Der Vocoder

Inspiriert vom schon etwas länger zurückliegenden Musiktipp „Mr. Roboto“ kommt heute mal wieder ein Blog über ein musikalisches Effektgerät. Der Vocoder (ein Kunstwort aus Voice Encoder) war ursprünglich gar nicht für die Musik bestimmt, sondern für kodierte Sprachübertragung und Reduktion der für die Übertragung nötigen Bandbreite. Die damit verfremdeten Stimmen lassen sich aber wunderbar als Effekt nutzen. Spätestens seit Kraftwerk hat der Vocoder breiten Einzug in die Popmusik gehalten.

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Wie authentisch muss die Stimme sein?

Nachdem Arne den Einsatz von Autotune in seinem letzten Blog beleuchtet hat. Will ich mal die Gegenposition beleuchten. Muss alles perfekt sein oder muss alles ausgeglichen werden? Natürlich ist es toll wenn ein Sänger eine sehr gute Stimme hat, so wird Mariah Carrey ein Stimmumfang von 5 Oktaven nachgesagt. Aber bei der Popmusik gibt es eine Menge mittelmäßiger Sänger und Sängerinnen und manche werden sogar mit Sprachfehlern berühmt, so Bob Dilan mit seiner sehr komischen Singweise oder Herbert Grönemeyer mit seiner Mischung aus gepresstem und genuschelten Gesang. Ja, von Gesang kann man bei vielen modernen Sängern (Rappern, Hip-Hopper…) gar nicht mehr reden.

Trotzdem gab und gibt es genügend Beispiel von Sänger/innen mit begrenztem Stimmumfang und trotzdem großen Erfolg. Lennon/McCartney schrieben für Ringo immer leicht zu singende Lieder. Viele davon wie „With a little help from my friend“ gehören zu den meist gecoverten Beatles Songs. Auch Phill Collins oder Mick Jaggers Stimmumfang ist nicht besonders ausgeprägt. (mehr …)

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