Zwischen den Gastbeiträgen: Ein Musikrätsel
So, da ich wie immer meinen Gastautoren etwas kürzer treten will, damit diese etwas länger im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, heute nur was kurzweilliges. Die Gastbeiträge kommen nicht ungelegen, denn…
So, da ich wie immer meinen Gastautoren etwas kürzer treten will, damit diese etwas länger im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, heute nur was kurzweilliges. Die Gastbeiträge kommen nicht ungelegen, denn…
Elendsoft hat mir ein kleines Taschenbuch zum Apollo-Sojus Projekt zugeschickt und schon vor der ersten Inhaltsseite bin ich neidisch geworden: „1. Auflage 1-40 Tausend“ steht da. Dabei, das wird bei den folgenden Seiten wird klar, das dieses Buch wohl niemals außerhalb der damaligen DDR gelesen worden sein, denn es beginnt schon mit Lobpreisungen auf die Erfolge der UdSSR und auch schon auf der ersten Seite mit Lügen wie der „fortscheitenden Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten des Sozialismus“.
Mit Büchern aus der DDR ist es so eine Sache. wenn es um Lehre und Wissenschaft geht, zumindest in Naturwissenschaften kann man sie bedenkenlos kaufen. Da ist ja keine Ideologie drin. Das Standardbuch für das organische Praktikum bei uns war das Organikum aus der DDR, wobei die noch konsequenter die IUPAC Nomenklatur verwendet haben, also Benzen anstatt Benzol und Cholesterol anstatt Cholesterin. Schwieriger wird es dann bei solchen populären Themen. Da kann man Glück haben wie bei dem Buch von Stache „Sowjetische Raketen“, so man die vereinzelten und wohl auch nötigen Lobeshymnen bzw. Tiraden gegen den Westen überlesen kann, oder es wird schlimmer. Ich habe das Gefühl das scheint hier der Fall zu sein. Das fängt schon beim Titel an: es heißt „Sojus-Apollo 1975“ und nicht „Apollo Sojus Testprojekt. (mehr …)
So, zum traditionell besucherschwachen Sonntag ein kleiner Zwischeneinschub mit drei Themen die teilweise zusammen gehören. Vielleicht hat sich der eine oder andere gewundert, warum ich noch nichts über die NSA und Snowden geschrieben habe. Ich habe mir das angeschaut, aber gewundert habe ich mich zumindest über die Arbeit der NSA und anderer US-Behörden nicht. eher schon über unsere Bundesregierung, die als die massenhafte Abhörung im Juli bekannt wurde, das ja runterspielte und sich mit Zusicherungen der NSA zufrieden gab. Es ging ja nur um deutsche Bürger, die sind nur wihtig wenn eine Wahl ansteht. Nun hat man Merkel abgehört und die Empörung bei der Regierung ist groß.
Hallo? Wie geht es im Land der Vollidioten? (mehr …)
Nun kommt ja Windows 8.1. Das Vorgängermodell Windows 8 hat ja viel Kritik bekommen, vor allem wegen der Ausrichtung auf die Bedienung mit Gesten und der Bruch mit alten Windows Traditionen. Nun muss man aber eines bedenken: Warum sollte Microsoft viel Arbeit in ein Windows 8 stecken? Die meisten Einnahmen kommen bei Windows nicht durch die Verkäufe im Einzelhandel, sondern durch Lizenzeinnahmen, weil es auf jedem neuen PC vorinstalliert ist. Die fließen egal ob Windows 7 oder 8 installiert ist. Viel lukrativer ist da der boomende Markt von Tabletts und Smartphones. Zum einen ist man da nicht vertreten sondern Apple und Android. Zum anderen kauft man sich die Geräte zusätzlich zum PC und nutzt sie nur 24 Monate lang bis es den nächsten Vertrag gibt. Apple hat seine Käufer sogar zu jährlichen Neukäufen bewegt.
Also da gibt es erheblich mehr zu verdienen. Was Windows 8 aber ist, dabei weitgehend untergegangen: es ist die erste Version die auch auf einem ARM läuft. Vorher gab es für Handys und andere kleinere Geräte spezielle Versionen wie Windows Mobile und Windows Phone. Nun gibt es eine einzige für alle Geräte vom Handy bis zum PC. Damit ist erstmals die Schicksalsallianz „Wintel“ geknackt. Windows ist nicht mehr auf Gedeih und Verderb an x86 Prozessoren gebunden. Mit Delphi kann man inzwischen auch Apps für iOS und Anrdoidgeräte entwickeln, durch Neucompilieren laufen sie aber auch unter Windows. Damit hat man so etwas wie Cross-Plattform Programmierung. Neu ist das nicht. Java hat das ja schon mal versprochen, aber so richtig durchgesetzt hat es sich nicht. (mehr …)
Zu meinem Beitrag über Tiere kamen ja ganz unterschiedliche Meinungen, zu denen ich mal Stellung nehmen will. Einige Poster versuchten ja Rauchbomben zu werfen, indem sie vom eigentlichen Thema ablenken. Die Frage die sich für mich stellt ist: was kann jeder selbst tun? Man wird nicht die Zustände in China ändern können, aber wenn man um bei meinem Beispiel bleibt und solche Kleidung mit Pelzaccessoirs meidet, dann sinkt die Nachfrage und es werden weniger Marderhunde gequält. Das heißt nicht, dass bei uns die Zustände besser sind. Massentierhaltung bedeutet bei uns immer noch enge Ställe, Erlaubt ist es bei uns noch Ferkel ohne Betäubung die Hoden herauszuschneiden. Das soll erst 2019 verboten werden. Was ich überall feststelle, egal wohin man geht: wenn es ums Geldverdienen geht, dann hört jegliches Mitleid und Einfühlungsvermögen auf. Bei uns ist das sogar gesetzlich abgesegnet. Es gibt ein Tierschutzgesetz, aber solche Prozeduren wie die Kastration ohne Betäubung und die Zustände bei der Schlachtung sind erlaubt. Elendsoft hat ja die Raubtiere als Gegenbeispiel angeführt. Doch Raubtiere sind im Gegensatz zum Menschen ja fast Human. Zwar jagen sie auch Tiere. Ob die Tötung schneller oder schmerzloser ist mag man diskutieren, Doch die Wildtiere müssen nicht ihr ganzes Leben lang leiden, sind nicht eingesperrt und haben zumindest die Chance erwachsen zu werden anstatt schon nach wenigen Monaten geschlachtet zu werden. (mehr …)