Mal ein Bild von mir.

Ich bin ja nicht der Typ der viele Bilder von sich postet, aber eines gibt es, weil ich mir gerade mal ein neues Spielprogramm ausgedacht habe: ^>>>>>>''''''''>''>>>'>'''''`''''''>''''''>'''''''>'''''>'>''>>>>'>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>^>^^>^>^^^^^^ii>iii^^>iii^|| ^^>>>>>>''''>'>'''''>'>''''>''''`''>''''''>''''''>>'''''''>>'>>'>}>>>'>>>'>>>>>>>>>'>>>>>>>>^>^^^>^^^>i^^^^^i^^^^^iii^|| >>^>>>>>'''''''''''>>'>''''''''''`'''''''''>''>'|''~>''>>>'''>>>^'>>>>'>>>>>^>>>>>>>>>>>>>>>^>^^^^>^^^^^>i^^i|^i^^|i^^ii ^>>>>>>>''''''''''>'''>>'''''>'`''''''''''>'''>'>>>>'''ii>>|i^>>>'>>>>>>>>>>>>>>>^>'>>>>>>^^i>^^>>>^^>ii^^^^i^^^^^ii^ii|…

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Der englische Langbogen

Auf das Thema bin ich gekommen, nachdem ich mir einige Dokumentationen zum Mittelalter gesehen habe. ZDF Info überträgt einige von der BBC zu dieser Zeit und darunter auch eine dreiteilige über den Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Da geht es natürlich auch um die Schlachten und die berühmteste dieser ist die von Azincourt, die ja durch Shakespeare, aber auch zahlreichen neuen Darstellungen als epochaler Sieg des englischen Langbogens gilt. Ich erfuhr aber, dass dieser durchaus nicht nur erfolgreich im Hundertjährigen Krieg eingesetzt wurde. Es gab einige Siege, aber auch etliche Niederlagen. Ich nehme das einmal zum Anlass, diese Mythen zu untersuchen.

Fangen wir mit der Geschichte des Bogens in Schlachten an. Sicherlich ist der Bogen eine der ältesten Waffen. Für die Jagd wurde er schon in der Jungsteinzeit eingesetzt. Soweit wir wissen, spielte er in den bekannten Schlachten nur eine geringe Rolle. Bogenschützen gab es in vielen Heeren, doch meistens als Hilfstruppen oder um eine Schlacht zu eröffnen. Der Grund ist relativ einfach. Ein Bogenschütze hat zwar einen Reichweitenvorteil. Doch wenn der Gegner die Distanz zum Bogenschützen überbrückt hat, ist dieser im Nachteil. Er kann keine schwere Rüstung tragen, die ihn beim Abschuss behindern würde und er hat dann meistens nicht die Zeit den Bogen abzulegen und einen Schild oder ein Schwert anzulegen. Bogenschützen etablierten sich daher in zwei Bereichen: Entweder sie waren sehr mobil, sodass sie dem Gegner wieder entkommen konnten: So waren die Streitwagen mit Bogenschützen bestückt und Bogenschützen waren als Reiter sehr erfolgreich. So die Hunnen oder Skythen. Bei beiden dominierten die Kompositbogen, die aus verschiedenen Materialen bestanden und viel stärker gedehnt werden konnten, als Bögen aus Holz (höhere Spannkraft) und die trotzdem kürzer waren (Vorteil, wenn man auf einem Pferd sitzt und ein Bogen nur bis zur Hüfte reichen darf).. Der bogen wurde auch mit Erfolg eingesetzt, um von einer befestigten Stelle aus den Gegner zu beschießen. Hier kam dieser nicht an den Bogenschützen heran. (mehr …)

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Die Startpreise

Letzte Woche machte ein ULA-Angestellter bei einem Vortrag einige Anmerkungen über ULA und die Situation in den USA, einen Tag später wurde er gefeuert. Aber die Ausführungen sind interessant. Es gibt in dem Artikel einiges, was man ohne selbst involviert zu sein schwer beurteilen kann, so ob das BE-4 oder AR-1 die bessere Wahl ist. Nach den Zahlen ist es das BE-4 das weiter in der Entwicklung ist und billiger wird. Aber es gibt einiges das auch ich zu kommentieren habe.

Das erste ist die Bemerkung das Senator McCain offensichtlich nicht rational handelt. Man kann das aus verschiedenen Gesichtspunkten sehen, so als „attack dog“ von SpaceX. Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen, denn was er tut schadet nur dem eigenen Land, nützt aber niemanden außer SpaceX. SpaceX hat inzwischen auch seine Aussagen für Lobbyismus enorm erhöht und gibt dafür mehr als ULA aus – vor einigen Jahren war es noch umgekehrt. Da wird sicher viel bei McCain hängen bleiben. Die Tatsachen sind: Als man die RD-180 bestellte war die Abhängigkeit von einer russischen Firma schon ein wichtiger Punkt. Der Ursprungsvertrag war daher so ausgelegt, dass die Stückzahl hoch war und die Lieferfristen so, dass man immer genügend Triebwerke hatte, um nicht nur das aktuelle Jahr abzudecken sondern im Notfall eine eigene Produktion aufbauen zu können. Die Rechte für die Produktion bekam man ebenso wie die Unterlagen über den Aufbau und Tests. Es war der USAF aber bisher immer zu teuer, die Produktion aufzubauen, zumal die in den USA gebauten Triebwerke auch nicht billiger werden. Wenn man nun plötzlich entdeckt das man russische Triebwerke einsetzt um dann einen Bann auszusprechen, ohne irgendetwas zu tun um Ersatz zu schaffen, dann ist das nur dämlich. Russland schadet der Verkauf einiger Triebwerke gar nicht, aber die eignen Nutzlasten des Militärs sind betroffen, ja genau des Militärs, das doch sonst über allem steht und nie Haushaltskürzungen hinnehmen muss, auch wenn sonst jeder zurückstehen muss. Besonders pikant ist das Orbital während der Ukrainekrise ja einen neuen Vertrag über die Lieferung der RD-181 abgeschlossen hat. Wenn die politische Richtung wirklich ernst gemeint ist dann hätte man sicher Orbital davor gewarnt, vor allem aber schon 2014 eine Alternative gesucht. Das macht man nun, nach zwei Jahren. Das zeigt das es eigentlich nicht um die RD-180 geht oder nationale Unabhängigkeit. Würde man nur unabhängig sein wollen, so wäre es die einfachste Möglichkeit das RD-180 in den USA zu bauen, die Rechte hat man und ULA selbst sagte ja dass beide Nachfolger dem RD-180 unterlegen sind. Daher bekommt die Vulkan auch leistungsfähigere Booster um dies auszugleichen. (mehr …)

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Mars, Venus und Erde als Sprungbretter im Sonnensystem

Wenn man an Gravity Assist oder Swing-By denkt, dann sicher an die klassischen Reisen von Voyager, vielleicht auch Mariner 10. Seit Galileo jedoch nicht mehr direkt zu Jupiter gelangen konnte sind Vorbeiflüge an den inneren Planeten die Regel. Heute will ich mal Venus und Mars als Sprungbrett untersuchen. Fangen wir mit dem Mars an. (mehr …)

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Thermonukleare Antriebe

Nein, es geht heute nicht in diesem Beitrag um Atomwaffen als Antrieb, auch wenn es immer wieder Vorschläge gibt, diese zu nutzen. Es geht heute um eine andere Form des Antriebs, der aber auch Kernenergie nutzt, um ein Gas zu erhitzen und durch dessen thermische Energie sich fortzubewegen. Ich kam auf die Idee, als ich nach einem Aprilscherz suchte. Meine Idee: Die NASA entwickelt einen neuen Antrieb für zwei geplante Raumsonden zu Uranus und Neptun. Um diese in annehmbarer Zeit erreichen zu können, braucht man schnelle Bahnen die zur Folge haben, dass man beim Ziel stark abbremsen muss. Dafür gibt es einen neuen Antrieb, der die Wärmeenergie der RTG nutzt, um Wasserstoff aufzuheizen und diesen durch eine Düse zu expandieren. (mehr …)

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