Der ebook Reader für mich

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Ich habe mich ja schon mehrmals mit ebook Readern beschäftigt und ich sehe in der S-Bahn immer mehr Leute die einen haben. Doch für mich sind die Geräte nichts, und das kann ich auch begründen.

Fangen wir mal mit meinen Lesegewohnheiten an. Ich lese fast nur Fachbücher, inzwischen über Raumfahrt fast alles nur in englisch, bei Astronomie und Ernährungslehre auch in Deutsch. Natürlich lese ich oft wenn es ein Thema ist von vorne bis hinten, wenn es um eine Geschichte geht. Geht es mehr in Richtung Lehrbuchcharakter, so lese ich eigentlich nur was ich gerade brauche und schaue da im Stichwortverzeichnis nach. Bücher die ich kenne, kann ich meistens sehr gezielt aufschlagen, das heißt ich weis bis auf wenige Seiten genau wo die Information steht und kreise dann die Fundstelle ein. Das geht schneller als mit dem Computer, weshalb ich auch öfters zu meinen eigenen Büchern greife, auch wenn die Luftlinie 6 m von mir entfernt sind. (Eine Triebkraft hinter meinen Büchern ist natürlich auch, ass sie alles enthalten was ich selbst wissen will, denn das vergisst man ganz schnell wieder). Continue reading „Der ebook Reader für mich“

Das beste Persil aller Zeiten

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Ich habe ja schon mal geschrieben, dass derzeit auf ZDF Info die Serie „Reiseführer durch die Galaxie“ läuft, die unsere Planeten vorstellt – mit einem etwas humoristischen Ansatz: Was wären die Sehenswürdigkeiten, auf was müsste man achten. Nebenbei bekommt man doch einiges an Wissen vermittelt und es ist sehr unterhaltsam. Es erinnert mich dann schon etwas an die BBC Dokumentation „Die Planeten“, die es so vor 20 Jahren mal gab. Nur eben aktueller und mehr US-zentriert.

Was da immer im Vorspann kommt ist ein Spruch: „Nie war die Zeit günstiger so weit zu reisen wie niemand zuvor um in die Fußstapfen unserer Roboter zu treten und die Planeten unseres Sonnensystems zu erkunden“. Das kling völlig übertrieben, wenn man bedenkt, dass einem die Forscher Wanderungen auf der Venus oder Ballonfahrten auf dem Titan näher bringen, aber es ist wahr. Da sich Technologie weiter entwickelt wird es immer leichter. 1928 flog Lindbergh erstmals über den Atlantik, 20 Jahre später konnte das jeder der es bezahlen konnte und heute ist es preiswert und dauer nicht mehrere Tage sondern nur noch einige Stunden.

Auch bei der Raumfahrt gibt es technische Fortschritte, wenn auch nicht ganz so tolle wie in der Luftfahrt. Immerhin: Eine Atlas konnte mal 1500 kg Nutzlast in den Orbit befördern und heute sind es 20 t. Die kosten pro Kilogramm sind auch gesunken, wenn auch nicht so extrem wie in der Luftfahrt. So gesehen hat der Spruch recht, was allerdings offen ist: in der Zukunft könnte es aus demselben Grund noch viel billiger werden. Continue reading „Das beste Persil aller Zeiten“

Die Rückkehr zum Mars ist geglückt.

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Ich denke die meisten von euch werden mit Spannung die Landung von Curiosity verfolgt haben. Mal abgesehen davon das jede Landung auf einem fremden Himmelskörper immer ein gewisses Restrisiko beinhaltet, auch wenn man dank MRO inzwischen ungefährliche Ebenen heraussuchen kann. (Man wählt Ebenen aus, in denen die Steine nicht auf MRO Bildern zu sehen sind, und die lösen immerhin 0,35 m auf). Das sieht man auch beim Landeplatz von Phoenix. Während ich dies schreibe gibt es noch keine Panoramen vom Landeplatz, aber ich wette dort wird man keine größeren Felsen direkt am Landeplatz sehen.

Interessant wird natürlich sein, wie das neue Konzept der Punktlandung mit aktiver Regulation des Auftriebs über Gewichtsverlagerung funktioniert hat – das wird wenn es mal bemannte Missionen gibt, wichtig. Das Skycrane Manöver ist schon mal erfolgreich gewesen. Auch das war völlig neu, aber sonst wäre ein so großer Rover nicht transportierbar gewesen. Continue reading „Die Rückkehr zum Mars ist geglückt.“