Buchkritik: T.A. Heppenheimer: Development of the Space Shuttle 1972 – 1981

Wer sich mit dem Space Shuttle beschäftigt kennt sicher T.A.Heppenheimers Buch über die Entstehung des Space Shuttles, das er im Auftrag der NASA geschrieben hat und das auch online einsehbar ist. Nun gibt es von ihm das Anschlusswerk. Während sich die NASA Ausgabe mit dem Zeitraum von 1969 bis 1972 beschäftigte, als man mehrmals das Konzept verfeinerte, abänderte und schließlich wegen des Sparzwanges zu der heutigen Konfiguration entschied, setzt das Buch History of the Space Shuttle: Development of the Space Shuttle, 1972-1981 nun 1972 an. Es gliedert sich in einzelne Kapitel die jeweils einzelne Aspekte genau beleuchten. Das erste beleuchtet die Entstehung des Programmes, den Kampf um das Budget und die Rangeleien wer was beim Shuttle macht, schließlich war es nun ein Gefährt (bei Apollo war das Manned Space Flight Center in Houston für die Raumfahrzeuge zuständig und das Marshall Space Center für die Saturn Trägerraketen). Das zweite beleuchtet die Welt und Situation als das Shuttle entstand. Der Wunsch der ESA mit dem Spacelab beteiligt zu sein, und trotzdem als eigenständiges Trägersystem Ariane zu entwickeln. Die Air Force die es nutzen wollte, aber nichts zur Finanzierung beitragen und wie die Aufträge für die Komponenten vergeben wurde. (mehr …)

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Mars One – Zwischenbericht

Am 31. August ging die erste Runde des Astronautencastings bei Mars One zu Ende. Eine gute Zeit mal zu schauen, was bis jetzt geschehen ist.

Für die, die nicht wissen, was Mars One ist: Mars One ist eine holländische Gesellschaft, die eine Kolonie auf dem Mars bauen will. Das Prinzip ist, das die Ramfahrer nicht mehr zu Erde zurück kehren, sondern für immer dort bleiben. Das ganze wird finanziert, in dem der ganze Event, als das grösste Medienspekatel aller Zeiten verkauft wird. Vor allem wird das Training der Astronauten als Realityshow verkauft.
Geleitet wird Mars One von Bas Lansdorp. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Beratern und Botschafter, unter anderem Nobelpreisträger Gerard ‚t Hooft. Für jedes Bauteil der Mission wurde ein oder zwei mögliche Zulieferer gefunden, die es ohne grosse Entwicklungen liefern können, u.a. Bernd’s Lieblingsfirma SpaceX.

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Der Wahl-O-Mat

Ich habe mir wie bei der letzten Bundestagswahl mal den Spaß gemacht, den Wahlomat zu befragen. und die Ergebnisse seht ihr hier. Von den Parteien die schon im Bundestag sitzen, passen meine Antworten am besten zu den Grünen. Welche Überraschung, die wähle ich seit 1990. Doch wenn man die anderen Parteien hinzunimmt, der Wahlomat lässt leider nur acht Stück auf einmal zu, sind die Familie noch leicht besser platziert, die Tierschutzpartei und die ÖdP gleichauf. Bei den etablierten hat sich eine Verschiebung gegeben. 2009 war die Reihenfolge noch Grünen – Piraten – Linke – SPD – FDP – REP – CDU – Büso. Die Büso ist meine Lieblingssplitterpartei wegen der humorigen Werbespots in den letzten Jahren. 2005 hatten sie mal einen Spot, der wurde von Kalkofe kariert, inklusive Schreibfehlern in den Folien und Übertreibungen „10 Millionen Arbeitslose, wenn ich Kanzlerin werde, werden wir zur D-Mark zurückkehren“. Kürzlich habe ich ihn mit wieder angesehen, nur entdeckte ich da ein neues Detail – Hela Zepp-LaRouche hatte sogar recht! Sie prognostizierte 2005 das Platzen der Immobilienblase – 2008 löste das eine weltweite Rezession aus. (mehr …)

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Der Nutzen erdnaher Kommunikationssatelliten

Betrachtet man die Geschichte der Kommunikationssatelliten, so setzte sehr bald nach den ersten Versuchen in erdnahen Orbits der Sprung in den geostationären Orbit ein, dessen Nutzen Arthur C. Clarke schon 1948 erkannte. Zu der Geschichte gibt es auch einen Aufsatz auf der Website. Seit 1963 fanden dann fast 40 Jahre lang zumindest im Westen nur noch Starts in den GEO Orbit. Rein theoretisch kann man vom GEO Orbit mit drei Satelliten eine Kommunikationsverbindung rund um die Erde aufbauen – vorausgesetzt man hat eine Empfangsstation und der Empfänger ist nicht zu weit nördlich. (mehr …)

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Vor dem siebten Start einer Falcon 9

Nein ich nenne es nicht den Jungfernflug, da ja selbst SpaceX die Version nur „v1.1“ nennt, also ist es nichts neues. Daher erwarte ich auch das der Start klappt. Ich wünsche es sogar für MDA, die den Cassiope Satellit gebucht haben. Sie haben lange drauf warten müssen. 2005 taucht der Start erstmals bei SpaceX auf, damals angekündigt für das dritte Quartal 2008. Sie haben also 5 Jahre warten müssen, obwohl ihre Nutzlast damals noch auf einer Falcon 1 gebucht war und wiegt ja auch nur 500 kg.

Wer fünf Jahre wartet, obwohl die Firma ja jedes Jahr erklärt im nächsten Jahr erheblich mehr Starts durchzuführen. der sollte doch belohnt werden. Denn von den anderen Starts im Manifest von 2005 ist nichts geblieben. Lediglich Rakhsat wurde gestartet, alle anderen sind abgesprungen, auch der 100 Millionen Dollar Auftrag der Air Force hat sich erledigt. (mehr …)

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