Olivenöl – besonders wertvoll?

Ich will, weil der Blog doch arg raumfahrtlastig geworden ist, mal in nächster Zeit wieder ein paar Ernährungsthemen aufgreifen – für die interessieren sich übrigens weitaus mehr als für Raumfahrt. Für die treuen Blogleser aber hier noch zwei Neuigkeiten: Ein neuer Aufsatz ist online – über die Phobos-Grunt Mission. Und der erste Band des Raketenlexikon: Band 1: US Trägerraketen ist nun auch bei Amazon lieferbar. Als ich heute bei den Umsätzen bei BOD nachschaute, stellte ich fest dass es schon jemand bestellt hat – der ist echt schnell, denn ich selbst habe heute erst mein Exemplar und das für den Korrekturleser (der zweite ist beim zweiten Band nicht beteiligt und möchte daher lieber diesen Band haben) bestellt.

So nun aber zum heutigen Thema. Bei Fetten gibt es ja einige Mythen, die ich mal an dieser Stelle aufklären will. (mehr …)

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Schimmel auf dem Essen

Gestern bekam ich eine Frage zu Schimmel auf dem Essen und ob man dieses dann noch essen sollte. Eine gute Gelegenheit dieses im Blog aufzugreifen.

Zuallererst: Es gibt nicht den Schimmel auf dem Essen und es müssen auch nicht immer Schimmel sein, sondern können andere Pilzarten wie Hefen sein. Schimmelpilze sind allerdings auf Eiweiß und kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Brot und Käse die häufigsten Pilze. Trotzdem sind alleine von der Gattung Asperigillus, einer häufigen Pilzart auf Lebensmitteln über 150 Arten bekannt.

Pilze sind ein weitaus größeres Problem für die Lebensmittelkonservierung, da sie viel toleranter bei den Umgebungsbedingungen als Bakterien sind. Bakterien vermehren sich zwar unter optimalen Bedingungen schneller und viele verändern das Aussehen des Lebensmittels kaum (außer sie führen zu Ausfällungen oder Farbveränderungen durch ausgeschiedene Säuren) aber sie sind auch anspruchsvoll: Bakterien wachsen nicht bei niedrigem p.H (zu saure Säfte, Essig). Sie brauchen wasserreiche Lebensmittel und befallen kaum Lebensmittel mit geringem Wassergehalt und sie vermehren sich kaum noch bei Kühlschranktemperaturen.

Das Ales trifft auf Pilze nicht zu. Pilze sind in dieser Hinsicht echte Überlebenskünstler. Pilze wachsen noch in reinem Essig (sehr sauer), auf Lebensmitteln mit fast keinem freien Wasser (Käse, Marmelade) und sie gedeihen auch bei Kühlschranktemperaturen prächtig. (Erst ab 0 Grad hört das Wachstum auf). Daher sind sie bei der Konservierung ein größeres Problem als Bakterien. Die meisten Pilze benötigen aber Sauerstoff zum wachsen, doch nicht alle. Hefen z.B. nicht. (mehr …)

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Unbemannte Raumfahrt – für jeden erschwinglich!

Während sich nur wenige die Reise in den Orbit erfüllen können, was bei einem Preisschild von 20 Millionen Euro für eine Woche auch nicht verwunderlich ist, könnten sich viele einen Satellitenstart leisten – zumindest alle jene die das Geld für ein Auto der Kategorie Porsche oder gehobene S-Klasse übrig haben und das sind alleine in Deutschland sicher rund 1 Million. Ich bin drauf gekommen, weil ich eigentlich was schreiben wollte über die Vorstellung, wenn ein kleiner 15 Minuten Hüpfer auf 100 km Höhe inzwischen finanzierbar ist, es wäre nur mit wenig mehr Aufwand dann auch eine Reise in den Orbit finanzierbar ist (ist es weil eine sechsmal höhere Geschwindigkeit benötigt wird und damit die Nutzlast exponentiell abnimmt nämlich nicht).

Dagegen können Sie, wenn sie ihren Porsche vor der Haustüre verkaufen, ihren eigenen Satelliten starten! Möglich ist dies durch standardisierte Komponenten. Es gibt standardisierte Minisatelliiten die Cubesats. Es wiegt jeder nur maximal 1 kg und ist so groß wie ein 10 cm Würfel, aber es ist ein Satellit. Der Start kostet rund 65000-80.000 $,also 43.000-53.000 Euro – der Preis eines Oberklasse Wagens. Davon entfallen rund 20.000 Euro auf den Start. Letzterer ist relativ teuer, weil meistens neben dem Cubesats noch eine im Verhältnis dazu schwere Befestigung oder ein Adapter mitgeführt werden muss, und der Aufwand im Verhältnis zur Nutzlast natürlich noch relativ groß ist. Bedie Zahlen dürften aber sinken, wenn diese Satelliten ein Volksphänomen werden und und Kleinserien gebaut werden. Nach der Erfahrungskurve von 80 % pro Verdopplung der Produktionsmenge müsste bei einer Steigerung von 10 (derzeitige Startrate) auf 100 Satelliten pro Jahr auf 63 % sinken und bei 1000 auf rund 40 %. Dann müsste ein Start für 11.000-14.000 Euro möglich sein – dem Preis eines Mittelklassewagens. (mehr …)

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Warum wohl die Raumfahrt nicht schnell billiger werden wird

Eines was immer in Diskussionen wieder auftaucht ist den Transport in den Weltraum entscheidend zu verbilligen – nicht nur um 20 oder 30 % sondern die Kosten zu halbieren oder auf ein Zehntel zu senken. Initiativen dazu gab es genügend. Das Space Shuttle, die deutsche OTRAG Rakete. Heute liegen die Hoffnungen auf SpaceX oder andere Newcomer.

Bislang hat es nie geklappt. Ob es nun mit SpaceX klappen wird? Ziemlich oft ist dann wird auch Raumfahrtfirmen unterstellt, die Preise so hoch zu halten um gut zu verdienen oder sie seien einfach unfähig billige Raketen zu produzieren. Mal Zeit dem ganzen auf den Grund zu gehen.

Wie immer gibt es bei allem ein Körnchen Wahrheit und viel Phantasie. Zum einen ist es richtig, dass heute Raumfahrtkonzerne einen ziemlichen bürokratischen Overhead haben der mitfinanziert werden muss. Das macht die Träger teurer als nötig. Auf der anderen Seite gibt es bei allen Trägern im Westen das Bestreben die Fertigung zu optimieren, also diese preiswerter zu machen oder die Nutzlast bei gleichen Produktionspreisen zu steigern. In der Tat ist heute ein Raketenstart viel preiswerter als früher, selbst verglichen mit den frühen sechziger Jahren als selbst bei den USA zeitweise 50 Starts einer Thor pro Jahr stattfanden, es also eine viel höhere Stückzahl und damit niedrigere Kosten pro Exemplar gab. (mehr …)

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Microsoft und Google

Windows 7 ist nun raus und die Testberichte sind nicht so schlecht, auch wenn die meisten es nur für ein Servicepack für Vista halten. Dass sich was geändert hat, macht schon der Name „Windows 7“ klar, denn die letzten Versionen hatten sich ja von dem Nummerierungsschema verabschiedet erst Jahresangaben (95,98, Me und 2000) dann komische Umschreibungen „XP und Vista – warum denke ich dabei immer an die Szene mit Schwarzengeger „Astalvista Baby“?). Mich würde interessieren ob ein „ver“ auf der Komamndozeile wirklich „7“ raus spuckt, wenn dann wäre es angesichts der bisherigen Nummerierung (Windows 2000 und XP gelten beide als 5 er Versionen) eine ziemliche Übertreibung.

Windows 7 war kritisch für Microsoft, weil 70 % des Umsatzes mit Windows gemacht wird. Klar, es ist das einzige Produkt das im Laufe der Jahre teurer wurde. Windows 3.1 kostete noch 99 DM, das sind heute 49 Euro. Dabei sind die Computerpreise gefallen und heute macht das Betriebssystem dann schon einen ziemlichen Anteil des Verkaufspreises aus. Office ist dagegen billiger geworden und das Visual Studio wird verschenkt – die Express Versionen (nur für eine Sprache, das ist aber selten ein Hindernis) kann man so runterladen. (mehr …)

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