Willkommen in der Besenkammer

Nachdem das Hubble Weltraumteleskop ja just der letzten Servicemission ausfiel und diese erst auf Februar und nun auf "unbestimmt" (NASA Jargon für "gestrichen") verschoben" ist wird nun die ISS für 6 Personen ausgebaut. Die Besatzung hat Schlafkabinen und anderes Equipment für 3 weitere Personen an Bord gebracht.

Wo die Astronauten wohnen sollen. Das ist ein Beispiel wie die ISS sukzessive verkleinert wurde. Bei der ISS muss man unterscheiden zwischen den bemannten Strukturen und den unbemannten Teilen – Solarzellenauslegern, Mast, Radiatoren. Während es bei diesen kaum Streichungen gab, wurde bei den bemannten Teilen eingespart. Auch diese lassen sich einteilen in 3 Kategorien

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Klimaschutz kann man nicht aus der Portokasse finanzieren

Zwei Kommentare zu den letzten Blog Einträgen bringen mich dazu nochmal das Thema Ersatz begrenzter Rohstoffe durch regenerative Energien anzusprechen. Das habe ich schon mal vor einem Jahr in einigen Rechenbeispielen getan. Was uns wohl allen klar ist: Früher oder später muss man Erdöl, Erdgas und Kohle, aber auch Uran durch regenerative Quellen ersetzen. Einfach weil sie begrenzt sind.

Die wichtigste Energiequelle die wir haben ist die Sonne. Wasserkraft und Windkraft mag an bestimmten Standorten oder sogar bei bestimmten Ländern (Norwegen z.B.) eine Ergänzung oder Alternative sein. Aber eben nicht global. Okay. Machen wir mal eine Bilanz für die BRD. Das ist der Energieverbauch der BRD in 2007:

  • Gesamt: 13842 PJ
  • davon 4678 PJ Mineralöl
  • 3136 PJ Erdgas
  • 1952 PJ Steinkohle
  • 1618 PJ Braunkohle
  • 1533 PJ Kernenergie
  • 909 PJ erneuerbare Energien
  • 16 PJ sonstige Energien

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Sonnenenergie und Wirtschaftlichkeit

Wir wissen es alle: Die Sonne liefert uns mehr Energie als wir jemals brauchen werden. Der Weltenergieverbrauch betrug 2007 insgesamt 432 Exajoule, das sind 13.9 Terrawatt Dauerleistung. In der Sahara beträgt die Sonneneinstrahlung pro Jahr etwa 1800-2000 kWh pro m². 68000 km², ein Bruchteil der Fläche Deutschlands würde ausreichen wenn man die gesamte Energie nutzen könnte.

Doch das können wir nicht und bislang haben wir zwei große Alternativen:

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Welche Auflösung haben Spionagesatelliten wirklich?

Heute erhielt ich eine Mail in der mir Präjudix über eine Diskussion mit einem Studenten erzählte, der den Standpunkt vertrat die KH-12 hätten 2.5 bis 5 cm Auflösung. Ich habe ihm erklärt warum das technisch unmöglich ist – neben den Gesetzen der Optik limitieren auch hier auch die begrenzten verfügbaren Frequenzen für die Datenübertragung (Ein ziviler Satellit mit 50 cm Auflösung überträgt seine Daten mit 800 MBit/s – man kann sich leicht ausrechnen, dass man für 5 cm dann 80 GBit/s übertragen muss und leider gibt es keine für militärische Zwecke frei gehaltene Frequenzbänder die so breit sind).

Doch man kann es auch anders angehen. Welche Auflösung braucht man? Zum Erfassen der militärischen Leistungsfähigkeit braucht man nur eine mittlere Auflösung – Man zählt dann Flugzeuge, Panzer, Transporter – Keiner zählt Soldaten, denn diese laufen ja nicht zur Front. Google Maps hat etwa eine Auflösung von 1 m – das reicht aus um nicht nur Fahrzeuge zu zählen, sondern auch grob den Typ zu bestimmen.

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