Der Start vom Mt Everest und mit dem Katapult

Heute wieder mal ein Ergebnis meiner Aufstiegssimulation, diesmal will ich den Nutzlasteffekt, der entsteht, wenn ich eine Rakete aus einem Flugzeug aus abwerfe, in die zwei Einzelfaktoren aufdröseln und sehen, was herauskommt. Beide Szenarien sind hypothetisch, also bitte nicht gleich das in den Kommentaren bringen.

Szenario 1: Wir hätten einen Startplatz in 8.000 m Höhe, also so hoch wie die höchsten Berge, die es gibt. Das ist an sich schon kaum zu bewerkstelligen, damit ich vergleichen kann, darf sich aber der Breitengrad nicht ändern, das heißt, bei den Beispielen müsste sich der Berg bei 28,5 bzw. 5.5 Grad nördlicher Breite befinden (Breitengrad vom CCAF und CSG).

Szenario 2: Wir haben beim Startplatz eine Beschleunigungsvorrichtung aufgebaut, welche die Rakete beschleunigt und zuletzt über eine Rampe in einem definierten Winkel entlässt. Als Kompromiss (der ideale Winkel ist ja unbekannt) habe ich 45 Grad als Mittel zwischen 0 Grad (horizontaler Start) und 90 Grad (üblicher senkrechter Start) genommen. Wie schnell man eine Rakete so beschleunigen kann, ist natürlich schwer zu sagen. Ich habe mich für 150 m/s Anfangsgeschwindigkeit, das sind 540 km/h entschieden. Das Erreichen Hochgeschwindigkeitszüge oder Magnetschienenbahnen. Vielleicht etwas hoch, aber bei einer 1 km langen Beschleunigungsstrecke reichen dann 4 g Beschleunigung um die 540 km/h erreichen. Das wäre vielleicht mit Zügen aber nicht erreichbar sein, aber mit einem Raketenantrieb. (mehr …)

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Ein elektrischer Pumpenantrieb?

Die Elektron, die Anfang des Jahres ihren erfolgreichen Flug hatte und nun vor ihrem ersten kommerziellen Start steht, führte etwas Neues ein: die Treibstoffförderung mit stromangetriebenen Pumpen.

Fangen wir mit den Grundlagen an: Bei jedem Raketentriebwerk werden Flüssigkeiten oder Feststoffe in der Brennkammer verbrannt. Aus den dichten Flüssigkeiten/Feststoffe werden dabei Gase die ein Vielfaches des Volumens benötigen. Sie bauen, da die Gase sich nur durch die Düse aus der Brennkammer entfernen können, einen Brennkammerdruck auf, der konstant bleibt wenn gilt: Zufluss durch das Treibstoffförderungssystem = Abfluss durch die Düse.

Das Treibstoffförderungssystem muss damit sie die flüssigen Treibstoffe gegen den Brennkammerdruck einspritzen kann, mindestens diesen Druck erreichen, im Normallfall aber mehr, denn es gibt Verluste durch Reibung in den Leitungen und bei kleiner Druckdifferenz zur Brennkammer ist der Volumenstrom klein, außer man hat sehr dicke Förderleitungen.

Als Beispiel für die Berechnung habe ich das HM-/B genommen als Beispiel für ein eher kleines Triebwerk: (mehr …)

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Small Nukes oder Riesenträger?

Nach zwei Jahrzehnten der nuklearen Abrüstung wird wieder aufgerüstet. Die USA haben angekündigt, neue Atomsprengköpfe, sogenannte „Small nukes“ zu entwickeln. Laut Trump wären die bisherigen Atomsprengköpfe nutzlos, weil sie so stark wären, das keiner sie einsetzen will. Bisher gab es nach Nagasaki keinen Einsatz von Nuklearwaffen, nicht mal im Koreakrieg als General McArthur die „Bombe“ forderte und die USA noch die einzigen waren, die einsatzbereite Atomwaffen hatten. Damals mussten sie also keinen Gegenschlag befürchten. Truman scheute davor zurück, auch wenn ich denke, dass er nicht als Massenmörder in die Geschichte eingehen wollte (was ihn trotzdem nicht hinderte Atomwaffen in Japan und Flächenbombardements in Nordkorea durchzuführen, die ja auch jede Menge Zivilisten töteten). Später gab es das Gleichgewicht des Schreckens, im Amerikanischen so treffend MAD genannt nach der Abkürzung von Mutual Assured Destruction. (mehr …)

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Facebook, Alte und gute Nachrichten für Dieselbesitzer

Heute mal wieder einen Mischmasch-Blog sprich, verschiedene Themen, die alleine für einen Blog zu kurz wären. Fangen wir mal an mit Zuckerbergs Firma. (mehr …)

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Spektrometer

Ich bin derzeit in meinem Ferienhaus in Nesselwang, wie immer zweimal im Jahr Großreinemachen und nach dem Rechten schauen. Bisher hattet ihr Blogs aus der Konserve, also vorgeschrieben und dann in die Zukunft datiert. Der heutige Blog ist mehr oder weniger „live“, na ja er entsteht am Sonntag und wird am Montag fertig. (mehr …)

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