Tutorial 1 Aufstiegssimulation

Ich rechne ja gerne und viel. Dazu habe ich ein Programm mit dem simplen Namen „Rakete“. Es ist das älteste Programm, dass ich im Einsatz habe. Die erste Version stammt von 1987 und wurde noch unter CP/M erstellt und war schon damals so umfangreich, dass ich Overlays einsetzen musste. Eigentlich hätte ich ja letztes Jahr 30-jähriges feiern können. Aber wie feiert man ein Programm?

Ich habe das bewusst nicht bei meinen anderen Programmen aufgeführt, weil ich es für mich geschrieben habe. Sprich, es genügt nicht den Ansprüchen die viele an Benutzerfreundlichkeit und Bedienungskomfort haben. Es ist auch nicht DAU-tauglich und man muss wissen, was man eingibt. Vor allem müsste ich es dann auch dokumentieren. (mehr …)

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Spass-Raumsonden oder Miniraumsonden?

Am Wochenende habe ich Band 1 des Buchs über Raumsonden fertiggestellt. Ich habe den Vorschlag von „Ralph mit Z“ übernommen und das Buch umbenannt. Das klang gut, die Reminiszenz an Oberth fand ich auch sehr gut und Raumsonden ist im Titel drin.

Ich halte es für ein gutes Buch. Es hat nicht den Anspruch alles über Raumsonden zu schreiben. Es ist daher kürzer als die Website. Es ist aber sicher für viele eine bessere Informationsquelle. Denn ehrlich gesagt, ich glaube wirklich alles wissen wollen nur wenige. Ich gehöre zu der Minderheit. Aber ich weiß auch das es eine Minderheit ist. Ich denke in der Form ist es prägnant und informativ genug. Zu viel Information kann ja auch schlecht sein, es decken dann unwichtige Informationen die wichtigen zu. Vor allem bei russischen Sonden ist es besser. Ich habe hier noch recherchiert und die Programme sind nach Projekten geordnet. Als ich damals die Programme beschrieb waren die internen Namen nicht bekannt und ich habe mich nach den offiziellen Programmbezeichnungen Mars, Venera, Lunik und Zond orientiert. (mehr …)

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Faktenbasierte Politik: Verkehrspolitik

In meiner lockeren Reihe über Politik, die sich nicht nach den Interessen von Lobbyverbänden richtet oder wichtige Reformen nicht durchführt, weil die Parteien Angst vor verlorenen Wahlen haben, nehme ich mir heute die Verkehrspolitik vor. Die Anregung dazu bekommt man fast täglich, wenn man in den Nachrichten von neuen Skandalen um das Automobil und die Automobilindustrie hört oder einfach nur im Straßenverkehr unterwegs ist.

Mein einfacher Grundsatz ist, dass auch im Straßenverkehr jeder gleichberechtigt ist. Woanders wäre jede Abweichung von dem Grundsatz undenkbar. Vor dem Gesetz sollten ja auch sonst Reiche und Arme, Männer und Frauen gleichbehandelt werden. Sicher nicht immer, aber nicht so wie beim Verkehr.

Der zweite Grundsatz ist, das Mobilität für jeden möglich sein sollte. Natürlich wird es nie für alle gleich sein. Es wird immer so sein, das das Land benachteiligt wird. Es wird auch immer so sein, das es mit dem Auto bequemer und schneller als mit Bus und Bahn ist. Aber ich stelle fest, dass es bei uns durchaus Gegenden gibt, wo der ÖPNV ganz schlecht ist und man ohne Auto fast nicht auskommt. Zudem hat die Bahn seit Jahrzehnten ihr Streckennetz immer mehr verkleinert. Dagegen wurden immer mehr Straßen gebaut. Ziel der Politik sollte es sein. Dieses Ungleichgewicht zu verringern, sprich das Grundrecht Mobilität ohne Auto überall umzusetzen. (mehr …)

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Was ist typisch deutsch?

An die Frage wurde ich vor einigen Tagen erinnert. Da bekam ich folgende E-Mail:

„Guten Tag Herr Leitenberger,

Seit einigen Monaten lese ich ihren Blog und geniesse es sehr.

Das Internet hat ja bekanntlich traditionelle Medien umgekrempelt. Daher versuch ich seit ca. einem Jahr, die Media (oder Open-Source Software)  die ich lese (benütze) zu unterstützen.

Normalerweise mit einem Monatlichen Beitrag von £1. Meine Idee dahinter ist das wenn das jeder tut und Jemand ein paar Tausend Leser hat, kann man schon davon leben und weiterhin das produzieren das ich zu schätzen weiss.

Haben sie ein Patreon oder PayPal Account wo man sie unterstützen kann?“ (mehr …)

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Warum gibt es Desktop-Prozessoren mit nur wenigen Kernen?

Als 2004 von Intel der erste Zweikernprozessor auf den Markt kam, kündigte Intel an, dass sich die Kernzahl jede Generation verdoppeln würde. Der Pentium D entstand im 90 nm Prozess. Seitdem gab es die Schritte 65 nm (Merom), 45 nm (Penryn, Nehalem), 32 nm (Westmere, Sandy Bridge), 22 nm (Ivy Bidge, Haswell), 14 nm (Broadwell, Skylake, Kably Lake, Coffee Lake). Wäre Intel dem Versprechen von 2005 gefolgt, so hätten wir heute 64 Kerne pro Prozessor.

Dem ist nicht so. Lange Zeit gab es maximal 4 echte physikalische Kerne im Desktopbereich. Durch Hyperthreading können diese dem Betriebssystem 8 logische Kerne vortäuschen, jedoch ist dies nicht gleichbedeutend mit 8 echten physisch vorhanden Kernen. Mit der Einführung von Ryzen gibt es auch für den Normalverbraucher mehr Kerne, sowohl von Intel wie AMD. Allerdings zu hohen Preisen. Warum hat Intel die Prozessoren mit vielen Kernen nicht umgesetzt? (mehr …)

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