Die 2024-er April SpaceX Nachlese

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Es gibt wieder neues von meiner Lieblingsraumfahrtfirma. Eigentlich nur von Elon Musk, denn das meiste was interessant ist stammt ja von ihm und seinen Auftritten bei Starbase. Nachdem es etwas Kritik an meinem bisherigen Format der Nachlese gab, in der ich Fakten und meine Meinung dazu vermischt habe, gliedere ich dies in mehrere Teile. Zuerst die reinen Fakten, dann eine Einordnung der Fakten in die Realität und zuletzt meine Meinung dazu. Ich nehme die Kritik als Gütekriterium für meine Blogleser, denn zumindest im Pro-SpaceX Bereich ist dieses Vermischen von Fakten und Meinung und sehr oft völlig unpassenden vergleichen ja gang und gäbe, aber das sind ja meist US-Bürger und ich halte jetzt nicht sehr viel vom Bildungsniveau der US-Bürger. (mehr …)

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Raspberry Pi 5: Desktop-Performance erreicht

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Der eine oder andere von euch kennt ja den Kleincomputer „Raspberry Pi“. Das Gerät ist etwas schwer einzuordnen. Ich habe schon Vergleiche mit den Heimcomputern der Achtziger gelesen, vor allem weil man mit dem Raspberry programmieren kann. Da er aus England kommt, gab es oft Vergleiche mit den Rechnern von Sinclair, Acorn oder Amstrad. Immerhin: deren Verkaufszahlen hat er mittlerweile überrundet – wobei das natürlich ein unfairer Vergleich ist: damals hatten viel weniger Leute einen Computer als heute, die Rechner waren viel teurer und anders als beim Raspberry Pi musste man bevor man überhaupt, das kleinste Programm laufen lassen konnte sich mit dem Gerät intensiv beschäftigen.

Andere sehen in ihm eine Konkurrenz zur Arduino Plattform also der Makerszene, wo Sensoren, Aktoren oder ähnliches an eine Pinleiste angeschlossen werden. (mehr …)

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Balkonkraftwerk Nummer 2

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Seit zwei Wochen habe ich das zweite Balkonkraftwerk in Betrieb und ich will erneut von Erfahrungen berichten und meine Leser animieren sich selbst eines anzuschaffen. Eines vorweg: bei mir liegt eine etwas andere Situation vor als bei den meisten Käufern von Balkonkraftwerken. Ich habe schon auf dem Dach zwei PV-Anlagen, die zusammen etwa 13.000 kWh im Jahr liefern. Der Strom geht ins Netz und wird vergütet, wenn man auch nicht reich davon wird, finanziert das über 20 Jahre in etwa die Anlagekosten. Die Vergütung erfolgt auch mit dem nicht genutzten Strom eines Balkonkraftwerks. Wer diesen Luxus nicht hat, der bekommt für den eingespeisten Strom keine Vergütung. Dafür spart er anders als ich Netzstrom ein, meine Anlagen liefern in der Spitze 14 kW, so viel kann ich nicht mal verbrauchen, wenn ich alle elektrischen Geräte im Haus simultan anschalten würde.

Es hat sich ja auch was getan. Der Gesetzgeber hat die Grenze für Balkonkraftwerke von 600 auf 800 Watt angehoben. Sprich Geräte die mit einem Schukostecker angeschlossen werden, dürfen maximal 800 Watt einspeisen. Natürlich gibt es auch größere Solaranlagen in einem Leistungsbereich der zwischen einem Balkonkraftwerk und einer Solaranlage auf dem Dach liegt, aber die fallen nicht unter diese Regelung und kommen in der Regel mit einem Wielandstecker für den ein Elektriker eine eigene Steckdose installieren muss. (mehr …)

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KI in der Raumfahrt

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In den Anfangszeiten der Raumfahrt hatte diese eine Vorreiterrolle im Einsatz von Computern. Während diese sonst in der Technik – Maschinen jeder Art – keine Rolle spielte, setzten schon Raumfahrzeuge und Raumsonden Computer ein. Sie ermöglichten erst viele Missionen, bei denen in kurzer Zeit viele komplexe Messprogramme abgewickelt werden mussten.

Allerdings änderte sich an der Vorgehensweise in den vergangenen Jahrzehnten nichts. Die Computer bekamen von einer Bodenstation ein komplexes Messprogramm überspielt, in dem stand, was sie zu welchem Zeitpunkt tun sollten: wie sie sich drehen sollten, welche Instrumente eingeschaltet werden sollten etc. Auch wenn diese Programme immer komplexer wurden und schon bei der HRSC-Kamera mehrere Tausend Anweisungen für eine einzige Sequenz umfassen, so entscheiden doch nicht die Computer was sie wann tun, und wie sie die Daten verarbeiten. (mehr …)

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Die Modellierung des Starship Testflugs ITF-3

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Zeit einmal den Flug des Starships zu modellieren. Diesmal erreichte es ja fast einen Orbit, es fehlten weniger als 100 m/s für einen echten Orbit. Der suborbitale Flug war Teil der Strategie, da er kein Verlassen des Orbits nötig machte, um den Wiedereintritt des Starships über dem Indischen Ozean zu testen. Da wie sich zeigte das Starship im Orbit heftig taumelte (Video hier) und so auch die Zündung eines Raptor ausblieb, mit dem man sonst den Wiedereintritt aus einem Orbit einleiten würde, war dem auch gut so. Man kann nun aber relativ gut von der für diesen Orbit erreichten Nutzlast auf die theoretische Nutzlast für einen Orbit schließen. Errechnet wurde nach Jonathan McDowell ein Orbit von -55 x 234 km. Für Laien: Das Starship steigt bei einem solchen Orbit bis auf eine Entfernung von 234 km und sinkt dann. Gäbe es die Erdoberfläche nicht, so würde es eine Minimalentfernung von 55 km UNTER der Erdoberfläche erreichen. Da dies aber nicht der Fall ist, wird es in die Atmosphäre eintreten und verglühen, wie ja auch geschehen. (mehr …)

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