Voyager Inside: Der Rice Algorithmus und die Datenraten bei Kompression

Zwischen Saturn und Uranus wurde Voyager „reeinginert“, d.H. sie erhielt zahlreiche Verbesserungen. Die meisten davon waren nur möglich weil die Sonden programmierbare Computer hatten, anders als die Mariners in deren Serie sie zuerst einsortiert wurde (Mariner-Jupiter-Saturn 77).

Eine der umfangreichsten Veränderungen war die Einführung eines Kompressionsverfahrens. An der Stelle gleich eine Bemerkung, das ist in der Website falsch beschrieben, da ich bis zum Buch populärwissenschaftliche Darstellungen als Quelle genutzt habe und die beschrieben die Vorgehensweise wie folgt: Man übertrug das erste Pixel einer Zeile unkomprimiert (8 Bit) und die folgenden Pixel als 3 Bit Differenzwert zur vorherigen Helligkeit. Das ist falsch. (mehr …)

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Raumfahrt und Profifußball

Na, bei dem Titel ins Grübeln gekommen? Was haben Raumfahrt und Profifußball gemeinsam? Nun am Ende des Artikels kommt die Auflistung.

Ich kam auf den Artikel, weil ich mir einige Dokus über Voyager angesehen habe, dabei war eine um die es sich vor allem um Bruce Murray drehte. Okay, die meisten von euch werden mit dem Namen nichts anfangen können, wenn „Bruce Murray“ bei Google oder ähnlichen Suchmaschinen eintippt, dann ist der erste Treffer aus ein gleichnamiger Fußballspieler. (Nein, das ist nicht die Parallelität). Bruce Murray war an zahlreichen Raumsonderplänen in führender Position beteiligt, ich kannte ihn von Bücher über Planetologie. Murray war von 1976 bis 1982 Direktor des JPL, also des NASA Zentrums, in dem die meisten Raumsondermissionen entstehen und darum ging es in dem Video, es war das schwarze Jahrzehnt der NASA. Das lag aber nicht an Murray (mehr …)

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Der Nutri-Score

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Seit einiger Zeit gibt es als freiwillige Kennzeichnung den Nutri-Score. Ich begegne ihm noch relativ selten, weil die meisten Marken ihn ignorieren und im ALDI, wo ich das meiste einkaufe auch die Eigenmarken keinen Nutri-Score tragen. Aber die Lidl Eigenmarken tragen ihn. Ich bin drauf gekommen weil ich einige Produkte gekauft haben und die haben für mich nicht nachvollziehbare Einstufungen. Der Nutri-Score geht von A bis E, wobei E ganz schlecht ist und A ganz toll. Hier die Übersicht: (mehr …)

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Voyager inside: FDS und Kameras

Voyager war, wie praktisch alle frühen Raumsonden, eine Sonde die alles in Realzeit machte. Das heißt, sie hatte nur begrenzte Möglichkeiten an Bord Bilder und Daten zu speichern und das Schreiben auf Band war bei Jupiter nicht schneller als das direkte Senden. Das machte Anpassungen nötig, denn die Datenrate nahm ja mit steigender Entfernung ab. Heute geht es um einige Details des FDS und der Kameras die ich bei meiner Recherche gefunden habe und die sich so nicht im Buch finden, auch weil sie zu weit gehen.

Aber damit wir alle auf dem gleichen Stand sind. Das zentrale Computersystem von Voyager für die Verarbeitung aller Messdaten, aber auch der internen Telemetrie ist das FDS, das Flight Data Subsystem. Es ist der leistungsfähigste Computer an Bord. Leider findet man auch bei der NASA fast nichts über die interne Arbeitswesire des FDS. Aber einiges habe ich herausgefunden. (mehr …)

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Die Zahl für heute: 588

Genau 588 Seiten wird das Buch haben. Denn ich bin inzwischen mit dem Buch fertig. Ich habe jedes Kapitel mindestens zweimal durchgelesen, alle Bilder eingebunden und auch die Zahl der unerwünscht eingefügten Seitenumbrüche durch Libreoffice ist kleiner geworden. Eine Unart des Programms die über Versionen nicht besser geworden ist. Hinsichtlich eingebauter Rechtschreibkorrektur geht es aber einen Schritt zurück. Meine vorherigen Bücher habe ich mit einer uralten Version von Libreoffice (3.xxx) verfasst, weil in der noch der Duden Korrektor funktionierte. Nun habe ich das Manuskript mit der aktuellen Version (7.3.xxx) begonnen und wollte für die Korrektur wieder wechseln, aber die alte Version kommt damit nicht zurecht und stürzt ab. Und das Langsage Tool das ich für die Korrektur sonst nutze ist mit der Textlänge überfordert – es vergehen Sekunden nach jedem Tastendruck. Es ist ja auch in der schlimmsten aller Sprachen programmiert: Java, wie ich an einer Exception Messsage sehen konnte. Java ist der beste Weg eine heutige CPU soweit auszubremsen, dass man sich ins 8086 Zeitalter zurückversetzt sieht. So bleibt mehr an den Korrekturlesern hängen, die entsprechend hinterherhinken. Voll korrigiert sind nur 198 Seiten. So kann es noch etwas dauern bis es erscheint. Ich hoffe die Korrekturleser werden nun schneller, denn jetzt kommen beide zum interessanten Teil, der Mission. Der erste Teil behandelt die Erforschung der Planeten mit Raumsonden, die Erforschung der Gasriesen durch die erdgebundene Astronomie, Swing-By und eine Beschreibung der Pioneer 10+11, TOPS und Voyager Sonden. Dieser Teil ist weniger eine Geschichte als vielmehr viele technische Ausführungen. (mehr …)

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