Backups Teil 1

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So, da Niels noch weiter an seinem Aufsatz feilt als Lückenfüller ein Thema das jeden angeht, aus einem neuen Aufsatz auf der Webseite. Wahrscheinlich erzähle ich den Bloglesern damit nichts neues, aber wer weis. Es geht um Backups. Aufgrund des Umfangs gibt es heute nur den ersten Teil, der zweite folgt dann morgen.

Das Thema Backup gehört wohl zu den am meisten vernachlässigten Themen bei PC-Benutzern. Dabei war es noch nie so einfach und so billig ein Backup zu machen. Zeit mal das Thema anzupacken. Continue reading „Backups Teil 1“

Die Floppy Disk

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Über Zwanzig Jahre lang war die Floppy Disk der Standard Speicher für Heimcomputer, dabei liegen ihre Wurzeln bei IBM als Medium um neue Softwareversionen für das System 370 einzuspielen. IBM brachte für dieses Großcomputersystem 1969 die 8 Zoll große erste Floppy Disk auf den Markt. Sie bestand aus einer Schiebe aus Kunststoff, mit einer dünnen Beschichtung aus Eisenoxid. Sie war in einer flexiblen Plastikhülle eingeschlossen, Zugriff auf die Oberfläche war nur an einer Stelle möglich, wo der Schreib/Lesekopf die Daten auslesen konnte.

Da die damaligen Disketten, wie auch noch die folgende Generation biegsam waren, bekam das Medium die Bezeichnung „Floppy Disk“ also „weiche Scheibe“. An dem Prinzip der Aufzeichnung änderte sich nichts: Ein Schreib/Lesekopf unterteilte die Oberfläche radial in Spuren und entlang einer Spur in Sektoren gleicher Größe, zwischen denen es eine Lücke gab. Die seltenen, hardsektorierten Disketten hatten pro Sektor ein Indexloch, anhand durch das durchgeleitete Licht einer LED, der Sektoranfang festgestellt werden konnte. Hier lag die Kapazität fest. Üblich waren dagegen die softsektorierten Disketten, bei denen die Größe des Sektors und die Anzahl frei wählbar waren. Die Kapazität wurde bei verkauften Disketten lange Zeit immer unformatiert angegeben, weil die Aufteilung der Oberfläche in Sektoren von Hersteller zu Hersteller variieren können. Die Nettokapazität betrug üblicherweise 60-75% der Bruttokapazität, weil man hinter jeden Sektor ein Stück nicht nutzen konnte. Je kleiner die Sektoren desto kleiner die nutzbare Nettokapazität. Continue reading „Die Floppy Disk“

Immer mal wieder: Die Festplatte ist zu groß!

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Kann die Festplatte zu groß sein? Der Laie mag staunen. Ja das kann sie. Die ersten >2TB Platten kommen nun auf den Markt, allerdings nur als USB Laufwerke. Denn das heutige BIOS und der MBR spielen da nicht mit. Es gibt Lösungen – BIOS mit 64 But LBA Adressierung oder noch besser das schon vor 10 Jahre entwickelte, aber nur beim Mac eingesetzte EFI BIOS das auch mit anderen PC Altlasten aufräumt.

Der Knackpunkt ist aber nicht das BIOS sondern der Master Boot Record (MBR) der gestartet wird wenn von einem Medium gebootet wird. Dort sind 32 Bit für die Anfangsadressen von Partitionen vorgesehen, das sind 4 Milliarden Sektoren und da ein Sektor 512 Bit groß ist ergibt sich daraus eine Limitierung der Größe von Festplatten auf 2 TB.

Das ist nicht das erste Mal, dass der Autor mit so was konfrontiert ist. Es gab in der Vergangenheit schon ein paar solcher Schranken: Continue reading „Immer mal wieder: Die Festplatte ist zu groß!“

Computergeschichten

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Heute mal was kurzweiliges aus dem Leben: So erging es mir in den letzten Tagen mit Windows 7. Alles begann, als ich vor einigen Wochen mal die Sicherungsfunktion entdeckte. Also mal ausprobiert und die Sicherung auf die 1 TB USB-Platte angelegt. Schon bald gab es eine Warnung der Platz würde nicht ausreichen – dort waren 400 GB frei und die Windows Partition war zwar mit 600 GB belegt. Aber ein Großteil davon lag in Ordnern im Hauptverzeichnis, ohne Beziehung zu Windows oder dem Verzeichnis in dem die Anwenderdaten liegen und das sollte ja nach der Hilfe nicht mit gesichert werden. Also ignorierte ich eine spätere Warnung dass die Sicherung wegen eines E/A Fehlers abgebrochen wurde, zumal da nur ein kryptischer Fehlercode mitgeliefert wurde.

Aber es brachte mich zum Nachdenken. Beim alten Rechner hatte ich eine Platte für das System und eine für die Daten. Weil die neue Platte im neuen Rechner größer ist und die alte schon ziemlich voll, habe ich verzichtet diese einzubauen und diesmal alles auf die erste Platte gespeichert. Ich nahm mir vor wieder das einzuführen und auch mein Sammelsurium an Platten zu verringern. Wie es eben so bei Schwaben ist – „mer schmeist nix weg“. So habe ich derzeit von verschiedenen Rechnern und aus unterschiedlichen Anwendungen (Backup, portabler Datenspeicher, alte Platten) neben der Systemplatte noch zwei 2,5″ USB, drei 3.5″ USB und eine IDE Platte mit 170 – 1 TB Größe. Continue reading „Computergeschichten“

Zeit für eine integrierte Backuplösung

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So heute von mir der letzte Artikel für eine Woche. Ich bin erst wieder am 9.11.2009 da. Morgen erscheint ein Gastblog von Thomas, den ihr dann die ganze Woche lang kommentieren und diskutieren könnt. Er ist auch wieder zum Thena Raumfahrt. Diesmal geht es aber um eine Computergeschichte.

Da ich derzeit wegen einigen Hardwareproblemen, die mir das wohl bald kommende Ende meines derzeitigen PC’s anzeigen, auf der Suche nach einem neuen bin, drängt sich mir ein Thema auf: Backups. Ich bin irgendwie drauf gekommen als ich überlegt habe ob ich die zweite später gekaufte 500 GB Platte in den neuen PC übernehmen soll oder nicht.

Die Sache mit dem Backup ist die, dass es automatisch erfolgen soll, ohne dass der Anwender sich drum kümmert, idealerweise muss er sie auch gar nicht anstoßen. Es gibt heute zwei Gefährdungen für die Daten: Das eine sind Hardwaredefekte – Wie ich der aktuellen ct entnehme hat eine Festplatte eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 2 % pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Benutzungsdauer von 4 Jahren sollte also jeder 12-13.te Anwender von einem Headcrash betroffen sein. Das ist nicht gerade wenig. Das zweite ist der Anwender selbst – Löschen oder Überschreiben aus Versehen ist schnell passiert und es gibt immer noch Viren und andere Malwäre die auch noch aktiv werden kann. So habe ich mal von einem Virus gelesen, das Dokumente des Anwenders verschlüsselt und erst nach Zahlung von Geld an ein russisches Konto gibt es (vielleicht) das Passwort zum Entschlüsseln per E-Mail. Continue reading „Zeit für eine integrierte Backuplösung“