Ach ja, SpaceX

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Eigentlich wollte ich CRS1 nicht mehr groß kommentieren, außer es gäbe was wirklich weltbewegendes zu vermelden. Ansonsten ist der Flug relativ unbedeutend, er transportiert ja nicht einmal ein Zehntel der Frachtmenge eines ATV oder HTV zur ISS. Interessant war für mich nur zu erfahren, dass die CRS Verträge den Transport mit Verpackung vorsehen, dazu gehören auch Befestigungen in der Dragon und so die Bruttofracht die bezahlt wird doppelt so groß ist. Beim ATV werden die Racks dagegen nicht mitgezählt, soweit ich informiert bin aber die viel leichteren Umverpackungen. Wieder einmal beschleicht mich das Gefühl, dass die NASA andere Nationen bei der ISS ungleich behandelt. (mehr …)

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Aus der Praxis lernen

Das heißt es ja immer. Doch geht dies auch wenn die Praxis recht teuer ist? Nun wir alle wissen, dass Satelliten teuer sind. Aber wie lernen die Studenten sie zu bauen? Schaut man sich an den Unis rum, so hat jede irgendwelche Kleinsatellitenprojekte die sie gerne umsetzen könnte, nur finanzieren kann sie es nicht. Das ist ein Novum, denn sonst versucht man überall Praxis zu vermitteln. Der Mitteleinsatz ist unterschiedlich. Wenn man Chemie studiert braucht man Labore und einige nicht gerade billige Apparate. Bei Softwaretechnik reicht ein PC. Programmiersprachen gibt es heute als OpenSource. Da sind die Investitionskosten übersehbar.

Die Frage ist, warum es nicht eine Partnerschaft zwischen ESA / nationalen Weltraumagenturen und den Universitäten gibt. Das teuerste ist bei einem Raumfahrtprojekt die Arbeitszeit und Studenten werden nicht bezahlt und Doktoranten und Hiwis nur sehr schlecht. Würde die ESA die Hardware bezahlen und die Unis die Studenten, so könnte man etwas auf die Reihe stellen. Beide hätten einen Nutzen davon. Letztendlich profitiert die ESA, wie auch alle Firmen und nationalen Institute von gut ausgebildeten Studenten. In Deutschland gibt es einige Unis/Fachhochschulen mit dem Schwerpunkt Raumfahrt. Stuttgart, München, Aachen fallen mir spontan ein. Bremen und Berlin haben auch Ausbildungsgänge. Das ist nur ein ESA-Land. Nimmt man alle zusammen kommt man sicher auf 20 Unis. Schon alleine daran kann man sehen, dass es immer noch etwas besonderes sein wird einen Satelliten zu starten. nicht jeder Student wird daran teilnehmen können. Aber ich denke es ist möglich. (mehr …)

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Gedanken rund um Diäten

Gestern brachten mich zwei Dinge auf das heutige Thema, das eine war eine Werbung für eine Frauenzeitschrift mit einer Diät bei der man „in 5 Tagen 4 Kilo abnehmen“ kann und dann abends hat eine Frau sich gegen die Diskriminierung von Übergewichtigen gewehrt und behauptet auch deutlich Übergewichtige hätten kein Normalgewicht und nach Fünf Jahren würde der Jo-Jo Effekt zuschlagen, als eine Diabetikern schon drei Jahre lang ihr Gewicht hielt. Der BMI wäre veraltet und beruhe auf Versicherungsdaten und hätte nichts mit der Gesundheit zu tun.

Fangen wir mal an: Die Frauenzeitschrift verheißt mit einer Diät (man darf also noch was essen, zu sehen war im Spot eine Suppe) rund 800 Gramm pro Tag abnehmen kann. Geht das? Nehmen wir mal den Extremfall: Das Fasten ohne Nahrungsaufnahme. Bei einer Fastendiät wurde bei Probanden (Normalbedarf: 8.400 kJ) folgende Gewichtsabnahme beobachtet: (mehr …)

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So langsam reichts!

Beim durchlesen der Nachrichten stieß ich auf diesen Artikel über den Disput Ariane 5 und Ariane 6. Ich dachte eigentlich Beratungen von Fachgruppen hätten eine Annäherung gebracht, aber dem scheint nicht so zu sein. Stattdessen wird der Ton härter:

“We in industry have been fighting for a decade to have launch vehicles viewed in Germany as a strategic interest, and finally the government has agreed. And it’s now that France proposes to scrap the program?” Fuchs said. “What has particularly bothered Germany is that its position on Ariane 5 ME is viewed as childish, short-term thinking focused only on industrial policy. It’s getting to where it provokes an almost emotional reaction. The reaction now is that if France wants Ariane 6, they can only get it if they go through Ariane 5 ME.” (mehr …)

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Der Fahrradhelm und seine Wirkung

Vor etwa einem halben Jahr trat der CSU Verkehrsminister Ramsauer eine Diskussion über die Helmpflicht bei Fahrradfahrern los. Er war für diese, konnte sich aber nicht durchsetzen, weil nur 10% aller Radfahrer Helm tragen und da wollte man wohl nicht zu viele vergrätzen. Doch da ich die Politik kenne und weiß, dass wenn heute was diskutiert wird und erst mal begraben wird, dann kann man damit rechnen, dass es in einigen Monaten oder Jahren erneut aufgegriffen wird und dann doch Gesetz wird.

Zur gleichen Zeit gab es bei ALDI Fahrradhelme und ich habe mich entschlossen einen zu kaufen. Bisher hatte ich keinen. Es ist nicht so, dass ich was gegen Fahrradhelme habe oder sie ungeschickt oder unnütz empfinde. Ich hatte nur die Befürchtung, ich würde ihn wahrscheinlich die meiste Zeit vergessen. Das hat sich nicht bewahrheitet. Der Helm ist bequem, schnell zu verstellen und ich habe mich schnell an das Tragen gewöhnt. Zuerst habe ich ihn neben dem MP3-Player geparkt denn ich immer beim Fahrradfahren habe (mit kleinen normalen Kopfhörern, keinen In-Ear Kopfhörern, zum einen sind die unangenehm und zum andern will ich auch noch den Verkehr mitbekommen) und mittlerweile lasse ich ihn beim Fahrrad stehen, dann habe ich ihn fast immer auf. (mehr …)

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