Sind Bio Lebensmittel zusatzstofffrei?

Einen Blick mehr sind Bio-Lebensmittel wert, wenn man Zusatzstoffe vermeiden will oder „ehrliche“ Lebensmittel haben will, die ohne Zusatzstoffe auskommen. Eigentlich steht „Bio“ ja vor allem für eine nachhaltige Landwirtschaft, mit der man Umweltschonung, tiergerechte Haltung etc. verbindet. Doch wenn man weggeht von un- oder wenig verarbeiteten Lebensmitteln wie Frischgemüse, Obst, Fleisch zu verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Wurst, Eis, Nudeln, Kekse dann stellt man fest, dass hier „Bio“ auch eine andere Bedeutung haben kann. Es geht zwar immer noch darum, dass die Zutaten rein biologisch sind, doch sehr oft hat „Bio“ hier auch die Bedeutung von „handwerklich“, „traditionell“. Ein Biobrot bestand eben wirklich nur aus Mehl, Sauerteig, Hefe Salz und zwei Kornsorten. Ein normales Brot enthält noch zahlreiche andere Inhaltsstoffe von Emulgatoren über Weizenkleber bis hin zu färbenden Extrakten. (mehr …)

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Immer das alte Spiel

Da fiel mir diese Nachricht auf. Einerseits ganz positiv, weil nun die Vega besser im Markt positioniert sind, nachdem Wettbewerber sich zurückziehen oder die Preise erhöhen. Es zeigt dann auch wie kurzfristig die deutsche Raumfahrtagentur geplant hat, die sich nicht an der Vega beteiligen wollte. Doch der zweite Teil zeigt dann wie es leider derzeit auch bei der Ariane ist. Kaum ist ein Träger entwickelt, geht es schon darum ihn weiter zu entwickeln. Das hatten wir immer seit Ariane 1. Doch während bei Ariane 2-4 das noch preiswert war (Ariane 1→2 Ausnützung von Reserven die es schon gab, leicht verlängerte dritte Stufe, Ariane 2→3 zusätzliche preiswerte Feststoffbooster, Ariane 4: flexibles System aus Boostern, basierend auf der schon entwickelten Technologie), wurde es seitdem immer teurer.

Bei Ariane 5 musste ein neues Haupttriebwerk her und nun auch noch eine neue Oberstufe die extrem teuer wird (etwa 1,5 Milliarden Euro, 2003 waren es noch 700 Millionen Euro, dabei hat man schon etwa 300 bis 400 Millionen für das Vinci ausgegeben) und im Verhältnis zu den Kosten nur wenig zusätzliche Nutzlast bringt. Und nun dasselbe Spiel bei der Vega. Kaum geflogen plant man schon eine neue Version. (mehr …)

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Müssen alle Zusatzstoffe deklariert werden?

Nein, es gibt zwei wichtige Ausnahmen. Das sind Zusatzstoffe, die bei der Herstellung zugesetzt werden, aber im Produkt keine technologische Wirkung mehr haben oder entfernt werden.

Das betrifft zwei Verfahrensweisen. Das eine sind Zusatzstoffe, die zugesetzt werden, aber im fertigen Produkt nicht mehr nachweisbar sind, weil sie wieder entfernt werden oder sie durch eine chemische Reaktion abgebaut werden. Ein Beispiel für die erste Gruppe sind Mittel um Trübungen zu beseitigen. Apfelsaft kann mit Gelatine behandelt werden, um Trübungen auszufällen, bei Wein wird Blutlaugensalz genutzt, um Trübstoffe zu binden. Mit dem Ausfiltrieren der Trübungen wird der zugesetzte Stoff abgetrennt. (mehr …)

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Kleines Update zum Wochenende

Als kleinen Lückenfüller mal wieder ein Update, denn bei Ernährungsthemen seid ihr ja ganz stumm. Komischerweise ändert das nichts an den Blog-Zugriffszahlen, was beweist, das es immer dieselben Kommentatoren sind.

Also ein paar vermischte Dinge. Ich bin ja Dozent an der DHBW Stuttgart und da kann man kostenlos e-books von Springer runterladen. Das gestaltet sich über das VPN etwas mühselig, weil sowohl Springer es umständlich macht wie auch die Verbindung nicht so gut ist, aber ich habe in den letzten Wochen da nach Büchern gesucht die ich brauchen kann. Vieles was ich gerne hätte bekomme ich mit der Lizenz nicht, so die „Springer Praxis books of space exploration“, aber immerhin einiges brauchbare zum Thema Ernährung und Medizin habe ich gefunden. Und da gibt es bei den Springer Lehrbücher tatsächlich Titel wie „Chirurgie in 5 Tagen“ oder „Neurologie in 5 Tagen“. Ja praktisch die ganze Medizin „in 5 Tagen„. (mehr …)

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Was bedeutet „Serviervorschlag“?

Jeder kennt dass: Auf der Verpackung steht eine tolle Abbildung eines Gerichts und wenn man es aufmacht, dann ist man enttäuscht. Wer dann ganz klein neben der Abbildung die Wörtchen „Serviervorschlag“ liest, fühlt sich getäuscht – und ist es auch.

Das Grundproblem ist natürlich, dass der Gesetzgeber dem Hersteller die Möglichkeit geben will, auf der Verpackung für sein Produkt zu werben, vor allem, wenn der Verbraucher aber nicht erkennen kann, wie das Produkt aussieht (weil die Verpackung blickdicht sein muss oder ist). Daher darf er eine geschönte Abbildung nehmen, die in etwa die Bedeutung hat. „Wenn Du noch etwas Garnierung und Gemüse dazu tust, sieht das dann so aus“. Das gilt vor allem für Produkte, die alleine nach nichts aussehen oder nicht mal fertig vorliegen wie z.B. Püree. (mehr …)

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