber in den Ergebnissen nicht als Parameter auf
Beim Speichern muss man die Dateiendung „.inp“ immer angeben, sonst meckert dann das eigentliche Konsolenprogramm das die Berechnung durchführt. (Die GUI dient nur zum Erstellen der Eingabedateien).
Nun zur Bedienung selbst. Nachdem man CEAexec.win.bat gestartet hat (es empfiehlt sich das Programm im Benutzerverzeichnis abzulegen, da es in dieses Verzeichnis schreiben will) wählt man zuerst im oberen Fenster als Problemstellung „Rocket rkt“. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Eingabefenster mit den Möglichkeiten Triebwerksparameter einzugeben.
Inital Press ist der Brennkammerdruck. Wir wollen mal das Shuttle SSME simulieren und geben hier 220 an. Wenn wir mehrere Drücke simulieren wollen, können wir die Liste ergänzen. Pro Eingangsdruck gibt es eine komplette Berechnung. In der Groupbox „Combustion Chamber“ können wir wenn wir die genauen Daten über die Brennkammer haben diese eintragen. Meistens liegen diese aber nicht vor. So nehmen wir „infinitive Area„, gehen also davon aus, dass wir eine unendlich große Brennkammer haben. (mehr …)
Am Freitag startete Juno zum Jupitersystem. Vielleicht hat der eine oder andere sich schon gewundert, warum es keine Seite zu dieser Raumsonde bei mir gibt. Die Antwort ist sehr einfach: weil ich bisher zu wenig dazu gefunden habe. Vielleicht ist es jetzt nach dem Start etwas mehr, aber es sieht noch nicht so aus, zumindest in der Art, wie ich es gewohnt bin, also detaillierte Beschreibungen der Instrumente und der Raumsonde. Das ist auch so beim MSL, es hat sich da doch vieles in den letzten Jahren verschlechtert. Es war schon bei Phoenix und Dawn so. Dort konnte ich das noch auffangen, weil bei Dawn ausländische Partner beteiligt waren und es von Ihnen detailliere Informationen gab und bei Phoenix, weil sie praktisch die eingelagerte und instrumentell aktualisierte 2001 Landemission war, über die ich noch Infos hatte. Aber das es bei der NASA nun deutlich weniger Infos gibt, ist nicht das heutige Thema, sondern, das man bei der Sonde meiner Meinung nach etwas versäumt hat. (mehr …)