Sir Clive Sinclair und die Computer

Ich habe letzte Woche einen neuen Artikel über den Sinclair ZX Spectrum und QL geschrieben und veröffentlicht. Zur Recherche sah ich auch den Film „Micro Men“, der Titel ist angelehnt an das Adventure Micro Man für den Spectrum. Er hat zum Thema den Aufstieg und Fall von Sinclair Research in der ersten Hälfte der Achtziger und die Konkurrenz von Christopher Curry der später Acorn mitgründete. Er dreht sich vor allem um den BBC Mikro Vertrag. In dem Film wird Clive Sinclair als ziemlich aufbrausserisch dargestellt und bei seinen Produkten fokussiert auf einen niedrigen Preis. Continue reading „Sir Clive Sinclair und die Computer“

Die schlechtesten Computer – der Sinclair QL

Heute gibt es sicher weniger Zuschriften, denn das Gerät hat sich etwa 100 mal weniger häufig als der C64 verkauft. Es ist vielleicht nicht der einzige Sinclair Rechner in dieser Rubrik, aber sicher der in meinen Augen schlechteste.

An und für sich war die Idee ja innovativ: einen 16 Bit Rechner für jedermann. Das es nur der MC68008, also mit 8 Bit Datenbus (das 8088 Gegenstück in der MC68K Serie). Aber die Umsetzung kann ich nur mangelhaft finden. Da ist erst mal die Hardwareausstattung: Nur 128 kbyte RAM, davon 32 kbyte Bildschirmspeicher sind für einen solchen Prozessor einfach zu wenig. Selbst der Atari ST wurde mit 512 ausgeleifert und es kostete auch damals nicht wirklich viel, etwa 300 Mark Aufpreis für die RAM Chips. Die Tastatur war etwas besser als beim Spectrum, aber sicher nicht von der Qualität von anderen Heimcomputern, die nur einen Bruchteil kosteten. Vor allem aber diese Fixierung auf Microdrives – sie waren fehleranfällig, langsam und die Bänder teurer. Stattdessen wräe ein Diskettenlaufwerk sicher eine bessere Lösung gewesen.

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