Was wäre aus der Mondforschung ohne Apollo geworden?

Die Frage ist provokativ und spekulativ, weil es kaum vorstellbar ist. Mit Ausnahme der ersten Pioneer Sonden dienten doch auch die Raumsonden der Vorbereitung von Apollo: Ranger zur Erkundung der Technologie und dem Anfertigen von hochauflösenden Aufnahmen bis zum Aufschlag. Surveyor für die Untersuchung der physikalischen Eigenschaften der Mondoberfläche. Lunar Orbiter schließlich zur Kartierung potentieller Landeplätze. Keines dieser Programme, so wage ich zu behaupten wäre in dieser Form ohne Apollo entstanden. Dazu kommt natürlich das Apolloprogramm selbst, mit über 300 kg Mondgestein, Nebenbei wurden dort einige ALSEP Stationen aufgestellt.

Doch das ist nur die eine Seite – dem folgte ein Desinteresse am Mond, das über 2 Jahrzehnte anhielt. Es folgte 1994 die kurze Mission der Technologiesonde Clementine, bei der der Mond eigentlich nur dazu diente Sensoren zu erproben. Wieder fast ein Jahrzehnt Pause und dann die Rückkehr zum Mond mit SMART-1, Kayagua, LRO, Chang’E-1 und Chandrayaan. (mehr …)

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So wird das nichts!

Die ESA hat das ATV entwickelt. Von allen Transportern ist es der vielseitigste, aber dadurch auch komplexeste und teuerste. Das japanische HTV, das sowohl weniger verschiedene Typen an Fracht transportiert, wie auch weniger ambitioniert hinsichtlich automatischem Andocken ist, kam sowohl in den Entwicklungskosten wie auch den Transportkosten erheblich billiger.

Die ESA hat dies immer gerechtfertigt, dass dies auch Investitionen für ein neues Vehikel wäre, das auch Fracht zurück zur Erde bringt (heute ARV genannt). Durch das modulare Design des ATV könnte dies dann preiswerter entwickelt werden, so könnte man den vorderen Frachtbehälter einfach durch eine Kapsel ersetzen. In einem zweiten Schritt könnte diese sogar bemannt sein.

Nun lese ich, dass die ESA das tatsächlich vorhat. Also alles Paletti?

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Stuttgart 21

Ich schreibe in meinem Blog ja wenig über Politik. Vor allem weil das ja schon viele tun. Die ganzen Fernsehprogramme bestreiten ja einen Großteil ihres Nachtprogrammes mit Polit-Talkshows, und da gibt es ja noch Extra 3 und die Heute Show, die das Veräppeln der Politik besorgen. Aber die letzten Ereignisse um Stuttgart 21 gehen auch an mir nicht vorbei.

Vorher war mir das Thema ziemlich egal. Ich kenne den Stuttgarter Bahnhof und die einzige Fernstrecke die ich nutze geht über Ulm. So gesehen würde ich profitieren. Ich weis auch, dass man dort ab und an mal verspätet losfährt weil was umrangiert wird und seit sich die Fahrtzeit durch die Stadtbahn anstatt der alten Straßenbahn nach Stuttgart halbiert hat weis ich auch was Tunnel an Zeitersparnis bringen.

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