Technikgeschichte

Ich habe in den vergangen Tagen einen Aufsatz über die Cray 1 fertiggestellt und mal kurz überlegt, ob ich ihn nicht an dieser Stelle veröffentlichen sollte, doch da es 60 k sind, wäre das selbst bei mehreren Teilen für den Blog zu lang. Aber er hat mich zu meinem heutigen Thema gebracht: Technikgeschichte.

Wir Menschen lieben ja Geschichten. Nicht unbedingt Geschichte, aber Geschichten. Also nicht die Geschichte Englands im 16 Jahrhundert, aber vielleicht die von Heinrich dem VIII. Das haben auch die Fernsehsendungen erkannt. derzeit läuft im ZDF immer dienstags „Weltenbrandt“ über den ersten Weltkrieg, aber in jeder Sendung ziehen sich auch die Geschichten von zwei Prominenten durch. So in der ersten von Hitler und Montgomery, in der zweiten von Göring und Charles de Gaulle. Ich wette in der dritten sind dann Rommel und Winston Churchill dran. Auch sonst wenn es um Geschichte geht, geht es um Personen oder es kommen Zeitzeugen mit persönlichen Schilderungen zu Wort. (mehr …)

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Ich mach was falsch

Auf diesen Gedanken bin ich bei der Recherche für mein Diätbuch gekommen. Zwischen den beiden Korrektoren habe ich es noch um die Konzepte der Dukan Diät und der Weight Watchers ergänzt. Da stolpert man natürlich auch über Zahlen über die Umsätze die mit solchen Konzepten gemacht werden. Nur mal drei Beispiele: Diamond verkaufte 12 Millionen Exemplare seines Buches „Fit for Life“. Atkins je nach Quelle 12-45 Millionen seiner Bücher und seine Frau brachte von dem Erbe rund 41 Millionen in eine Stiftung ein. Dukan, der sein Konzept erst 2010 veröffentlicht hat, soll inzwischen auch schon 10 Millionen Bücher verkauft haben.

Bei den Margen als Autor kann man von 1-2 Euro Gewinn bei jedem Buch ausgehen, damit ist man also fürs Leben saniert. Auch die Weight Watchers haben ein Konzept, das sie selbst als „wissenschaftlich abgesichert“ beschreiben. Wenn man sich das was darüber veröffentlicht wird ansieht (die Firma mahnt ja jeden ab, der Formeln oder ähnliches publiziert) dann wird der Gesamtenergiegehalt mit einer Formel berechnet, davon 1000 kcal abgezogen und das ist dann die maximale tägliche Verzehrsmenge. Nur dass diese nicht in kJ oder kcal sondern in „Punkten“ gemessen wird. Mehr ist es nicht. Es läuft immerhin so auf eine Diät mit gemischter Kost hinaus, neuerdings mehr in Richtung „Low Fat“, also dem Konzept das von den meisten Ernährungswissenschaftlern empfohlen wird. Aber immerhin ist es ein empfehlenswertes Konzept, für das eben die Hand aufgehalten wird und dann verdient man noch mit speziellen Taschenrechnern die die Points errechnen. (Wers übrigens genauer wissen will, kann zu meinem Energierechner greifen). (mehr …)

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Die Wunderwaffe die Gottseidank nicht zum Einsatz kam

Wie heißt es so schön: Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Nun ja, vielleicht wird im Krieg nicht alles erfunden, aber wenn etwas militärischen Vorteil verspricht, dann gibt es die Mittel schon erfundene Dinge zur Einsatzreife zu bringen. So wurde im zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite die Großrakete, der Marschflugkörper und das Düsenflugzeug zum Einsatz gebracht. In den USA wurde die Atombombe entwickelt. Alle Entdeckungen oder Prototypen auf denen sie beruhten, waren schon vor dem Kriegsbeginn gemacht worden.

Was die wenigsten wissen: In Deutschland wurden vor dem zweiten Weltkrieg auch die Grundlagen für die modernen Kampfstoffe erarbeitet. Gerhard Schrader erkannte das eine bestimmte Grippe von organischen Phosphorsäureerstern ein Schlüsselenzym der Nervenleisung blockieren kann, die Cholinesterase. Sie dient dazu Acetylcholin, dass zwischen den Nervenzellen die Impulse überträgt, zu spalten. Bei einer normalen Nervenleitung passiert am Ende einer Nervenzelle folgendes: Der Botenstoff Acetylcholin wird ausgeschüttet, gelangt an Rezeptoren an der Endplatte der nächsten Nervenzelle und die Ankopplung löst einen Impuls aus, wonach nun wieder Ionenkanäle geöffnet werden und der Impuls über den Nerv weitergeleitet wird. Damit dies nicht zur Dauererregung führt, spaltet ein Enzym an der Endplatte das Acetylcholin in seien Bestandteile Essigsäure und Cholin auf, die dann von den Rezeptoren sich lösen. (mehr …)

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Hauptsache die Gage stimmt

Ich bin teuer Wetten-Dass Fan, ich glaube ich habe keine Sendung ausgelassen. So war ich sehr betrübt, als Thomas Gottschalk vor knapp zwei Jahren ankündigte die Show zu verlassen. Der Unfall vor zwei Jahren soll daran schuld gewesen sein. Schon damals wurde gemunkelt, Gottschalk wolle sich abseilen, solange ihm die Leute noch nachtrauern, nicht wenn es heißt „endlich geht er“. Die Quoten waren ja schon rückläufig. Immer mehr Kritik gab es an Gästen die nur wegen dem Promibonus kamen und nicht lange blieben und nichts wesentliches zur Sendung beitrugen, aber auch den seichten Gesprächen von Gottschalk,

Nun ja aufzuhören, wenn einen jeder vermisst, das ist keine dumme Idee, nur sollte man dann nicht wenige Monate später bei der ARD anfangen. Gottschalk live begann chaotisch. Wie immer, war Gottschalk nicht vorbereitet und wenn man dann Bully Herbig einlädt und nicht mal ansatzweise weiß, wann der Filme produziert hat, ist das schon peinlich. Danach wurde es besser, um dann wieder abrupt eingestellt zu werden. Damit hatte Gottschalk wohl die Lust verloren, denn dann wurden im letzten Monat nur noch Wünsche als Kurzeinspieler vorgestellt unter denen die Zuschauer wählen konnten. Die meisten Wünsche drehten sich um Geld und waren schlecht nachvollziehbar. So gab es zwei die Bücher schreiben wollten – ein Zwillingspaar über Fragen die sie dauernd bekommen und eine Frau die den Brustkrebs besiegt hat. Und beide brauchen mindestens 10.000 Euro um ein Buch zu schreiben. Nun ich kann ein Buch für rund 50 Euro publizieren und dann kommen noch 2 Euro Kosten pro Monat hinzu. Also keine 10.000 Euro und ich hätte beiden Büchern gute Marktchancen eingeräumt.

Also im Mittelteil nachdem die Sendung zu sich gefunden hatte (auch wenn sie dann nicht mehr „live“ war) gefiel mir das, aber was der Sendung den Hals brach war der Sendetermin. Weder ich noch die meisten Zuschauer hatten da Zeit.. Anstatt 20-30 Minuten im Vorabendprogramm wäre eine längere Sendung pro Woche abends besser gewesen. (mehr …)

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Vitasprint

Die Dauerwerbung für dieses rezeptfreie Medikament hat mich nach einigen Jahren Abstinenz von dieser Rubrik wieder auf einen neuen Artikel zum Thema „Werbung und Wirklichkeit“ gebracht. Die Werbung für Vitasprint wechselt, doch so viel ändert sich nicht. Mal wirbt Hannelore Elsner dafür, dass sie eine Kur braucht, die natürlich Vitasprint heißt. Mal sind es animierte Figuren die „Energie auf Knopfdruck“ versprechen.

Dazu heißt es auf der Website des Herstellers Pfizer: (mehr …)

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