SpaceX für jedermann

Das wird die SpaceX Jünger freuen: nun kann jedermann von SpaceX etwas kaufen, wenn auch zur Zeit nur in den USA. Es gab ja schon einen Merchandise Shop in dem man Raketenmodelle und T-Shirts kaufen konnte (so was greift wohl um sich, selbst die ESA hat einen). Nun aber kann man reale Raketenhardware zu erschwinglichen Preisen erwerben.

Elon Musk expandiert in ein neues Geschäftsfeld. Die Idee kam ihm als er von einem freund zu einem Flug mit einem Ultraleicht-Segler eingeladen wurde. Das muss ihm enorm gefallen haben: „It was so fantastic, unlike in a plane you glide through the air, you feel the wind, i think it’s like birds fly“. Allerdings wird das immer ein Freizeitvergnügen blieben, meinte sein Freund. Für die Nutzung als Transportmittel ist hinderlich dass ein Ultraleichtsegler (in Deutschland als Hängegleiter mit Motor bekannt) die Breite einer Straße und etwas Strecke zum Abheben und Landen brauchen. Das wäre beim in den USA üblichen Autoverkehr eben fast nie gegeben. (mehr …)

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NASA, legt drauf!

Auf die heutige Fiktion bin ich gekommen, weil mich irgend jemand auf den Email Verteiler des Lunar Xprice gesetzt hat. Bekanntlicherweise ist dieser mit 30 Millionen Dollar ausgeschriebene Preis ja für den bestimmt, der einen Rover weich auf dem Mond landet, zwei Fernsehübertragungen macht und 500 m weit fährt. Mir kam da die Idee: da es ja noch immer die Diskussion um die Mondlandungen gibt. Warum packt die NASA da nicht noch 30 Millionen drauf für das Team das Aufnahmen der Mondfähren zur Erde zurückliefert in einer bestimmten Auflösung die scharf genug ist, Zweifel auszuräumen? Nun wir können sicher sein, die NASA wird das nicht tun. Sie ignoriert das Thema einfach. Wahrscheinlich das beste, denn was kann man denn machen wenn jemand so was Dämliches behauptet und kann man Verschwörungstheorien überhaupt wiederlegen? Sie verfährt nach dem Motto: „Was juckt es die Eiche wenn sich Wildschweine sich an ihrer Borke reiben?“. Ich muss sagen wenn es jeder andere Verschwörungstheorie wäre, wäre es mir auch egal. Und davon gäbe es ja eingängige wie die 911 Theorie, die Theorie dass irgendwo mal im frühen Mittelalter einige Jahre fehlen oder das die Erde innen hohl ist. Aber bei den Moon Hoaxern nehme ich das Persönlich und daher ist die Überschrift meines Aufsatzes zu dem Thema „Die Spinner und die Mondlandung“ auch genauso so gemeint. (Außerdem muss ich natürlich regelmäßig über das Thema schreiben, damit ich meinen Anti-Moon-Hoax Scheck von der US-Regierung bekommen ;-)). (mehr …)

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Schon wieder eine Gesundheitswarnung

Nein, es ist kein Lebensmittelskandal, aber es lässt doch aufhorchen. Eventuell wird durch die Klimaveränderung wohl bald mehr von diesen Warnmeldungen auf uns zukommen. Das bundeseigene Institut BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) warnt aktuell vor dem Konsum von Freilandspinat und Möhren/Karotten. Es habe durch das verregnete Wetter erhöhte Gehalte an Tetraterpenen beobachtet. Einige dieser Tetraterpene, besonders ein  Stoff namens  β-Carotin haben in Studien eine Steigerung des Dickdarmkrebsrisikos, vor allem bei Rauchern verursacht. Auch bei Nichtrauchern wurde eine Erhöhung des Prostatakrebsentstehung beobachtet. Seit Mai 2006 darf β-Carotin nicht mehr in hohen Dosen an Raucher abgegeben werden, da schon 20 mg/Tag das Dickdarmkrebsrisiko um das doppelte (bei Nichtrauchern um 44%) erhöhten. Diese Menge ist schon in weniger als 200 g Möhren und knapp 500 g Spinat enthalten. In Spinat wurde zudem ein Anstieg der Konzentration an Oxalsäure beobachtet, eine pflanzliche Säure, die natürlicherweise in Spinat aber auch Rhabarber vorkommt. Sie kann zu Nierensteinen und dem Verstopfen der Nierenkanälchen durch Reaktion mit Calcium aus dem Blut führen. Auch aus diesem Grunde sollte man Spinat meiden bis die Gehalte wieder sinken, typischerweise in der dunklen Jahreszeit, denn Spinat aus dem Gewächshaus ist weniger stark mit Oxalsäure und Tetraterpnen belastet als Freilandspinat. Wer trotzdem Spinat essen will, kann ihn mit Milch kombinieren (z.B. Rahmspinat). Dort enthaltene Caseine reagieren mit der Oxalsäure und überführen sie in eine unschädliche Verbindung. Leider erhöht Milch aber auch die Aufnahme des β-Carotins. Möhren sollte man aus dem gleichen Grunde daher nie weichgekocht und mit Fett verzehren. Ist man sie roh z. B. als Rohkostsalat so ist das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken erheblich geringer. Vor allem Raucher sollten entweder einen Bogen um diese Lebensmittel machen oder an Tagen an denen sie gegessen werden, das Rauchen einstellen. (mehr …)

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Eine Idee für ein langfristiges Venusprogramm

Betrachtet man es aus himmelsmechanischer Sicht so ist unverständlich, warum die Venus so stiefmütterlich behandelt wird. Sie ist nach dem Mond am leichtesten erreichbar. Um in eine zumindest elliptische Umlaufbahn einzuschwenken braucht man nicht mehr Energie als bei Mond und Mars und die Flugzeit ist mit 4-6 Monaten auch recht kurz. Die ersten Raumsonden, die zu den Planeten aufbrachen taten dies auch zur Venus.

Mit der dicken Atmosphäre hat zumindest bei den Amerikanern dann ein Desinteresse eingesetzt, das nicht nur mit der Wissenschaft zu tun hat, sondern auch der Öffentlichkeitsarbeit: man kann die Venus nicht als Planeten verkaufen bei der es eventuell Leben geben könnte oder zumindest mal gegeben hat. Das hat man ja mit Erfolg beim Mars geschafft und probiert es gerade bei Europa und Titan. Es gibt wegen der Wolken auch keine „Pretty nice Pictures“. Beispielsweise wird mit MAVEN im November zum ersten Mal (nach gut 50 Jahren Marsforschung mit Raumsonden) eine US-Raumsonde ohne Kamera starten. (mehr …)

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Über den Mond in den GEO

Von einem normalen GTO  in den GEO gelangt ein Satellit indem er im Apogäum gleichzeitig die Bahn anhebt und durch die Neigung des Geschwindigkeitsvektors zur Bahnebene die Inklination erniedrigt. Die Geschwindigkeit ist errechenbar nach

Vdifferenz = √(VStart² + VEnde² – 2 x VStart x VEnde x Cos(Winkel))

Vdifferenz  steigt rasch am an für 5 Grad (Kourou) beträgt sie 1490 m/s. Für 28,9 Grad (CCAF) sind es schon 1834 m/s und für 51,6 Grad (Baikonur) über 2400 m/s. Würde man von Plessezk aus starten, dem nördlichsten Startplatz, so wären es 2802 m/s. Das ist fast das doppelte. (siehe Grafik) (mehr …)

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