Der ganz normale Tag

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Inzwischen ist der Kalender voll mit offiziellen, inoffiziellen und sonstigen Feiertagen, Gedenktagen, Aktionstagen Welttagen und internationaler Tag des … Manchmal greifen Medien auf, so natürlich Radiosender den „Welttag des Radios“ meist dann, wenn der Tag skurril ist. (mehr …)

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Interesse an Starlink und OneWeb

So wie es aussieht, werden beide Netze (Oneweb und SpaceX) Regierungsorganisationen als Nutzer haben, das wurde in den letzten Tagen bekannt. Bei Starlink ist es cvor allem das US-Militär. Das DoD betreibt schon seit Jahren Nachrichtensatelliten nur für den Funkverkehr der Streitkräfte. Allerdings bisher im geostationären Orbit. Das Interesse an Starlink liegt auf der Hand – das Netz ist überall verfügbar, anders als bei geostationären Satelliten die Probleme mit nördlichen Breiten oder bei geografischen Hindernissen wie Bergen haben. Zudem entfällt ein Großteil der Verzögerung durch die Signallaufzeit. Diese Gründe führten auch dazu, dass nachdem Iridium, das Netz wurde in den Neunzigern von Motorola aufgebaut,  insolvent war und sich unter Chapter 11 flüchtete, dass das Militär die Satellitenkontrolle übernahm und das Netz weiter betrieb, denn unter den Nutzern waren eben auch die Streitkräfte welche es für Telefonate nutzen. So gab es auch schon Tests der Datenübertragung von einer C-128 zu einem Starlink Satelliten, obwohl der System noch lange nicht für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht und es keinerlei Hardware für die Userterminals zu kaufen gibt. Auch einen 28 Millionen Dollar Auftrag seitens des US-Verteidigungsministeriums um durch Tests den militärischen Nutzen des Netzes zu erproben gab es schon. (mehr …)

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Das Phantom der DARPA

Das Militär ist ja Spitze darin absolute überflüssige Dinge zu erfinden oder entwickeln zu lassen. Mir fallen da zahlreiche skurrile Projekte der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ein. Aber auch woanders baute man Unsinniges, nur bin ich da nicht so bewandert. Auch in der Raumfahrt gibt es das. Man denke an Dyna Soar, die Anforderungen an das Space Shuttle mit großer Querreichweite und Nutzlast welche es erst so groß machten. Auch das X-37B würde ich in diese Kategorie einordnen. Nun hat Boeing bekannt gegeben das es sofort aus einem DARPA Programm „Experimental Spaceplane Program“ aussteigen wollen. Als ich mir den Artikel über das Programm durchlas, verstand ich auch darum. Der Boeing Ansatz „Phantom Express“ ist es ein wiederverwendbares Raumfahrzeug zu schaffen, das den Anforderungen gereicht wird: (mehr …)

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Viel Kohle für wenig Kohle, Bonpflicht

Heute ein kleiner Meinungsblog als Zwischen- und Lückenfüller. Es geht um zwei Themen die gerade so durch den Medienwald schwirren. Das erste ist der Kohlekompromiss. Beschlossen letztes Frühjahr, als erste Folge der Fridays for Future, gab es vor kurzer Zeit ein Treffen der Ministerpräsidenten der betroffenen Länder mit der Kanzlerin. Denn die wollten sofort Geld sehen, sonst stimmen sie dem Kompromiss nicht zu und kurze Zeit darauf die Retourkutsche der Kohlekommission, die den Kompromiss eigentlich erarbeitet hatte. Die Komission machte klar, das das was beschlossen wurde nicht der Kompromiss war, den man ausgearbeitet hatte. War eigentlich auch so erkennbar. Als Kompromiss betrachte ich eine Einigung bei dem jeder seinen Standpunkt nicht vollständig durchgesetzt hat, alle zufrieden und doch irgendwie unzufrieden sind. Aber 20 Jahre Restlaufzeit, 40 Milliarden Euro für eine Industrie ohne Zukunft mir nur 20.000 Arbeitsplätzen – das ist kein Kompromiss, das ist eine Vermeidung von Stress, indem man Geld ausgibt, das der Steuerzahler berappen muss.. Ich sehe noch ein, das es Regionen gibt, die an der Kohle hängen, sie wird ja punktuell abgebaut. Dort muss man Leute umschulen oder einfach neue Industrien ansiedeln – die Regionen liegen ja nicht in Ländern mit niedriger Arbeitslosenquote. Aber die Einrichtung eines Arbeitsplatzes kostet im Mittel 200.000 Euro, natürlich stark abhängig von der Industrie. IT-Arbeitsplätze die ja meist Büroarbeitsplätze sind, sind billiger als Arbeitsplätze in einer Automobilfabrik oder Chemieanlage. Da ja die IT-Branche boomt und man sicher in diese Branche investiert, auch weil sie nicht von Ressourcen außer „Human Capital“ abhängig ist, würde ich 200.000 Euro als die Obergrenze ansehen. Macht bei 20.000 Arbeitsplätzen dann 4, und nicht 40 Milliarden. Was mich ärgert: im selben Zeitraum verlor die Windkraft durch Hemmnisse, wie schleppende Bearbeitung der Anträge und neue Hürden wie vergrößerter Abstand zu Siedlungen (deren Grüße auch auf 5 Häuser heruntergesetzt wurde) 26.000 Arbeitsplätze. Getan wurde für diese Zukunftsbranche nichts. (mehr …)

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