Gibt es eine optimale Ausströmgeschwindigkeit für Ionentriebwerke?

Die Frage klingt paradox, aber sie ist nicht unbegründet. Fangen wir aber mal mit den chemischen Antrieben an. Dort gilt recht einfach: Je höher der spezifische Impuls desto besser. Nur mit LOX/LH2 können wir überhaupt mit einer stufe einen Orbit erreichen. Bei LOX/LH2 erreicht man mit zwei Stufen rund 7-8% Nutzlast, mit LOX/RP-1 trotz günstiger Strukturfaktoren nur etwa 3,3%.

Ionentriebwerke haben einen zehnmal höheren spezifischen Impuls. Doch auch hier gilt: je höher er ist, desto weniger Treibstoff braucht man. Da durch die geringen Schubkräfte der Geschwindigkeitsbedarf aber höher ist sollte man auch hier auf eine hohe Ausströmgeschwindigkeit setzen. (mehr …)

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Neuigkeiten

Da es so still geworden ist, will ich mal wieder was kurzweiliges einstreuen. Also erst mal würde ich mich über Rückmeldungen zu den Ernährungsthemen freuen, zumindest zu den Fragen die beantwortet werden. Der der sie gestellt hat kann ja anmerken ob sie ausführlich und richtig (im Sinne der Fragenstellung) beantwortet wurden.

Die Bücher treiben mich derzeit um. Ich bin gerade beim Nachkorrigieren der ersten Rücksendung des ersten Korrektors. Obwohl ich wie das zweimal „erste“ andeutet erstmals seit drei Jahren das Manuskript geteilt habe und parallel bearbeiten lasse, wird es nicht mehr zur Landung des MSL fertig werden. Ich werde noch die Landung hinzunehmen. Schon jetzt habe ich noch einige Details bei der Landung die nun erst bekannt wurden ergänzt und die beiden inzwischen erfolgten TCM hinzugefügt. Zusammen mit einem erweiterten Abkürzungsverzeichnis hat es das Manuskript schon um 9 Seiten verlängert. (mehr …)

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Die lere Kalorie

Zucker ist heute als „leere Kalorie“ verschrien und genießt einen sehr schlechten Ruf. Unter der Bezeichnung „leere Kalorie“ versteht man Nahrungsmittel, welche Energie enthalten aber keine essenziellen Nahrungsbestandteile, sprich Vitamine, Mineralstoffe, essenzielle Fettsäuren und Eiweiß. Natürlich enthält weißer Zucker keinerlei Mineralstoffe und Vitamine. Doch diese enthält auch der braune Zucker nicht. Er ist nur durch Farbstoffreste braun gefärbt, die beim weißen Zucker entfernt werden. Die kleinen Mengen an Farbstoffen sind ernährungsphysiologisch ohne Bedeutung. Das gilt auch für andere angeblich „gesündere“ Zuckerformen, wie Rohzucker oder Honig. Sie bestehen nur eben nicht zu 100% aus Zucker, sondern nur zu 90-95%. Das macht keinen großen Unterschied. (mehr …)

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Essen wir zu wenig Rohkost?

Ich vermute mal Rohkost bezieht sich auf Gemüse und Obst, denn natürlich gibt es auch andere Rohkost (Vollkornprodukte, Tartar, Sushi, Rohmilch).

Nun die Frage ist, was uns der Genuss von Rohkost bringt. Primär wird Gemüse leichter verdaulich. Das gilt auch für Obst, aber das ist schon relativ gut verdaulich und wir genießen es in der Regel roh, zumindest wenn dies jahreszeitlich möglich ist.

Erhitzen verändert nicht den Mineralstoffgehalt, reduziert aber den Vitamingehalt, vor allem das Vitamin C, aber auch einige Vitamine der B-Gruppe wie B1 und B6. Von Bedeutung ist nur das Vitamin C, dass in zahlreichen Obstsorten, aber auch vielen Gemüsesorten vorkommt. Doch der Bedarf ist in der Regel auch so gedeckt. (mehr …)

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Werbung bei Lebensmitteln

Ich möchte mich heute mal einem Thema widmen, das zu den umstrittenen bei den Lebensmitteln zählt: der Werbung, wobei man unter Werbung nicht nur Spots im Fernsehen versteht, sondern primär die Verpackungsangaben (genauer gesagt, interessieren sich Untersuchungsämter, da sie Proben und keine Fernsehspots zum begutachten bekommen, gar nicht für TV und Printwerbung).

Rein rechtlich gibt es nur zwei Paragraphen, die alle Angaben zu Werbung regeln. Es sind §11 Abs. 1 LFGB und §12 LFGB. Der erste betrifft irreführende Angaben und der zweite gesundheitsbezogene Werbung. Diese sind so allgemein gehalten, dass man sie mit Gerichtsurteilen füllen muss. Da fängt schon das erste Problem an, dazu später mehr. (mehr …)

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