Der digitale Öltankmesser

Es wird mal Zeit das ich euch berichte was ich in den letzten tagen so gemacht habe, und warum ich nichts geblogt habe. Der Grund ist relativ einfach – ich habe wieder mal programmiert und das ist eine etwas längere Geschichte.

Wie wir alle wissen, wird ja Energie teurer. Ich habe schon in den letzten Jahren tendenziell weniger Energie verbraucht, mein Büro, in dem ich den größten Teil des Tages bin herunter geregelt wenn ich es mehr als eine Stunde lang nicht benutze, dieses Jahr habe ich die Heizung erst am 10.11 eingeschaltet und die Temperatur in den Räumen zwischen 18 und 19 Grad geregelt, im Schlafzimmer waren es, als es nun so kalt war, sogar nur 12 Grad. Trotzdem interessiert mich natürlich der Ölverbrauch. Ich habe einen uralten Tank, der 7.000 l fasst. Da ich in den letzten sechs Jahren nur zwischen 1.450 und 1.550 l pro Jahr brauchte und immer alle zwei Jahre nachtanke bis der Füllstandsensor auslöste, war mir bisher der aktuelle Füllstand egal. Zuerst kaufte ich einen einfachen Füllstandsensor mit Schwimmer. Der zeigt aber die Füllung nur auf etwa 5 bis 10 cm an, das ist zu ungenau, das können bis zu 500 l Unterschied sein. Also kam in mir der Wunsch auf doch einen eigenen digitalen Messer zu „maken“. Continue reading „Der digitale Öltankmesser“

Gesucht: Etwas zwischen dem Raspberry Pi und Arduino

Zuerst mal: alle die nun den Blog über die größten Katastrophen der Raumfahrt erwartet haben – den findet ihr in der Website. Da es ein rein informativer Blog ist und das Thema auch so nicht in der Website vorkommt habe ich einen neuen Artikel geschrieben. Wer mal die Neues Seite besucht wird feststellen, das es da einige neue Artikel in diesem Halbjahr gab. Vielleicht ist der eine oder andere auch interessant. Continue reading „Gesucht: Etwas zwischen dem Raspberry Pi und Arduino“

Dinge, bei denen ich den Nutzen nicht verstehe

Ich bin treuer Leser der Computerzeitschrift ct‘. Sporadisch seit der zweiten Ausgabe 1983, als Abonnement seit 1995. In den letzten Jahren lese ich immer weniger drin, das hat vielerlei Gründe. Einer der Wichtigsten ist, das vieles was dort besprochen oder getastet wird mich nicht mehr tangiert. Lag früher das Hauptaugenmerk des Titels auf „Computer“, so ist es heute mehr „Technik“. (ct steht für Computer & Technik). Es werden Kopfhörer für Hunderte Euro besprochen, vor allem aber zahlreiche Geräte die man in den Begriff Smart-XXX oder Iot (Internet of the Things) einordnen kann. Also Dinge, die es eigentlich ohne Smart schon seit langem gibt, nun aber mit integrierten Computern und App-Steuerung. Continue reading „Dinge, bei denen ich den Nutzen nicht verstehe“

Taugt der Raspberry Pi 4B als Desktop Ersatz?

Der Raspberry Pi ist der populärste Kleincomputer. Über 30 Millionen des Rechners wurden von 2012 bis 2019 verkauft. Gedacht war er um Programmieren zu lernen, in Reminiszenz zu den Heimcomputern der Achtziger Jahre, da er aus England kommt, liegt der Vergleich mit dem Sinclair Spectrum auf der Hand. Doch schon der hinkt. Das Einzige was ihn mit dem Spectrum verbindet ist, das sein Preis sehr niedrig ist. Das teuerste Modell kostet derzeit um die 75 Euro. Dazu kommen aber noch mindestens ein Netzteil und eine Mikro-SD Karte, in den meisten Fällen auch ein Gehäuse. Doch selbst dann liegt der Komplettpreis nur bei etwa 100 Euro. Continue reading „Taugt der Raspberry Pi 4B als Desktop Ersatz?“

Die Lösung für ein überflüssiges Problem – wann lohnt sich ein Raspberri Pi im Weltraum?

Heute wieder mal Blog zu einem speziellen Thema. Es geht um die für die Raumfahrt geeigneten Computer. Betrachtet man sich die letzten 40 Jahre, so sieht man eine Tendenz: sie haben gegenüber der „irdischen“ Hardware deutlich an Leistung verloren. Als 1981 das Space Shuttle abhob, waren ihre Bordcomputer, die auf der System 360 Architektur basierten, noch deutlich schneller als Computer, die man als Privatperson kaufen konnte (mit einem Großrechner kann man die Rechner natürlich nicht vergleichen, schon allein wegen des Gewichts, Volumens oder Stromverbrauchs, aber Rechner in Raumfahrzeugen haben in etwa das Volumen eines PC. Die Shuttles hatten 32 Bit Prozessoren mit 416 KByte Speicher pro Rechner, ein Heimcomputer wie der ZX80, Ti 99/4a oder VC20 einen 8 Bit Prozessor mit 1 bis 16 KByte Speicher. Continue reading „Die Lösung für ein überflüssiges Problem – wann lohnt sich ein Raspberri Pi im Weltraum?“