Ankündigungen und Realität

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Der eine oder andere hat es bemerkt: Der erste Versorgungsflug von SpaceX für die ISS steht an. Endlich, Drei Jahre hinter dem Zeitplan sind sie ja hinterher. Die Partner mussten die letzten eineinhalb Jahre die Station versorgen und das wäre noch gravierender gewesen, hätte es nicht noch STS-135 mit Vorräten gegeben. Nun sollte man meinen kann die Firma zeigen was sie kann. Wie schreibt sie doch auf ihrer Webseite: „6,000 kg (13,228 lbs) payload up-mass to LEO; 3,000 kg (6,614 lbs) payload down-mass“. Na das ist doch eine gute Nachricht. Wie viel Nutzlast transportiert nun CRS-SPX1, so die offizielle Flugbezeichnung? Es sind 450 kg. Ja das ist kein Witz. Ich bin überrascht, denn in NASA Dokumenten fand ich 1.268 kg. Also nochmals deutlich weniger. Wie praktisch immer wie bei SpaceX sinken die Nutzlasten. Die Falcon 9 „v1.1“ wurde 2011 noch mit 16 t LEO angekündigt, aktuell liegt sie noch bei 13,23 t. Ganz besonders übel hat es die Falcon Heavy erwischt, deren GTO Nutzlast von 19 auf 12 t absank. Continue reading „Ankündigungen und Realität“

Fragen rund ums Essen

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So, da ich nun nach der Weiterleitung des Diätbuchmanuskripts mal wieder an den Ernährungsfragen arbeite, heute wieder einen Blog zu dem Thema. Diesmal geht es um Fragen rund ums Essen.

Sollte man zum Essen nichts trinken?

Früher bekamen Kinder genau diese Empfehlung. Waren die Eltern damals besonders fürsorglich oder warum hört man von dieser Regel heute nichts mehr?

Fangen wir mal mit dem Wasserbedarf an. Empfohlen wird ein Konsum von 2-2,5 l pro Tag. Da in der festen Nahrung auch Wasser enthalten ist, sollte man noch 1,2 bis 1,8 l in Form von Getränken zu sich nehmen. Idealerweise über den ganzen Tag verteilt, da schon ein geringes Absinken des Wasseranteils ungünstig ist. Vor allem die geistige Leistungsfähigkeit sinkt ab. Das Senioren weniger Durst empfinden wird z.B. auch mitverantwortlich für Demenz und die Abnahme der geistigen Leistung gemacht. Continue reading „Fragen rund ums Essen“

Der Vektorrechner

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Seymour Cray’s Beitrag zu den Computern war schon als ich mich in den Achtzigern dafür interessierte legendär. Cray war ursprünglich bei CDC (Control Data Corporation) für die Entwicklung der CD-6600 und 7600 verantwortlich, den schnellsten Computern ihrer Zeit und auch in ihrer Architektur richtungsweisend. Aber die Entwicklung war teuer und es kam zu Problemen als die CD 8600 sich als nicht entwerfbar entpuppte. Cray trennte sich von CDC einvernehmlich und gründete seine eigene Firma.

Schon das Erstling, die Cray 1 war 1976 ein ganz großer Wurf. Er war schneller als jeder andere Rechner seiner Zeit, und das nicht nur ein bisschen, sondern gleich viermal schneller. Er sah stylisch aus (und war auch noch als Sitzbank nutzbar). Der ganze Rechner war auf Geschwindigkeit ausgelegt. So kam die Form einer großen Garnrolle dadurch, dass die Verbindungslänge minimal sein sollte. Alle Kabel waren ein vielfaches von 30 cm lang. Kein Kabel dürfte länger als 72 Inch sein, da ein Signal  dann 12,5 ns brauchte – die Taktzeit des Rechners. Das führte auch zu dem kompakten Aufbau Continue reading „Der Vektorrechner“

Das beste Lied von …. Queen

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So, da sich das Wochenende nähert und ihr diese Woche viel schwere Kost im Blog hattet diesmal nur ein kurzer Eintrag, auch weil ich derzeit am Manuskript des Diätbuchs bin, das ich von Arne als erstem Korrektor zurückbekommen habe. Es geht dann am Samstag weiter zu Hans und daneben treffen nun die Programmentwürfe meiner Studenten ein, die ich auch korrigieren muss. Continue reading „Das beste Lied von …. Queen“

Staatsverschuldung

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Da das Thema nun ja mindestens einmal in der Woche in den Hauptnachrichten kommt, egal ob wir von Griechenland, Spanien oder den USA reden – nahezu alle Länder der Erde sind verschuldet. unterschiedlich stark, aber doch verschuldet, wie ein Blick auf diese Karte zeigt. Ich glaube viele der Entwicklungsländer, die auf der Karte weis oder grün (für wenig verschuldet) sind, wären sicher auch höher verschuldet, wenn sie Kredite bekämen. Ich will das Thema mal aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Zuerst einmal warum verschulden sich Staaten immer stärker.

Bei uns ist es relativ klar: Politiker werden für vier Jahre gewählt. Sie reden dann zwar immer vom Abbau der Staatsverschuldung und dass man den Enkeln keine Schulden hinterlassen darf, aber in der Praxis wollen sie wiedergewählt werden. Würden sie Schulden abbauen, so wäre der Anteil der Steuereinnahmen der für andere Zwecke zur Verfugung steht kleiner. Man müsste also kürzen. Das gibt Probleme entweder mit Wählern (Kürzungen von Beamtengehältern, Zuschuss an die Rentenkasse) oder der Bevölkerung allgemein (Steuererhöhung um mehr Geld zur Verfügung zu haben, Sparen bei Infrastrukturmaßnahmen) oder Lobbyvertretern die den Wahlkampf finanzieren (Subventionsabbau, höhere Steuern auf Unternehmen, die aus diesem Grund kaum Steuern zahlen). Es werden ja eigene Gesetze beschlossen wie niedriger MwSt.-Satz für Hoteliers oder ein neues Gesetz das den Zusammenschluss von Porsche und VW begünstigt wenn gerade mal eine Aktie ausgetauscht wird. (2011 verabschiedet, zwei Monate später erfolgte die Übernahme). Daneben und das ist verhängnisvoll, pflegen Politiker auch neue Schulden zu machen wenn die Konjunktur lahmt, dabei ist beweisen, dass von dem Geld für Konjunkturprogramme wenn sie gut überlegt sind, maximal 25 bis 50% in Form von mehr Steuern wieder rein kommt. Wenn man so was auflegt, wie Abwrackprämien, dann können es aber auch 0% sein. Continue reading „Staatsverschuldung“