Das Unwort des Jahres und die Blogs werden länger und flacher, dafür häufiger

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Nach dem Blog über den Loser des Jahres, kommt heute der Blog über das Unwort des Jahres. Das wird ja jedes Jahr von einer Jury gekürt. Es gibt viele Vorschläge, für mich ist einer der Top-Favoriten für das Unwort des Jahres die Bezeichnung „Klimaterroristen“ von Alexander Dobrindt. So bezeichnet auch die FPÖ die Aktivisten der letzten Generation.Merke: wenn rechtsradikale Parteien dir zujubeln oder einen Begriff von Dir übernehmen, dann hast Du was falsch gemacht.

Das die Aktivitäten der letzten Generation kontrovers diskutiert werden ist normal. Sie haben innerhalb des Jahres auch an Aktivität zugelegt. Zuerst haben sie sich nur auf Straßen gesetzt und dann wegtragen lassen oder nach einer bestimmten Zeit selbst die Blockade aufgelöst. Inzwischen kleben sie sich fest und beschmieren Kunstwerke – die aber durch Glas geschützt sind – mit Kartoffelpüree oder Tomatensoße. Beides ist unangenehm aber nichts gefährliches. Die Kunstwerke sind geschützt, man muss eben etwas putzen und Autofahrer kommen zu spät zu einem Ziel, einmalig. Wenn ich in mein Ferienhaus nach Nesselwang fahre, dann ist die Chance groß, dass ich mit der Bahn eine Stunde mehr brauche, das war in den letzten 20 Jahren bei einem Viertel der Fahrten so. Und das ist der Normalzustand, da hält sich mein Mitleid für Autofahrer, die einmal zu spät kommen, in sehr engen Grenzen. (mehr …)

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Die Stromcloud – zum zweiten

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Da es einige Kommentare zu einem meiner letzten Blogs gab habe ich mir gedacht ich führe das Thema weiter aus und antworte hier gesammelt anstatt zig Einzelkommentare abzugeben.

Zuerst einmal: warum bin ich auf das Thema gekommen? Ich habe ja schon zwei Fotovoltaikanlagen auf meinem dach und eine auf meinem Ferienhaus und denke nun dran auch die Heizung gegen eine Wärmepumpe auszutauschen. Nicht gleich, das Heizöl im Tank hält noch einen Winter, und auch nicht sicher, aber als Alternative ist es ins Auge gefasst. (mehr …)

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Der Loser des Jahres

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Heute mal ein Blog, bei dem ich aber schon prognostizieren kann das ein bestimmter Kommentator, der den Blog nicht mal ohne Übersetzungshilfe lesen kann, sich meldet.

Das Jahr ist ja noch jung. Bei uns ist bis heute noch Weihnachtszeit denn der 6.te Januar /Heilige drei Könige) ist ein Feiertag und erst danach sammeln Jugendliche des CVJM die Weihnachtsbäume ein bzw., in anderen Städten tut dies die Müllabfuhr. Also noch Zeit für einen Jahresrückblick. Es geht darum wer im abgelaufenen Jahr die schlechteste Performance hingelegt hat. (mehr …)

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Ich bin für die staatliche Stromcloud

Nun muss es ja beim Ausbau der erneuerbaren Energien vorangehen und ich erwarte von einer Bundesregierung in der die Grünen mitregieren da neue Impulse. Es hat sich auch einiges bewegt, ab 1.1.2023 fällt die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen weg, die konnte man sich schon bisher zurückholen, aber nur wenn man kein Kleinunternehmer war, wie das bei mir z.B. der Fall ist. Zudem sind die Vergütungssätze wieder angestiegen.

Das ist ein richtiger Schritt, aber er trägt nur dem Rechnung, dass inzwischen die EEG Förderung niedriger ist als der Preis den man beim Verkauf des Stroms erzielen würde und die Preise für Solaranlagen sind in den letzten drei Jahren gestiegen. (mehr …)

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„Westentaschenschlachtschiffe“

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Seit ich vor einem Jahr das Buch „Schlachtschiff Bismarck“ von Burkard Freiherr von Müllenheim-Rechberg gelesen habe, einem der Überlebenden des Untergangs, habe ich mich ein bisschen für Großkampfschiffe interessiert. Das ist liegt an dem paradoxen, skurrilen dieser Schiffe. Auf der einen Seite erscheinen diese Schiffe so kampfstark, einige feuern eine Salve von mehreren Granaten ab, jede so schwer wie ein VW-Käfer über eine Distanz von 30 km oder mehr die dann mit mehreren Hundert Meter pro Sekunde einschlagen. Auf der anderen Seite kann ein solches Schiff, gebaut über mehrere Jahre innerhalb von Minuten sinken, trotz Panzerung und Geschützen. Vor allem erinnere ich mich an die Zuversicht der Besatzung der Bismarck, dass sie auf dem neuesten Schiff waren und sich unbesiegbar und sicher wähnten und dann es doch keine Rettungsmöglichkeit gab – selbst wenn es Rettungsboote an Bord gab (das war bei keinem der Kriegsschiffe der Fall) so wären sie doch durch den Beschuss zerstört worden und anders als bei den Briten hatten die deutschen Schiffe auch nicht genug Zerstörer, die im Falle eines Untergangs die Besatzung aufnehmen konnten. So wurde die Prince Of Wales, die bei der ersten Seeschlacht der Bismarck, bei der die Hood versenkt wurde und dann flüchtete, ein halbes Jahr später von japanischen Flugzügen versenkt aber 1.285 Seeleute konnten von den begleitenden Zerstörern gerettet werden und 327 starben. (mehr …)

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