Endlich eine Nutzlast für die SLS

Noch konnte man die Blamage in letzter Minute verhindern: wollte doch Charles Boulden persönlich eine neue Ära in der bemannten Raumfahrt ankündigen. Er war wie die gesamte NASA Führungsriege einem Scherz seiner Mitarbeiter aufgesessen.

Wie kam es dazu? eigentlich sollte vom 30.9. bis 2.10 eine gemischte Arbeitsgruppe aus Ingenieuren des Manned Space Center, des Marshall Space Flight Center und des Jet Propulsion Laboratorys über zukünftige Missionen der SLS beratschlagen. Ihr ziel: Sie sollten Missionen erarbeiten welche die NASA mit ihrem auf Jahre festgeschriebenen Budget durchführen kann. Das könnten bemannte wie unbemannte Missionen sein. (mehr …)

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In Memoriam: der erste Supercomputer

Es gab mal eine Zeit, da konnten „Computer Experten“ mehr als nur Windows neu installieren, Hacker den ganzen Tag programmierten, anstatt zu surfen und Informatikunterreicht nicht darin bestand Studenten Excel beizubringen. In diesen „good old days“, als man sich noch in die Benutzung eines Computers einarbeiten musste, las der Autor zum ersten Mal von einem „Supercomputer“. ein Supercomputer, das war damals eine Cray 1.

Mich fasziniere diese Maschine von Anfang an. Das fing schon mit dem Aussehen an. Er sah nicht wie ein Computer aus. Ein größerer Computer, so ab den Superiminis war damals ein Rechner eine große Kiste von Schrankform, eventuell vorne noch mit einigen Lichtern. Dazu kamen dann noch einige kleinere Schränke mit den so eindrucksvoll rotierenden Magnetbändern und einige Kommoden mit Wechselplatten. (mehr …)

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Kerbal Space Program

Kürzlich bin ich auf dem Computerspiel Kerbel Space Program gestossen. Es ist ein Weltraum Simulationsspiel von der Firma Squad, einer mexikanischen Spielschmiede. Das Spiel wird fortlaufend entwickelt, so dass man nach dem Kauf (23 $), immer die neusten Versionen erhält. Das Spiel ist für Windows, OS X und Linux erhältlich.

Ziel des Spiel ist das Weltraumprogramm der Kerbels zu managen. Die Kerbels sind kleine grüne Aliens vom Planet Kerbin aus dem Kerbolsystem. Der Spieler baut nun aus unterschiedlichen Einzelteilen eine Raketen zusammen, und schickt sie los. Mit etwas Geschickterreicht man schnell man einen Orbit. Man kann Raumsonde sowie bemannte Missionen durchführen. Bis zur Version 0.22 gab es nur den Sandkastenmodus, wo man ohne Zielvorgaben Missionen durchführen konnte. Ab Version 0.22 gibt es auch ein Karrieremodus.
Zusätzlich haben andere Spieler zahlreichen Erweiterungen programmiert. (mehr …)

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Optimierung von Tankdurchmessern

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Raketentanks zu konstruieren. Manche davon sind recht nahe liegend, bei anderen dagegen fragt man sich, wie die Konstrukteure überhaupt auf die Idee gekommen sind. Als Beispiel fällt mir der Block DM http://www.bernd-leitenberger.de/block-d.shtml der Zenith ein, dessen schlechte Tankform sich in einer enormen Leermasse niederschlägt. Häufiger kommt aber eine andere Tankart vor, bei der ein verschlossener Zylinder den Treibstoff und den Oxidator aufnimmt. Mitunter sind auch beide Tanks kugelförmig. Mit der Optimierung und Masseberechnung dieser beiden Bauformen habe ich mich beschäftigt. Mittlerweile ist auch ein Folgeaufsatz erschienen, bei dem es noch ausführlicher unkonventionelle Tankbauformen geht (unter anderem mit Lösung für das Seifenblasentankproblem). (mehr …)

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Man könnte neidisch werden

Elendsoft hat mir ein kleines Taschenbuch zum Apollo-Sojus Projekt zugeschickt und schon vor der ersten Inhaltsseite bin ich neidisch geworden: „1. Auflage 1-40 Tausend“ steht da. Dabei, das wird bei den folgenden Seiten wird klar, das dieses Buch wohl niemals außerhalb der damaligen DDR gelesen worden sein, denn es beginnt schon mit Lobpreisungen auf die Erfolge der UdSSR und auch schon auf der ersten Seite mit Lügen wie der „fortscheitenden Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten des Sozialismus“.

Mit Büchern aus der DDR ist es so eine Sache. wenn es um Lehre und Wissenschaft geht, zumindest in Naturwissenschaften kann man sie bedenkenlos kaufen. Da ist ja keine Ideologie drin. Das Standardbuch für das organische Praktikum bei uns war das Organikum aus der DDR, wobei die noch konsequenter die IUPAC Nomenklatur verwendet haben, also Benzen anstatt Benzol und Cholesterol anstatt Cholesterin. Schwieriger wird es dann bei solchen populären Themen. Da kann man Glück haben wie bei dem Buch von Stache „Sowjetische Raketen“, so man die vereinzelten und wohl auch nötigen Lobeshymnen bzw. Tiraden gegen den Westen überlesen kann, oder es wird schlimmer. Ich habe das Gefühl das scheint hier der Fall zu sein. Das fängt schon beim Titel an: es heißt „Sojus-Apollo 1975“ und nicht „Apollo Sojus Testprojekt. (mehr …)

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