They were easily outnumbered by a smaller force of men

… oder Kann eine Dragon 2 auf dem Mond landen?

So ähnlich wurde ich gefragt. Kurze Antwort – kann sie aber nur wenn SpaceX seinen Mars Colony Transporter dafür einsetzt und der existiert vielleicht auf den Computerbildschirmen von SpaceX und im Kopf von Musk, aber sonst nirgendwo. Aber anders als bei SpaceX muss man mir nichts glauben, man kann es nachrechnen oder eben nicht (wenn die dafür notwendigen Grundlagen nicht vorhanden sind).

Den Ansatz den ich ich heute verfolge ist der: Ich berechne welche Nutzlast eine Falcon Heavy zum Mond und zurück bringen kann  Wenn das bekannt ist kann man hochrechnen wie groß die Nutzlast sein muss um eine Dragon 2 auf dieselbe Mission zu schicken.

Fangen wir mit der Falcon Heavy Nutzlast. SpaceX gibt die Nutzlast zu 22,2 t in den GTO und 13,6 t zum Mars an, jedoch nicht für die Mondtransferbahn. Man kann aber extrapolieren. Bei anderen Trägern isst die Mondnutzlast etwa 20% größer als die zum Mars. Das wären 16,3 t. Auf eine ähnliche Zahl kommt man wenn man die Geschwindigkeiten ansieht. Die Mondtransferbahn ist 650 m/s höher als in den GTO und 500 m/s kleiner als beim Mars. Die Nutzlast sollte also in der Mitte, etwas näher zur Marsnutzlast sein, auch hier kommt man bei (nicht ganz korrekter) linearer Abschätzung auf 17,3 t. Nimmt man das Mittel beider Schätzungen, so kommt man auf 16,8 t. davon will ich nun ausgehen. (mehr …)

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Ich hör, wie drüben jemand schreit

Eigentlich wollte ich heute über die Fähigkeit der Dragon auf dem Mond zu landen schreiben. Der Aufsatz ist auch schon fertig. Aber da gestern wieder ein Hauptthema der Anschlag eines Teenagers auf Zuggäste war und es davon einige die letzten Wochen und Monate gab, greife ich mal das Thema Radikalismus und islamischer Terror auf.

Einstein soll mal sinngemäß gesagt haben: „Das Universum und die Dummheit der Menschen sind unendlich. Nur beim Universum bin ich mir nicht ganz so sicher“. Wie wir heute wissen hat er in beidem Recht, das Universum ist nicht unendlich. Wann immer ich aber denke Menschen könnten sich nicht an Dummheit, Grausamkeit oder Fanatismus übertreffen werde ich bald eines besseren belehrt. (mehr …)

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Ist alles so schön bunt hier!

So nun ist es erschienen, das schnellste Buch das ich jemals geschrieben habe: Begonnen am 22.6. fertiggestellt am 17.7, nicht mal ein Monat. Ich kann den Zeitraum so genau eingrenzen, weil an dem Tag Besuch abreiste und ich vorher (aufgrund des Besuchs, ich brauche Ruhe zum Schreiben) nichts machen konnte, aber mir die Idee schon Tagelang durch den Kopf ging.

Tja was gäbe es zur „Fotosafari durch den Raketenwald“ zu sagen? Zuerst mal, dass ich selbst gespannt auf das Buch bin. Bisher habe ich fast nur Schwarz-Weiß Bücher produziert, weil jede Farbseite das Buch um ungefähr 10 Cent verteuert.  Die erste Ausnahme (und an die knüpft das Buch mit dem Titel an) war die Fotosafari durchs Sonnensystem auf wirklich dickem, glänzendem Fotopapier und Ringheftung damit man nicht den Buchrücken so schnell ruiniert. Die habe ich im April veröffentlicht und sie war wegen der Aufmachung entsprechend teuer, trotz kleiner Marge für mich. Mit der Marge bin ich angesichts des geringen Arbeitsaufwandes (das meiste konnte ich aus dem Kopf schreiben, sofern ich Zahlen brauchte habe ich in meinen beiden Standardwerken nachgeschlagen, ich schreibe die ja nicht nur für andere sondern kann mir auch nicht jedes Detail merken) auch auf die Hälfte runter gegangen. Vor allem aber probiere ich den „Smart-Druck“ aus, so bezeichnet BOD normale Farbseiten auf dem normalen Papier, also nicht das ganze Buch in Fotopapier. So ist es wie ich finde mit 19,99 Euro für 176 Seiten im Über-Din A5 Format bezahlbar. Wie es drucktechnisch aussieht, darauf bin ich selbst gespannt. Mit der Fotosafari war ich sehr zufrieden, nur hatte mein Exemplar etwa ab der Mitte abenteuerliche Seitennummerierungen, die nichts mit der Vorlage oder dem genehmigten Buchblock zu tun hatten. (mehr …)

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Eine Chance für die private bemannte Raumfahrt

Die NASA hat einen Request veröffentlicht, in dem Interessenten sich für die Nutzung eines Ports bei der ISS bewerben können. An diesem hängt derzeit BEAM, ein Mini-Aufblasbares Modul. Es wird nach zwei Jahren 2018 abgekoppelt und um die Benutzung des Ports geht es dann. Bigelow will bis 2020 zwei größere BA-330 im Orbit haben und eines soll an der ISS sein – an eben diesem Port. So war der Firmensprecher auch etwas verwirrt da das NASA-Dokument ja dann überflüssig wäre. Und es scheint zumindest ein weiteres Unternehmen zu geben das sich für den Port interessiert und zwar mit einem normalen Modul. Es soll möglichst groß sein. Das könnte mit einer Ariane 5 gestartet 10 m lang sein, wenn man nur den zylindrischen Teil nimmt, wenn in ein paar Jahren eine neue Verkleidung zur Verfügung steht sogar 13 m und damit deutlich länger als die heutigen Module. (mehr …)

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