Warum Elon Musk zum Mars will

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Kürzlich war ich bei einem Vortrag über das Alphateilchenspektrometer, das 1997 bei der Mars Mission Sojourner als deutsches Experiment (Max-Planck-Institut für Chemie aus Mainz) mitflog, was damals etwas Besonderes war. In der Unterhaltung nach dem Vortrag meinte der inzwischen emittierte Wissenschaftler, dass sich sogar Elon Musk für die Ergebnisse interessiert habe. Er hätte ihn nach einer Veröffentlichung Fragen gestellt. Später habe er von Kollegen beim JPL und der NASA erfahren, dass er versucht habe, dort durchzusetzen, dass auch die 2003 gestarteten großen Rovers ein solches Instrument bekommen.

Das hat mich dann doch interessiert und ich bat ihn um eine Kopie der Veröffentlichung. Das Original ist wie üblich, aber trotzdem nicht weniger ärgerlich, hinter einer Paywall. MaiThinkX hat das mal zum Thema gemacht und ich finde die Folge sehenswert. Also ich habe die Veröffentlichung zweimal gelesen, denn beim ersten Mal fiel mir nichts auf. Es wird eben angegeben welche Elemente man fand und was man daraus für Rückschlüsse für die Mineralogie ziehen kann, denn ein Alphateilchenspektrometer (APXS) bestimmt Elemente und keine Verbindungen. Beim zweiten Lesen schaute ich dann genauer auf die Tabellen und da gab es noch eine Tabelle mit Spurenbestandteilen. Sie stammen nur aus einer Messung und wurden nicht diskutiert. Zum einen, weil die Häufigkeiten zu klein sind und zum zweiten ist eine Messung in der Wissenschaft nichts wert. Es kann ja eine Fehlmessung sein, oder ein Ausreißer, also an einer Stelle ist die Zusammensetzung stark abweichend vom Rest der erkundeten Stelle. (mehr …)

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Thor Agena A und KH-1

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Heute gibt es wieder als Blog-Artikel einen kleinen Auszug aus dem aktuellen Buchmanuskript. Diesmal der Artikel über die Thor Agena A, eine der frühen Versionen die nicht oft flog. Der Artikel ist trotzdem länger geworden, weil eine der Neuerung, die ich beim laufenden Manuskript eingeführt habe, ist das ich auch etwas mehr über die Satelliten schreibe, sofern es möglich ist über die Ursache von Fehlstarts. Das geht nicht immer, aber sehr gut, wenn eine Rakete fast nur einen Satellitentyp gestartet hat wie eben die Thor Agena A, die nur die KH-1 Fotoaufklärer startete.

Wer die technische Beschreibung der Agena vermisst, die findet sich in einem anderen Kapitel.

Und keine Angst, bei mittlerweile rund 460 Seiten bleibt noch genügend Neues übrig was nicht vorher im Blog veröffentlicht wurde. Die Erfolgsbilanz des Discovererprogramms erinnert mich mit den vielen Fehlschlägen an ein aktuelles Programm. Mal sehen. Von der ersten Serie lieferte Disoverer 14 die Ergebnisse die man sich erhoffte, ob das aktuelle Projekt das auch schafft? (mehr …)

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Musks KI-Rechenzentren im Orbit

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Bei meinem regelmäßigen Besuch des Space Reviews stieß ich auf diesen Artikel: SpaceX, orbital data centers, and the journey to Mars. Ich hatte in meiner Nachlese schon erwähnt das Elon Musk, nachdem er dies lange verschoben hat nun plant SpaceX an die Börse zu bringen. Ich meinte aber, das läge am Starship, das kommt ja nicht vorwärts und es kostet die Firma wahrscheinlich viel Geld. Der interessanteste Teil und der Anlass für diesen Artikel ist diese Passage:

“Satellites with localized AI compute, where just the results are beamed back from low-latency, sun-synchronous orbit, will be the lowest cost way to generate AI bitstreams in <3 years,” … “And by far the fastest way to scale within 4 years, because easy sources of electrical power are already hard to find on Earth,” he added. “1 megaton/year of satellites with 100kW per satellite yields 100GW of AI added per year with no operating or maintenance cost, connecting via high-bandwidth lasers to the Starlink constellation.” (mehr …)

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Die glorreichen 10 – Satellitenrekorde

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Ich denke, es wird mal wieder Zeit für etwas leichte Unterhaltung die etwas Wissen vermittelt. Also einen Blog über 10 Rekorde bei Satelliten, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Um eines klarzustellen – es geht nur um Satelliten. Raumsonden sind außen vor, weil bei ihnen vieles anderes ist, so kann eine Raumsonde im interplanetaren Raum nicht verglühen, also zumindest nicht nach menschlichen Zeitmaßstäben.

Meine Datenbasis ist Jonathan McDowells Datensammlung. Derzeit muss ich mein Programm dafür gerade umarbeiten, weil er wieder was an der Struktur geändert hat und das war auch der Grund warum ich darauf kam. Es gibt anders als beim TV-Format „Die Glorreichen 10“ keine Rangfolge, sondern einfach 10 Fakten. (mehr …)

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Der Ariane-Kompatible Orbit

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Heute wieder ein Grundlagenblog für alle, die die Grundlagen auf der Website noch nicht entdeckt haben, oder sie ihnen zu detailliert sind oder die einfach nur den Blog lesen. Es geht um einen Begriff, den man heute kaum noch hört, der aber mal das Maß der Dinge war und was physikalisch und technisch dahinter steht.

Die Bedeutung von geostationären Orbits

Jeder Satellit was permanent ein Gebiet beobachten will oder von einer bestimmten Stelle dr Erde aus immer verfügbar ist (Kommunikation) muss in den geostationären Orbit (GEO), das ist ein Orbit in 35.889 km Höhe über dem mittleren Erdradius bei einer Bahnneigung (zum Äquator) von 0 Grad, er ist also permanent über dem Äquator. (mehr …)

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