Die Energiewende

Die Energiewende ist beschlossene Sache. Bis 2050 will die Bundesregierung die BRD vollständig auf regenerative Energien umgestellt haben. Ich empfand das Vorhaben als ambitioniert. Und es liefert mit die Vorlage zu diesem Blog: ist das schaffen und was wird es kosten?

Der Status bei der „Energiewende“

Wenn wir heute von erneuerbaren Energien reden, dann denkt fast jeder erst mal an den Strom. Das ist auch augenfällig. In Norddeutschland sind die Windkrafträder allenthalben zu sehen und hier im Süden sind es die Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern und im Allgäu habe ich ganze Wiesen gesehen, die zur Solarfarm umfunktioniert wurden. Dazu kommt die Diskussion über die Elektroautos bzw. warum die nicht in die Gänge kommen.

Was man aber vergisst: der Strom macht beim Gesamtenergieverbrauch in Deutschland nur einen kleinen Teil aus. Jeder kann sich das selbst ausrechnen. 10 kWh entspricht in etwa dem Energiegehalt von 1 l Benzin oder Heizöl. Nun muss jeder nur mal seinen Stromverbrauch mit dem Heizölverbrauch und Benzinverbrauch des Wagens vergleichen, dann wird klar, das der Strom auf den bisher der Großteil der Anstrengungen beim Umstieg entfällt, nur ein kleiner Teil des Energieverbrauchs darstellt. Nach einem offiziellen Excel-sheet des BMWI sind es 1873 von 8877 PJ Gesamtenergieverbrauch, also weniger als ein Fünftel. Bei den anderen vier Fünftel wird aber kaum erneuerbare Energien eingesetzt. Das bedeutet: der Großteil der Energiewende liegt noch vor und während wir bei Strom zumindest eine Alternative haben sieht es bei den anderen Energieträgern schlecht aus. (mehr …)

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Bigelow, Trump und das Mondprogramm

Robert Bigelow, der Gründer der gleichnamigen Firma hat Trump aufgefordert, das NASA-Budget auf 1% zu erhöhen und ein Mondprogramm zu initiieren. Das wäre mehr als eine Verdopplung von derzeit 19 auf 40 Milliarden Dollar pro Jahr. Es gäbe einen „Business case“ für den Mond, anders als für den Mars. Nun ja ich glaube es gibt bei beiden keinen Business Case. Auch Bigelows Urteil über Business Cases muss man an dem seiner eigenen Firma sehen: er sieht ja einen Business Case in privaten Raumstationen. Nur seine eigene wartet seit Jahren auf den Start. In SpaceX Launchmanifest steht er seit Jahren und seine Belegschaft hat er schon drastisch reduzieren müssen.

Meine Erfahrungen mit den letzten drei Präsidenten, die Republikaner waren, sind daher auch eher die, dass die NASA weniger Geld bekommen wird. Aber nehmen wir mal an, Trump würde tatsächlich das Budget auf 1% des Gesamthaushaltes erhöhen. Das ist das Niveau von 1976, seitdem lag es immer unter 1%. Das Geld soll in ein Mondprogramm investiert werden. (mehr …)

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Zum 75-sten und das schwerste Jahr im Leben

Ariane 5 hat am Donnerstag nicht nur mit 75. fehlerlosen Starts in Folge ein Jubiläum gefeiert, sondern auch einen neuen Rekord eingestellt, nachdem der alte noch von der Ariane 4 stammt, die 2003 nach 74 erfolgreichen Starts in Folge ausgemustert wurde. Zeit das zu würdigen, denn zumindest in einer Wahrnehmung haben die Fehlstarts in den letzten Jahren doch deutlich zugenommen, nachdem es sehr lange wenige gab. Ich habe mein Programm Launchlogconverter erweitert um die Anzeige der erfolgreichen Starts in Folge und zwei Tabellen erstellt. Die Erste gibt die erfolgreichen Starts jedes „Submodells“ an: (mehr …)

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50 Jahre Star Trek – Visionär oder billige Effekte?

Derzeit feiert ja Star Trek sein 50-Jähriges. Und da gibt es einige Berichte, sogar Sonderausstellungen. Bei einer hat ein Radioreporter einen Sammler interviewt, der für eine Ausstellung Stücke zur Verfügung stellte und auf ZDF-Info kam auch eine 90-minütige Dokumentation über zwei Ausstellungen und die Probleme mit der Restauration und dem Beschaffen der alten Requisiten. Dabei ging es auch um die postulierten Techniken und ob sie umsetzbar sind. So was Ähnliches sagte auch der Sammler. Star Trek wäre richtungsweisend gewesen und habe z.B. die Mobiltelefone vorhergesagt.

Ich dachte mir das ist ein gutes Thema für einen Blog. Fangen wir mal an mit dem, was Star Trek bringt und wie realistisch es ist. (mehr …)

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Buchkritik: der Untergang des römischen Weltreichs

Das Buch „der Untergang des römischen Weltreiches“ von Peter Heather ist ein ziemlicher Schinken, 640 Seiten stark. In Amazon hat es eine gute Bewertung mit 4 bis 5 Sternen. Das und die Empfehlung eines Bloglesern hat mich dazu bewegt, das Buch zu kaufen.

Ich bin ja vielseitig interessiert. Nicht nur an Raumfahrt, sondern auch an antiken Kulturen, Astronomie, Paläoontologie, Computer und Computergeschichte und so passt das Buch gut in meine Interessenslage. Zumal beim Römischen Reich ja es nicht so ist, das viele Bücher Schwerpunkte behandeln. Selbst Gesamtdarstellungen oft nicht die ganze Geschichte gleichberechtigt behandeln. Ziemlich viel gibt es über die Zeit Cäsars bis zum Kaiserreich Mitte des zweiten Jahrhunderts. Davor meist wenig auch wegen der schlechten Quellenlage und danach, weil das Reich sich nicht mehr ausdehnte, auch recht wenig. Über das Ende des Römischen Reichs hatte ich bisher kein Buch und so fiel der Griff in den Geldbeutel leicht. (mehr …)

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