Kann man machen, muss man aber nicht

Heute wieder ein kurzer Blog, damit ihr auch die letzte Zeit in der es täglich einen längeren gab, verdauen könnt.

Lidl macht derzeit wieder eine Werbung im Radio jenseits der „wochenendlich“-Werbung für die Angebote an Freitag oder Samstag. Die fängt mit obigem Satz an: „Kann man machen, muss man aber nicht“. Jemand sagt etwas, meist ist das ein völlig idiotischer Vorschlag um Geld beim Einkaufen zu sparen und dann kommt die bekannte jugendlich-freche Stimme, die seit Jahren Werbung für Lidl macht, mit dem obigen Satz gefolgt von Angeboten, die es gerade gibt. Lidls Werbung ist ja immer etwas schräg. Im letzten Jahr waren es Leute, die Angebote marktschreierisch ankündigten. So richtig witzig ist sie aber nicht, nur eben auffällig. (mehr …)

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Bezaubernde Jeannie, Verbraten von Serien und VPS

Gerade wird auf One die Serie „Bezaubende Jeannie“ aus den Sechzigern wiederholt. Da sie ziemlich alt ist und schon oft ausgestrahlt wurde denke ich kennen die meisten den Inhalt. Der Astronaut Anthony Nelson findet auf einer Insel einen Flaschengeist, Jeanny der ihm fortwährend das Leben schwer macht.

Mich hat mal interessiert, wer von den Darstellern noch lebt. Es ist nur noch Barbara Eden, welche die Jeannie spielt. Das Larry Hagman schon vor einigen Jahren starb wusste ich schon. Dazu habe ich die Wikipedia besucht. Etwas amüsiert war ich über die Einträge zur Serie. So wurde moniert, dass die Serie die NASA als militärische Struktur mit Befehlsgewalten darstellte. Zum einen ist da was wahres dran. Die Astronauten blieben beim Militär und wurden nur für die NASA freigestellt. Eugene Cernan der so lange dabei war, das er beim Ausscheiden schon den Admiralsrang bekommen hätte, musste überlegen, ob er nicht doch zur Navy zurückkehren sollte. Daneben gab es viele Rollen mit militärischen Bezeichnungen wie „Public Affairs Officer“ oder „Flight Dynamics Officer“. Vor allem aber gab es eine strenge Struktur mit Verantwortlichkeiten und Weisungsbefugnis wie beim Militär. Wenn Chris Kraft entschied, dass jemand nicht mehr fliegen sollte weil seien Performance schlecht war oder er einfach krank wurde, dann flog er nicht mehr. Da wurde wie beim Militär befohlen und nicht diskutiert. (mehr …)

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Der Casio FX-991DE X – Modellpflege

Ich benutze noch oft einen Taschenrechner. Mir schwirren immer wieder Idee n durch den Kopf, die ich gerne durchrechne, oder zumindest eine grobe Abschätzung mache (planetare Bahnen kann man nicht wirklich genau mit dem Taschenrechner rechnen, außer man hat viel Geduld und die ganze Rechenvorschrift und physikalischen Konstanten im Kopf). Weil das oft spontan ist und mir bei langweiligem Fernsehprogramm oder auf dem Klo einfällt, habe ich pro Etage einen Taschenrechner. Als Zweitrechner des Casio 991 ES, habe ich über Jahre einen Casio 82 genutzt.

Ich habe den ersten Casio, einen FX-81 1981 bekommen und dachte damals die Zahl steht für das Modelljahr, doch zumindest das 82-er Modell gibt es ja heute noch. Wer mal einen Taschenrechner hatte, weiß, dass man meist bei einem Hersteller bleibt. Das Gehirn lernt, wo bestimmte Funktionen sind und man muss nicht suchen. Besonders ärgert mich dann, wenn der Hersteller das ändert, wie Casio das beim FX-5800 tat. Die häufigen Tasten für letztes Ergebnis (ans) und 1/x sind dort nämlich woanders und nur über Shift zu erreichen. Überhaupt ist die Auswahl klein geworden. Es gibt nur noch Texas Instruments und Casio. Sharp und HP die auch mal Taschenrechner produziert haben scheinen vom Markt verschwunden. Es gibt noch No-Names, doch wie meine eigenen Erfahrungen mit einem ALDI-Rechner zeigen, sind die keine Alternative – von den Funktionen her zieht er gleich, doch ist die Bedienung von Menüs wenig intuitiv und vor allem das Display sehr schwer abzulesen. (mehr …)

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Wege zum Mars

Damit mir meine Raumfahrtfans nicht einschlafen. Heute mal wieder was zur bemannten Marslandung und zwar die verschiedenen Szenarien die es gibt. Es gibt beim Mars wegen der vielen Elemente und der Himmelkonstellation viel mehr Variationsmöglichkeiten als bei einer Mondlandung. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber ich denke, die wesentlichen Fälle habe ich abgedeckt. (mehr …)

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Treibstofferzeugung auf dem Mars

Seit Zubrin ist die Treibstofferzeugung auf dem Mars Bestandteil der Planungen. Vorher dachte man nicht daran, was natürlich auch die Pflicht zur Minimierung der Masse mit sich bringt. Hier mal die Geschwindigkeitsbilanz für eine konventionelle Mission, die folgende Elemente mit Treibstoffbedarf hat:

  • Deep Space Transport (DST): Eine Raumstation die die Besatzung von der Erde zum Mars bringt. Sie schwenkt beim Mars in eine elliptische Umlaufbahn ein, um den Treibstoffverbrauch für die schwere Station mit Vorräten (NASA Ansatz: 50 t) zu minimieren.
  • Mars-Orbit-Transport (MOT): Eine Kapsel mit Raketenstufe die aerodynamisch abgebremst landet und die Besatzung zum Deep Space Transport bringt. Dort wird angekoppelt. Die Kapsel wird auch zur Landung auf der Erde genutzt, der DST geht verloren.


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