Wie sieht es mit der Laserkommunikation aus dem Deep Space aus?

Wie versprochen mache ich mich gerade an die Aufsätze über die Raumsonden die in den letzten 1-2 Jahren gestartet sind, und über die es noch nichts gibt (mit Ausnahme von Curiosity, es sollen ja auch noch welche das Buch kaufen). Gerade bin ich bei LADEE und da ist eine der Hauptnutzlasten eine weitere Laser Communication Testumgebung. In einer verbesserten Form wird dieses auch bald auf einem Kommunikationssatelliten eingesetzt werden. Schon das nur 30 kg schwere Terminal an Bord von LADEE kann 622 MBit aus Mondentfernung senden. Ist damit das Problem der geringen Datenraten für Deep Space Missionen gelöst?

Leider noch nicht. Derzeit können wir 10 Gigabit/s mit Lasern aus dem GEO Orbit übertragen. Das klingt beeindruckend, doch aus Marsentfernung ist es noch 100 Bit/s und aus Pluto Entfernung 0,25 Bits/s. Kurzum, man braucht 40 db mehr.

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Raumsonde „Eagle“

Noch ist die Sache nicht finanziert, aber für Aufsehen hat sie schon gesorgt: die geplante Mini-Raumsonde der Planetary Society. Die Idee einer privaten Raumsonde ist ja nicht neu, seit Jahren plant AMSAT einen Mars Orbiter, der von einer anderen Raumsonde huckepack mitgeführt werden sollen, doch mehr als diese Pläne gab es nie, obwohl AMSAT Erfahrung mit dem Bau von Satelliten hat: Sie haben etwa ein Dutzend kleine Kommunikationssatelliten als Sekundärnutzlasten schon gestartet.

Gemäß den Maximen des Gründer der Planetary Society, dem amerikanischen Planetenforscher Carl Sagan, ist der Zweck der Sonde, die unter dem Projektnamen „Eagle“ läuft, mehr Leute für die Planetenforschung zu begeistern. dabei peilt man nicht mal einen Planeten als Ziel an, sondern den Mond. Carl Sagen machte die Voyager Missionen populär, bestand auf wissenschaftlich unnötigen, aber spektakulären Aufnahmen wie dem berühmten Rotationsfilm des Jupiters oder dem Mosaik des Sonnensystems aus 10 Milliarden km Entfernung (den letzten Aufnahmen der Voyagers). Ohne die Begeisterung der Öffentlichkeit wird es viel weniger planetare Raumfahrtforschung geben. (mehr …)

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By Bye FDP, Bye Bye!

So nach der allgemeinen Wahlnachlese noch ein paar spezielle Worte an meine „Lieblingspartei“ (in der gleichen Bedeutung wie SpaceX meine „Lieblingsfirma“ ist)

Es freut mich saumäßig, dass ihr nun auch aus dem Bundestag rausgeflogen seid.

Es wurde Zeit, denn so eindimensional wart ihr noch nie, so unverhohlen habt ihr noch nie die Interessen eurer Klientel vertreten und so unverschämt habt ihr bei den Wahlversprechen noch nie gelogen. Dazu kommt, dass ihr mit Abstand die unsympathischsten Partei- und Fraktionsvorsitzende habt. Wie lange glaubt ihr denn machen die Leute es mit, dass ihr nach der Wahl immer das Gegenteil von dem macht was ihr versprochen habt? Wie war das mit Steuersenkungen 2009 und nun wieder das gleiche Soli streichen, Steuer senken. 2009 wolltet ihr das Entwicklungsministerium auflösen und als Dirk Niebel Entwicklungsminister wurde, stieg der Personalbestand des Ministeriums um 120%, natürlich alles FDP-Parteigenossen. Für wie blöd haltet ihr das Volk eigentlich? (mehr …)

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Nun lös ich mal auf …

Das Rätsel um die kleinste Rakete der Welt. Ich dachte Niels meldet sich noch, aber der scheint derzeit ganz fleißig die Tankmassen zu optimieren.

Ich gebe zu, wenn man gerade ein Buch über US-Trägerraketen fertiggestellt hat und dazu etliche Dokumente gelesen hat, dann ist man im Vorteil. Für das Buch habe ich auch ATK’s Product Catalog verwendet und da findet man zu etlichen Feststoffantrieben technische Daten. So auf Seite S.44 auch eine Zusammenfassung aller Basidaten von Star Motoren. Aus denen habe ich die Rakete gebaut: (mehr …)

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Vergleichen wir mal

Vergleiche sind doch heute so aktuell: ALDI vs LDL,  Nivea vs. No Name. Was also liegt näher mal zwei Raumfahrtfirmen zu vergleichen? Sinnvollerweise welche mit ähnlichen Produkten und da bietet es sich, nun da OSC sein COTS Programm abschließen wird an. Die beiden Konkurrenten zu vergleichen. Ich greife mal auf ein altes Stilmittel aus der Schulzeit zurück und führe mal einigen Tatsachen in Tabellenform auf: (mehr …)

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