Der Start vom Flugzeug aus – was bringts?

Mit meiner Aufstiegssimulation will ich heute ein Thema angehen, das ich bisher nur abschätzen konnte. Nämlich, wie viel es bringt, wenn man eine Rakete von einem Flugzeug aus abwirft. Nun da das Trägerflugzeug von Stratolaunch erste Testflüge unternimmt, ist die Thematik ja wieder aktuell.

Ich will mich dem Thema aber logisch nähern. Wenn eine Rakete von einem Flugzeug in typisch 12 km Höhe abgeworfen wird, hat sie folgende veränderte Starteigenschaften:

  • Starthöhe etwa 11 km (die Rakete fällt zuerst, bevor sie gezündet wird)
  • Startgeschwindigkeit etwa 250 m/s (entspricht 900 km/h, der Reisegeschwindigkeit eines Verkehrsflugzeugs).

Für kleine Raketen, die man von militärischen Maschinen aus abwerfen kann, kann man auch die Abwurfhöhe erhöhen und die Startgeschwindigkeit ebenfalls steigern. (mehr …)

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Tutorial Geschwindigkeits-/Nutzlastberechnungen

So, nachdem ich bisher, Moment! Lasst mich mal genau nachschauen … ah ja, Null Reaktionen auf mein mit viel Arbeit umgesetztes und perfektioniertes Aufstiegsmodell bekommen habe, will ich mal den kleinen Bruder der Aufstiegssimulation vorstellen, der sich seit fast 20 Jahren kaum geändert hat. Das Programm findet ihr hier.

Man findet die einfache Simulation im Menü Bearbeiten → Raketen. Es kommt ein neuer Dialog mit der Liste aller in dieser Datei erfassen Raketen. Es gibt viele Dateien, die alle Raketen enthalten die jemals entwickelt wurden aber auch viele, die ich mir ausgedacht habe, das geht in dem Programmpunkt viel einfacher als in der Aufstiegssimulation. Eine neue Datei lädt man mit dem Dateimenü des Hauptprogrammes ein. Sie haben die Endung „.rakdat“. Alle Dateien enthalten zuerst mal die Daten für diese einfache Simulation. Die Aufstiegssimulation ist in der Beziehung transparent, als das sie die für diese Simulation nötige Endgeschwindigkeit berechnet. Bei ihr muss man aber noch zahlreiche Daten ergänzen, die in der einfachen Simulation nicht verwendet werden. (mehr …)

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Tutorial 4 Aufstiegssimulation

Ich glaube zwar inzwischen nicht, dass es jemand außer mir mein eigenes Programm nutzt, aber zum Abschluss der Dokumentation, hier nun die letzte Beschreibung der Aufstiegssimulation. Bei den Datendateien wurden inzwischen Rakete.rakdat, Delta, Atlas, Europa und China komplett umgestellt. Ich werde noch Saturn, Japan sowie zwei für die restlichen US- und Nicht-US-Träger erstellen, der Rest der alten Dateien, der auch viele hypothetische Träger enthält, wird nicht umgestellt. Sauber getrennt habe ich inzwischen existierende und nicht existierende Raketen. Die Letzteren findet man in „Nicht existent.rakdat“.

Inzwischen habe ich die Simulation von Freiflugphasen abgeschlossen. Die Einstellungen stecken in einem eigenen Menüpunkt unter „Bearbeiten → Einstellungen Parkbahn. Auch die Angabe von Startbedingungen habe ich in einen Dialog ausgelagert. Man kann nun das Startgelände auswählen und bekommt dann Starthöhe, Breitengrad gleich gesetzt. Meist muss man nur den Startazimut für eine andere Bahnneigung anpassen. (mehr …)

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Die rein druckgeförderte Rakete

Ich will mal auf die Aufforderung von spacejesus eingehen, was ähnliches hatte ich mal vor, aber nach den ersten Überlegungen schon als unsinnig verworfen. Aber man kann es ja mal durchrechnen und hat es dann offiziell das es unsinnig ist. (Kann man als Jesus nicht mehr selbst rechnen? Die Religion ist auch nicht mehr das was sie mal war ….) (mehr …)

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Die Prometheus-Booster der Ariane 6

Immer wenn ich was simuliere, kommen mir Ideen – meine Stellungnahme zur Ariane 6 sollte mal einen Artikel umfassen, nun ist es schon der Vierte. Als ich die Rakete entwickelte, kam mir am Schluss ide Idee, wofür die ESA tatsächlich den Prometheus Antrieb nutzen könnte. Für Flüssigbooster, die den P120C der Ariane 62/64 ersetzen.

Schon alleine durch den hohen spezifischen Impuls von 3322 im Vakuum würden sie die Nutzlast gravierend steigern. Auch das Voll-/Leermasseverhältnis des P120C von 12,5 können schon konventionelle Booster leicht unterbieten. Beim weiteren Nachdenken fallen mir mehrere Lösungen zum Umsetzen ein: (mehr …)

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