Fünf Tage durch die Hölle der Cross-Plattformentwicklung

Am vorletzten Samstag bekam ich meine Bauteile für die Wetterstation und nach einigen Versuchen ging ich an die Entwicklung der Anwendung. Was folgte waren 5 Tage in der Cross-Plattform Hölle. Doch für alle die das Projekt nicht kennen hier nochmal die Daten:

Es soll eine autonome Wetterstation sein, die regelmäßig Sensordaten abfragt und lokal in einer Datei ablegt, aber auch regelmäßig eine Seite in meiner Webseite aktualisiert. Das ist z.B. die Seite für heute. Das Projekt ist also nicht nur gedacht als reines Sensorabfragen und Aufbereiten auf dem PC – die Seiten werden von der Wetterstation erzeugt und derzeit alle 300 s aktualisiert.

Tag 1

Angesichts dessen, das es für die Bauteile von Tinkerforge Bindings für Delphi/Lazarus gibt, war die Entscheidung für die Programmiersprache schnell gefallen. Delphi „spreche“ ich seit 15 Jahren, Pascal seit fast 30. Lazarus gibt es als Compiler auch für den Raspberry. Der Weg erschien recht klar – erst mal die Anwendung in Delphi entwickeln, zumal ich den Lazarus Debugger als sehr absturzgefährdet in Erinnerung habe, dann auf Lazarus übertragen – hier sind Anpassungen nötig, vor allem weil Lazarus keine eingebaute FTP-Bibliothek hat und die dazugekommene von Synapse andere Befehle haben.

Das Delphi Projekt war in einem Tag fertig – es bestand aus einer kleinen visuellen Oberfläche, um die Erfassung zu starten und die Parameter (für grafische Ausgabe, FTP-Zugang, lokale Verzeichnisse und Dateien und die UID für die Messwert-Geber zu programmieren. Der eigentliche Teil, der die Daten gewinnt, war in einer nicht visuellen Unit ausgelagert, denn geplant war eine Konsolenapplikation – ich würde schließlich den Raspberry Pi nur für diesen Zweck einsetzen und dessen einzige beiden USB-Buchsen sind schön durch Wlan-Adapter und den Brick mit den Bricklets blockiert.

Diese letztere wollte ich in Lazarus wiederverwenden, nur eben in einer Konsolenanwendung. Die Startparameter stehen in einer Einstellungsdatei, die beim Start gelesen wird – Sie ändern sich ja kaum noch, wenn das Projekt mal läuft. (mehr …)

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Mein Bedauern an die armen Betreiber von Kommunikationssatelliten!

Erlaubt mir, dass ich euch mein tiefstes Bedauern ausdrücke. Ja´- ihr seid schon eine arme Industrie. Da habt ihr jetzt erneut nachdem SpaceX nun sicher einige Monate lang keine Starts durchführen kann und Arianespace bis Ende 2016 ausgebucht is,t ein kleines Problem. Dabei fordert ihr ja seit Jahren einen dritten LSP (Launch Service Provider) sowohl um Starts zeitnah durchführen zu können und sowohl eine Absicherung gegen eine Ausfall eines Trägers zu haben. Natürlich senkt das auch die Staatskosten durch mehr Konkurrenz. Doch ihr findet einfach keinen. Ihr seid ja so arm dran! (mehr …)

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Neues von der Wetterstation

Ich hatte ja schon mal im Blog angekündigt, dass ich mal ein Hardware Projekt anfangen will – man muss dazu sagen, dass ich zwei Linke Hände habe und besonders schlecht sehe, deswegen habe ich bisher immer um fummelige Hardware einen Bogen gemacht.

Ich wollte eine Wetterstation, allerdings kein 30 Euro Discountgerät ,das nur einige Werte anzeigt, sondern eines das die Messwerte laufend protokolliert ohne das man sie dauernd abfragen muss. (mehr …)

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Die ISS und die Abbremsung durch die Atmosphäre

Nachdem ich, als ich für die Gefahren des Weltraummülls mal rochiert habe wie lange ein Satellit in dieser Höhe wohl lebt und da auch einen Quelltext gefunden habe um das vereinfacht zu berechnen, dachte ich mir spielen wir mal da mal etwas rum und zwar mit einem bekannten Objekt. Für die Routine wichtig ist: (mehr …)

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