Ein Jahr mit einer Batterie fürs Balkonkraftwerk

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Glaube ich meiner Computerzeitschrift ct’ so lohnt sich eine Batterie für ein Balkonkraftwerk. So habe ich mir im März 2025 eine Batterie zu meinem Balkonkraftwerk gekauft und möchte an dieser Stelle über die Erfahrungen berichten.

Zuerst einmal: bei mir liegt ein Sonderfall vor. Ich habe schon seit 2019 eine PV-Anlage auf dem Dach, die meinen Energieverbrauch von 1,800 auf 1.077 kWh im Jahr gesenkt hat. Zwei Balkonkraftwerke kamen 2023 und 2024 hinzu. Anders als bei einem „normalen“ Balkonkraftwerk müssen diese also nicht den Strom fürs Haus liefern, das tut die PV Anlage, die sechsmal mehr einspeist, als ich selbst verbrauche. Wenn diese nicht genug Strom liefert, was im Winter bei vollkommen bewölktem Himmel vorkommt, dann nützt die kleine Zusatzmenge aus den Balkonkraftwerken nichts, zumal sie nicht optimal ausgerichtet sind. 2019 waren Batterien aber noch sehr teuer – eine 3,5 kWh Batterie hätte 5.000 Euro extra gekostet, sodass die PV-Anlage keine Batterie hat und nachträglich nachrüsten würde bedeuten das ich den Wechselrichter durch einen Hybridwechselrichter ersetzen müsste. Dann lohnt es sich auch nicht mehr. (mehr …)

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Was bringt mir ein Batteriespeicher für mein Balkonkraftwerk?

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Ich gebe darauf drei Antworten, eine ganz kurze: noch lohnt es sich nicht. Eine längere: Schauen Sie in dem Link zum Rentabilitätsrechner nach. Und eine ganz lange Antwort, die folgt jetzt. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Speicher für eine kleine Photovoltaikanlage (Balkonkraftwerk) und dem Speicher für eine größere Photovoltaikanlage, wie sie auf dem Dach montiert ist. Der wesentliche Unterschied liegt der Leistung, die die Anlagen bringen, im Verhältnis zum Eigenverbrauch. Eine Photovoltaikanlage bringt unter Normalen Istzuständen etwa das Tausendfache der Peakleistung als Jahresertrag. Also, wer also ein Balkonkraftwerk mit Modulen mit 800 Watt Ausgangsleistung hat, kann im Jahr mit rund 800 Kilowattstunden Strom rechnen. Im Verhältnis zu dem Eigenverbrauch der meisten, der irgendwo zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden je nach Profil und Familiengröße liegt, ist dies natürlich wenig. Dagegen liefert eine mittelgroße PV-Anlage im Bereich zwischen 5 und 10 Kilowatt Peak im Jahr eben 5.000 bis 10.000 Kilowattstunden. Das reicht vollkommen aus, um den Strombedarf eigentlich komplett abzudecken. (mehr …)

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Balkonkraftwerk Nummer 3 – Teil 2

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So, das ist der zweite Teil des Artikels über mein drittes Balkonkraftwerk und die Batterie. Den ersten Teil dazu gab es gestern und an diesen schließt dieser Teil nahtlos an.
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Balkonkraftwerk Nummer 3 – Teil 1

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Hallo, der heutige Artikel wurde beim Schreiben immer länger, sodass ich ihn – ihr kennt das ja – in zwei Teile aufgeteilt habe, damit es nicht zu viel zum lesen wird. Morgen kommt dann der zweite Teil.

Das Balkonkraftwerk Nummer 3 … wird bald bei mir den Betrieb aufnehmen. Ich nutze das um auch etwas über die Erfahrungen mit den bisherigen beiden Solarkraftwerken zu referieren. (mehr …)

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Balkonkraftwerk Nummer 2

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Seit zwei Wochen habe ich das zweite Balkonkraftwerk in Betrieb und ich will erneut von Erfahrungen berichten und meine Leser animieren sich selbst eines anzuschaffen. Eines vorweg: bei mir liegt eine etwas andere Situation vor als bei den meisten Käufern von Balkonkraftwerken. Ich habe schon auf dem Dach zwei PV-Anlagen, die zusammen etwa 13.000 kWh im Jahr liefern. Der Strom geht ins Netz und wird vergütet, wenn man auch nicht reich davon wird, finanziert das über 20 Jahre in etwa die Anlagekosten. Die Vergütung erfolgt auch mit dem nicht genutzten Strom eines Balkonkraftwerks. Wer diesen Luxus nicht hat, der bekommt für den eingespeisten Strom keine Vergütung. Dafür spart er anders als ich Netzstrom ein, meine Anlagen liefern in der Spitze 14 kW, so viel kann ich nicht mal verbrauchen, wenn ich alle elektrischen Geräte im Haus simultan anschalten würde.

Es hat sich ja auch was getan. Der Gesetzgeber hat die Grenze für Balkonkraftwerke von 600 auf 800 Watt angehoben. Sprich Geräte die mit einem Schukostecker angeschlossen werden, dürfen maximal 800 Watt einspeisen. Natürlich gibt es auch größere Solaranlagen in einem Leistungsbereich der zwischen einem Balkonkraftwerk und einer Solaranlage auf dem Dach liegt, aber die fallen nicht unter diese Regelung und kommen in der Regel mit einem Wielandstecker für den ein Elektriker eine eigene Steckdose installieren muss. (mehr …)

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