Die Saturn V – V 2.0

Heute mal wieder ein Beitrag in der Reihe „Was wäre wenn?“. Also die heutige Fragestellung ist – was wäre wenn die NASA die Saturn V weiter entwickelt hätte. Natürlich kann man viel denken. Es gab ja auch Pläne dafür. Ich will mal folgendes skizzieren – die NASA hätte nie das Shuttle entwickelt. Alle nach 1969 entwickelten Triebwerke sind auch tabu, aber folgendes kann man einsetzen:

  • Die J-2S Triebwerke (bis 1971 fertig entwickelt, aber nie produziert)
  • Die Feststoffbooster der Titan 3C (in der für die Titan 3M propagierten 7-Segment Konfiguration, später in der Titan 4A eingesetzt)
  • Allgemeine technologische Verbesserung (leichtere Legierungen) (mehr …)

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Der Desktop – die Antwort an Alexander

So heute nun die Antwort an Alexander.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich erfahrene Anwender von Anfängern unterscheiden. Also das Benutzen des Desktops kenne ich von meinem Bruder. Der hatte auf seinem alten Rechner über 20 GB an Dateien, doch im Verzeichnis „Eigene Dateien“ oder „Eigene Bilder“ fand sich nichts. Sie waren alle auf dem Desktop in dort abgelegten Ordnern.

Meine Vermutung, warum dies so ist, dass bei vielen Browsern und Anwendungen der Desktop das Startverzeichnis zum Speichern ist. Und Benutzer sind ja so faul und entwickeln sich auch kaum weiter (benutzen nach Jahren noch das Menü zum Kopieren und Einfügen anstatt STRG-C und STRG-V, wie ich z.B. bei meinen Studenten feststelle). (mehr …)

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Raumfahrträtsel 12

Am 31.3.1975 nahm (zumindest nach ihrer Website Arne) die ESA ihre Arbeit auf. Ich halte die ESA für eine echte Erfolgsstory, nicht nur weil bemerkenswert ist, was sie in den letzten 35 Jahren geleistet hat, sondern auch wenn man die Vorgeschichte kennt. Vorher gab es eine ESRO die Satelliten baute und eine ELDO die Trägerraketen baute. Und beide hatten nichts miteinander zu tun – im Gegenteil die ESRO wollte lieber ihre Satelliten auf preiswerten amerikanischen Trägern starten anstatt auf der teuren Europa.

Die ESA steht heute für mich vor allem für eines: Für Kontinuität. Natürlich gibt es auch hier immer wieder den Fall das Projekte abgebrochen wird, weil sich in der Planung herausstellt sie werden teurer als erwartet  Aber der Blick über den großen Teich zeigt doch, dass es auch anders geht. Man muss nur mal sich die Geschichte der ISS ansehen oder wie die NASA jahrzehntelang am Space Shuttle festhielt obwohl das wofür es gebaut wurde es nicht leisten konnte – die Trägerraketen zu ersetzen. Von vielen kleineren Umwälzungen die es gab nicht zu sprechen, wie der Einbruch in der Forschung nachdem Reagan ins Amt kam oder die Kürzungen die nach Constellation einzogen, das nun ja selbst wieder eingestellt werden soll, aber auch das ist nicht so ganz sicher. (mehr …)

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Wer braucht einen Desktop?

Hallo alle beieinander.

Heute wieder ein Gastblog von Alexander. Er hat sich wieder ein Thema rausgesucht zu dem alle was zu sagen haben. Damit ihr es voll genießen kommt gibt es einen neuen Blog erst übermorgen. Nur das Rätsel geht weiter, sofern es rechtzeitig aufgelöst wird.


Manche Erfindungen, gerade auch im Computerbereich, erstaunen mich immer wieder. Denn sie sind ergonomisch gesehen der größte Blödsinn, und trotzdem setzen sie sich mit praktisch 100% Marktanteil durch und werden kaum hinterfragt.

Heute: Der »Desktop«. (Stand: Windows XP)

Damit wir von derselben Einrichtung reden: Ich meine das Hintergrundbild von Windows, auf dem man alle möglichen Icons / Symbole / Verknüpfungen ablegen kann, auf dem jedes Installationsprogramm ein solches anlegt, und auf dem die meisten Privatanwender, die ich kenne, auch alles andere ablegen, was sie je mit dem Computer herunterladen oder sonstwie »anstellen«.

Das ist wirklich erstaunlich, denn der Desktop ist genau der allerschlechteste Platz, um Dinge zu verstauen, die man oft und schnell braucht! (mehr …)

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Raumfahrträtsel 11

Mariner 10 Aufnahme der VenusDie erste Raumsonde die ein Swing-By Manöver durchführte war Mariner 10. Zwar startete Pioneer 11 vorher, doch als sie bei Jupiter ankam und dort das zweite Fly-By durchführte, war Mariner 10 schon an der Venus vorbeigeflogen.

Ich will nicht die Grundlagen des Fly-By oder Swing-By erläutern. Das habe ich an anderer Stelle getan. Das Grundprinzip ist, dass ein Vorbeiflug an einem Planeten die Bahn eines Himmelskörpers krümmt. Relativ zum Planeten behält die Raumsonde ihre Geschwindigkeit. Durch die Bahnkrümmung und die Eigengeschwindigkeit des Planeten wird aber die solare Bahn verändert.

Beobachtet wurde das schon bei den ersten Raumsonden. Mitte der sechziger Jahre war es erstmals möglich die Bahnen zu berechnen die resultierten und damit zu planen eine Raumsonde von einem Planeten zum nächsten zu schicken. Doch bis dies in praktisch umsetzbar wurde vergingen noch einige Jahre. Das erste war dass die Lebensdauer der Raumsonden zu steigern – Mariner 2 fiel kurz nach dem Vorbeiflug aus. Doch Mariner 4 arbeitet noch zwei Jahre nach dem Start. Das zweite war es eine Bahn mit hoher Genauigkeit zu erreichen: Ein Fehler beim Vorbeiflug von 1 km bewirkt typischerweise eine Bahnabweichung von über 1.000 km beim nächsten Ziel. Bei den ersten Raumsonden war man froh wenn man einen Zielpunkt auf 10.000 oder 1.000 km genau erreichte. Beim Swing-By musste mit den damals vorhanden Treibstoffvorräten dies auf unter 100 km gesteigert werden. 1969 gelang dies bei Mariner 6+7. (mehr …)

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