Radikalislamismus

Ihr habt sicher die Nachrichten gehört, dass nun auch die deutsche Botschaft von Islamisten gestürmt wurde. Es ist ja nichts neues. Wir hatten das schon bei dänischen Mohammed-Karikaturen, Predigern aus Amerika die den Koran verbrennen. Immer gehen Masen auf die Straßen und greifen ausländische Einrichtungen an. Was immer wieder bestürzt ist, wie aufgebracht Leute demonstrieren weil irgendetwas in einem fremden Land angeblich ihren Glauben verletzt (ich glaube nicht das diese sich die Mühe machen, das nachzuprüfen, sondern sie glauben irgendwelchen Predigern). Das sind ja keine „Demonstrationen“, sondern sie eskalieren immer in Gewalt. Und sie sind immer Freitags. Der Freitag ist der Sonntag im Islam. Doch während bei uns der Tag eher besinnlich und als Ruhetag geprägt ist, auch wenn das in den letzten Jahrzehnten mit zahlreichen Erlaubnissen für verkaufsoffene Sonntage durchlöchert wurde, scheint der islamische „Sonntag“ wohl eher einer für Radau und Gewalt zu sein. Steht das so im Koran? Denn ihr Glaube bringt die Leute ja zu diesen Exzessen. (mehr …)

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Die räumliche Orientierung von Raumsonden und Satelliten – Teil 2

T.J. hat mich zu einem zweiten Artikel inspiriert, der auch weil er mit 2 K etwas lang ist in zwei Teilen im Blog erscheint, man findet ihn aber auch auf der Website, wenn man weiss, wo dort die Neuigkeiten verzeichnet sind ;-). Das Thema ist nicht gerade meine Kernkompetenz, sondern eher etwas für einen Gastblog (ich weis dass einige aus der Raumfahrtindustrie das lesen, also wenn Fehler gefunden werden, bitte mailen). In diesem Artikel geht es um die Feststellung der räumlichen Lage (gestern) und wie man sie verändern kann (morgen). Den ganzen Artikel findet ihr auch in der Website und zwar hier. (mehr …)

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Die räumliche Orientierung von Raumsonden und Satelliten – Teil 1

T.J. hat mich zu einem zweiten Artikel inspiriert, der auch weil er mit 26 K etwas lang ist in zwei Teilen im Blog erscheint, man findet ihn aber auch auf der Website, wenn man weiss, wo dort die Neuigkeiten verzeichnet sind ;-). Das Thema ist nicht gerade meine Kernkompetenz, sondern eher etwas für einen Gastblog (ich weis dass einige aus der Raumfahrtindustrie das lesen, also wenn Fehler gefunden werden, bitte mailen). In diesem Artikel geht es um die Feststellung der räumlichen Lage (heute) und wie man sie verändern kann (morgen).

Neben der Navigation, also der Feststellung, wo sich ein Satellit oder eine Raumsonde befindet, ist auch die räumliche Orientierung wichtig, das bedeutet, man muss wissen, wie der Körper im Raum ausgerichtet ist, schließlich ist er schwerelos, es muss also nicht automatisch so sein, dass die Kamera auf den Nadirpunkt (den Punkt der gerade auf der Erde überflogen wird) zeigt oder eine Antenne einer Raumsonde zur Erde. In diesem kleinen Artikel möchte ich einmal die verschiedenen Methoden, wie man die Lage im Raum feststellt und verändert, beleuchten. Es gibt natürlich auch Satelliten, die keine Ausrichtung benötigen (z.B. passive Laserreflektionssatelliten wie Lageos), oder bei denen darauf verzichtet wird, (wie bei kleinen Cubesats, aufgrund der Restriktionen in Gewicht und Masse). Es gibt auch den Sonderfall, dass es eine passive Stabilisierung, aber keine Feststellung der Ausrichtung im Raum gibt. (mehr …)

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Navigation von Raumsonden – Teil 2

So, die Idee für den heutigen Blog habe ich von einem Kommentar den es letzte Woche gab, wo sich der Autor über die Genauigkeit der Navigation erstaunt äußerte. Das hat mich zu einem zweiteilligen Artikel über die Navigation von Raumsonden inspiriert. Der erste Teil kam schon gestern raus.

Alleine durch die Vermessung des Funksignals kann man also feststellen, wo sich die Raumsonde befindet. Innerhalb der sechziger Jahre machte die Technik enorme Fortschritte. Lag die Unsicherheit der Raumsondenposition bei einem Mars oder Venusvorbeiflug 1960 noch bei rund über 10.000 km, so war es ein Jahrzehnt später rund 1000 km. Dadurch sank die Vorbeiflugdistanz auch ab. Bei Mariner 2 waren es noch 35.000 km und bei Mariner 6+7 nur noch 3.500 km. Da man nicht riskieren will, dass die Raumsonde auf den Planet aufschlägt, musste man einen Sicherheitsabstand der mindestens so hoch, wie die Unsicherheit in der Position war, einhalten. Weitere Verbesserungen waren abzusehen, was erst das flapsig als planetarisches Billard bezeichnete Swing-By ermöglichte. (mehr …)

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Navigation von Raumsonden – Teil 1

So, die Idee für den heutigen Blog habe ich von einem Kommentar den es letzte Woche gab, wo sich der Autor über die Genauigkeit der Navigation erstaunt äußerte. Das hat mich zu einem zweiteilligen Artikel über die Navigation von Raumsonden inspiriert. Der zweite Teil folgt dann morgen.

Laien staunen immer wieder über die Genauigkeit, mit der Raumsonden gesteuert werden. Diese Tatsache wird auch vom JPL gerne dramatisch dargestellt. So wirkt sich eine Abweichung bei Voyager 2 von 1 km bei Uranus eine um 14.000 km verschobene Passagedistanz bei Neptun. Andere gerne benutzte Vergleiche sind der Golfball, der über 300 m geschlagen genau das Loch trifft. Nur dieser Vergleich ist falsch.

Fangen wir zuerst einmal mit einer historischen Betrachtung an. In den Anfangszeiten der Raumfahrt hatten die Raumsonden noch keine Triebwerke zur Änderung der Umlaufbahn. Da die Raketen damals noch größere Fehler im Einschuss auf die Zielbahn aufwiesen, waren sehr große Passagedistanzen normal. Hier eine Liste von Abweichungen: (mehr …)

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