Erdöl aus Biomasse

In meiner Serie wie man wohl Erdöl, oder besser gesagt Kohlenwasserstoffe erzeugen kann, wenn die natürlichen Vorräte zu Ende gehen. Das optimale wäre natürlich eine regernative Quelle. Dann wäre die Erzeugung kohlendioidneutral. Das erste was einem spontan einfällt ist das Vergären von Biomasse, auf diesem Wege wird heute Biogas erzeugt. Vereinfacht gesagt läuft dabei folgendes ab:

Pflanzen bestehen aus Kohlenhydraten. Zumeist aus Zellulose. Diese haben die Summenformel (C6H10O5)n. In der Praxis natürlich auch andere Gerüststoffe wie Lignin oder geringe Mengen an Aminosäuren. Bestimmte Bakterien vergären nun dies unter Sauerstoffabschluss zu Methan und Kohlendioxid. dabei entstehen auch andere Gase. Nehmen wir Grass als schnellwachsende Rohstoffquelle so ergibt dies einen Ertrag von 172 m³/t Frischmasse mit einem Methangehalt von knapp 54 %. Das Hauptproblem ist dabei dass wir diese Flächen eigentlich für den Anbau landwirtschaftlicher Produkte brachen. Weiterhin klappt es am besten mit schnell abbaubaren Stoffen wie Grass, Mais oder Getreide. Holz ist weitaus weniger gut geeignet. Also ist das auch nichts für eine nachhaltige Landwirtschaft. Ein Nutzen würde sich ergeben, wenn man die Fäkalien aus der Mast zu Biogas umsetzt. Da ein Gasgemisch erhalten wird, wird es aber wohl eher thermisch verwertet werden.

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Kinder, wie die Zeit vergeht….

Samstag 28.2.2008: Kinder wie die Zeit vergeht….

Auf diesen Gedanken bin ich gekommen, als ich bei der Recherche zum aktuellen Buch in einem alten P.M. Computerheft von 3/1985. Da war ein Artikel über den Bordcomputer der Ariane 1 und den Startablauf drin. Einiges davon ist brauchbar, auch wenn einige Zeitangaben falsch sind und auch sonst einige Fehler "NAVAL" anstatt "Natal", "Isle de Rois" anstatt "Île du Diable". Ich hoffe mal das gilt nicht für die Angaben die ich übernommen habe. Aber warum ich drauf komme: Natürlich blättert man dann mal weiter – und kommt ins Schmunzeln. Einige Zitate:

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Kohleverflüssigung

Ich habe das Thema mal vor einiger Zeit (ich denke so vor einem Jahr oder so) angesprochen und ich denke es ist schwer im Kommen: Die Produktion von synthetischem Erdöl durch Kohleverflüssigung. Ich denke auch dass man nicht wird drauf verzichten können, zumindest einen Teil des Erdöls (den man für die gesamte Petrochemische Industrie braucht, also nicht als Treibstoff) synthetisch herzustellen, aber ich befürchte es wird mehr werden. Denn wenn es erst mal wirtschaftlich ist, dann wird man versuchen auf diesem Wege einen bequemen Ausweg für die Abhängigkeit von Kohlenwasserstoffen zu haben. Also es geht um die Herstellung von Kohlenwasserstoffen aus Kohle, die in wesentlich größerer Menge (für mindestens 400 anstatt 40-50 Jahre bei Erdöl) verfügbar ist.

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Synthetisches Erdöl

Wie schon des Öfteren beschäftige ich mich an dieser Stelle auf die Zeit nach dem Erdöl. Wie schon in einigen Blogs erörtert gibt es in vielen Bereichen eine Alternative. Stromerzeugung geht weitgehend durch regenerative Energieformen, die Heizung könnte durch Abwärme von dezentralen Blockheizkraftwerken erfolgen, die auch Strom erzeugen (zur Steigerung des Wirkungsgrades). Dafür könnte auch Kohle zum Einsatz kommen, die zwar von ihrer CO2-Bilanz her so ziemlich die übelste Form der Energiegewinnung ist, aber noch für mindesten 400 Jahre zur Verfügung steht.

Autos kann man durch ÖPNV ersetzen (Ja liebe Autofahrer : Sie sind überflüssige Luxusgüter, das ist der wesentliche Grund, warum die Automobilindustrie als erstes unter einer Wirtschaftskrise leidet: Die Leute verzichten zuerst darauf überflüssige Dinge zu kaufen!). Doch etwa 10 % der Erdölmenge ist heute noch unersetzlich. Wir brauchen es um Kunststoffe, Lösungsmittel und Arzneimittel herzustellen. Wie kann man dieses produzieren?

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Quao Vadis Europa? – Teil 2

Gestern habe ich meinen Senf zu den Forderungen gegeben, heute anzufangen "unabhängig" bei der bemannten Raumfahrt zu sein (meiner Meinung nach ist das heute außer den Chinesen wohl keiner mehr so richtig). Doch angenommen, Europa wäre aus der ISS ausgestiegen – wann und wie wäre es wohl am besten gewesen?

Zuerst einmal: Es gab schon lange vor der ISS bei der ESA Pläne für eigene Raumstationen. Als 1988 der Bau von Ariane 5 beschlossen wurde, sah dies auch als Nutzlast Hermes und Columbus (noch als unabhängiges Labor) vor. Aus Kostengründen ist nichts daraus geworden. Und die Kosten sind auch heute der Knackpunkt. Also heute der Ansatz: Wie kann Europa eine eigene bemannte Raumfahrt möglichst kostengünstig aufbauen?

Nun in der jüngsten Vergangenheit wäre der ideale Zeitpunkt zum Ausstieg wohl 2003 gewesen – Schon 2002 wollten die USA den ISS Ausbau einstellen. Als die Columbia 2003 verloren ging war klar, dass sich der Ausbau um Jahre verzögern würde. Ein Jahr später wurde der Ausstieg aus dem Space Shuttle Programm beschlossen. Also ziehen wir Bilanz: Was entwickelte zu diesem Zeitpunkt die ESA für die ISS:

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