Der skurrilste Panzer

Im zweien Weltkrieg entstanden eine Reihe von Panzern, die man heute als skurril bezeichnen würde. Viele waren Improvisationen um schnell eine Lösung zu haben oder besonders auf deutscher Seite um auf die Bedrohung des T-34 zu reagieren bzw. veraltete Modelle weiter verwenden zu können. In Deutschland führte das zu eine Reihe von Sturmgeschützen und Jagdpanzern, wie dem Marder, Hetzer, dem Sturmgeschütz III und IV und diese alle noch in mehreren Versionen. Im Krieg hat man nicht die Zeit einfach die Produktion eines veralteten Modells runterzufahren und dann eine neue Fertigungsstraße für ein neues Modell zu bauen. In der Zeit würde die Produktion stillstehen. So baute man die alten Panzer um und verwendete zumindest die Wannen wieder. Anstatt einem Turm bekamen sie ein nur wenig schwenkbares Geschütz auf einem flachen Aufbau, dafür mit höherem Kaliber. Von diesen Jagdpanzern gab es daher eine Menge. Nach dem zweiten Weltkrieg sind sie aber wieder weitestgehend verschwunden, obwohl auch Russland solche Modelle baute. (mehr …)

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Der Wald

Kürzlich kam die Deutschland Saga, wo bei Terra X ein australischer Professor über Deutschland referierte. (vielleicht klingt e seriöser, wenn der Fachmann aus dem Ausland kommt) Es gab einiges neues für mich, die wohl überraschendste Neuigkeit: Nach einer BBC-Umfrage mit 26.000 Teilnehmern in 16 Ländern ist Deutschland, das beliebteste Land (in der Welt)! Die USA die ja bei manchen (wenn auch deutlich weniger als noch vor 20 oder 230 Jahren) als Vorbild hoch gehalten werden kamen auf Platz 8, zwei Plätze hinter der EU die auch wählbar war.

Die Serie inspirierte mich zum heutigen Thema dem Wald. Schon Tacitus berichtet vom Wald mit dem Deutschland damals überzogen war und der muss zumindest Tacitus beeindruckt haben. Vielleicht war er aber, wie das Wetter nur eine gute Entschuldigung für die Niederlage der Römer 9.n. Chr. Ich schreibe bewusst nicht im Teutoburger Wald, weil die Schlacht dort nicht stattfand, sondern bei Kalkriese, wo die Schlacht in einem Engpass zwischen einem Moor und einem Berg stattfand, aber nicht im Wald. Trotzdem scheint Deutschland damals noch bewaldeter gewesen sein als Frankreich. Wir können davon ausgehen, dass ganz Mitteleuropa nach der Eiszeit voll bewaldet war, wie dies heute noch zum Teil in Skandinavien oder Russland der Fall war. In Frankreich muss damals schon mehr Wald gerodet worden sein um Ackerfläche zu gewinnen, vielleicht weil die Bevölkerung größer war. (mehr …)

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Alles Wurst, oder?

Da nun gerade wieder mal ein neuer Spot eines bekannten Wurstherstellers läuft, mit dem ich mich schon vor einem Jahr beschäftigt habe, worauf mir dieser mit einer Klage durch einen nicht fachkundigen Rechtsanwalt drohte, will ich mich mal mit dieser Fabrik beschäftigen. Den Spot mit der irreführenden Werbung musste die Firma ja einstellen. Offensichtlich stand ich mit meiner Meinung ja nicht alleine.

Heute geht es um die allgemeine Aussage der Werbung, die immer noch Jörg Pilawa als Prominenten einsetzt. Alle Spots fangen an mit der Abbildung einer Mühle an. Es ist nie dieselbe, aber sie sieht nie nach einer alten Mühle aus, sondern eher kitschig, manchmal eher wie ein Spielzeugmodell. Das scheint auch bei der aktuellen Mühle der Fall zu sein, die eher wie aus dem Legoland aussieht. Die Perspektive lässt keine Größenbeurteilung zu. (mehr …)

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The Spirit of Apollo

Immer wieder versuchen viele Weltraumprogramme irgendwie zu rechtfertigen, meistens mit irgendwelchen Spin-offs. So manchmal auch das Apollo Programm. Wenn ich so die Einleitungen von vielen Raumfahrtbüchern lese, dann finde ich immer wieder den Passus, dass der Autor durch Apollo sich für Raumfahrt, Ingenieurwesen oder ähnliches interessiert hat. Zuletzt habe ich das von Prof. Harald Lesch im TDF gehört, der Astronom wurde weil es wegen der Brille nicht zum Astronauten reichte. Da habe ich mich interessiert: Das ich heute als Softwaretechniker arbeite verdanke ich wohl Voyager. Ich hatte mich schon früher für Planeten interessiert und über die bin ich zu den Raumsonden gekommen. Voyager war damals gerade als Projekt am Laufen. Und Voyager wurde von Computer gesteuert. Überhaupt machten Computer alles möglich: Die Übertragung der Bilder, das Kommandieren der Sonde (hätte ich gewusst, das man Raketen auch ohne Computer steuern kann und bis Viking alle Raumsonden direkt von der Erde aus gesteuert wurden, wäre es wohl anders gelaufen). Aber so waren Computer was geheimnisvolles und sicher ganz nützlich um die Rechenarbeit für meine eigenen Raumsonden und Raketen die ich schon mit 15 mit dem Taschenrechner konstruierte zu berechnen. So habe ich mir 1982 als die ersten Rechner unter die 1000 Mark Grenze fielen einen Ti 99/4a gekauft. (mehr …)

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