Mars 500

Nun ging also Mars 500 zu Ende und es war sowohl „Heute“ wie auch der Tagesschau und Tagesthemen einen längeren Bericht wert – ganz im Gegensatz zur unbemannten Kopplung der beiden chinesischen Raumschiffe, die ich persönlich als eine größere Leistung ansetze. Aber da ist eben kein Astronaut dabei und dann ist es uninteressant.

Viel wurde kommentiert, dass es erstaunlich war dass die Besatzung sich so gut vertrug (das war ja beim Vorläuferexperiment Mars 100 nicht der Fall). Aber ein Training für eine Marsmission? Ich meine eher nein. Nicht wegen der Dauer – eine Marsmission wäre wahrscheinlich etwa doppelt so lang. Es gibt zwar Möglichkeiten für Kurzzeitmissionen mit der Zeitdauer von Mars 500, aber sie sind energetisch aufwendig und 500 Tage Reise für einige Wochen auf dem Mars? Das lohnt kaum.

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Tödliches Silikon

Gestern hat die US-Gesundheitsorganisation HHS ein förmliches Verbot für Silikon bei plastischen Operationen ausgesprochen. Restbestände dürfen noch bis zum 1.1.2012 „verbraucht“ werden. Überrascht hat dies niemanden, weil die HHS aber auch andere Organisationen schon früher vor Silikon gewarnt hatten, doch diesmal erstaunte das absolute Verbot. Es gab wegen der Gefahr von Performationen ja schon immer Bedenken gegen Silikon, aber die Alternative Kochsalzlösung konnte sich nur begrenzt bei Brust-Ops durchsetzen. Silikon ist formbar, damit sind auch Implantate wie „Six-Packs“ möglich und es kann sogar unterspritzt werden, was bei kleineren kosmetischen Eingriffen ausgenutzt wurde. So schien es nicht in der Schönheitschirurgie verzichtbar.

Fast zeitgleich veröffentlichte jedoch Wikileaks was wirklich hinter der Sache steckt. (mehr …)

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