Heimische Superfoods – Mineralstoffe

Heute nun der dritte Teil der Liste der besonderen Lebensmitteln, den „Superfoods“. Für die Vitamine verweise ich auf die ersten beiden Teile mit den wasserlöslichen Vitaminen und fettlöslichen Vitaminen.

Unser Körper besteht zum größten Teil aus den Elementen Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff. Die anderen Elemente machen nur einen kleinen Teil des Körpergewichts aus. Trotzdem sind sie nötig. Unter Mineralstoffen versteht die Ernährungslehre alle nicht-organische Substanzen. Für Chemiker befremdlich spricht der Ökotrophologe auch von den Elementen, selbst wenn diese nie so in der Nahrung vorkommen. Continue reading „Heimische Superfoods – Mineralstoffe“

Heimische Superfoods – Fettlösliche Vitamine

Die Lebensmittelindustrie ist sehr einfallsreich, vor allem einfallsreich darin, neue Begriffe zu erfinden. So klingt „premium“ zwar toll, es stecken aber keinerlei lebensmittelrechtliche Anforderungen dahinter. Sprich: es ist nirgendwo geregelt, inwieweit sich ein mit „premium“ tituliertes Lebensmittel von einem „nicht-premium“ Lebensmittel unterscheiden soll.

Ein inflationär benutzter Begriff in den letzten Jahren wenngleich auch nicht mehr ganz neu, ist der des „Superfoods“. Auch hier ist nicht genau definiert, was ein „Superfood“ von etwas anderem, einem „normalen“ Lebensmittel, unterscheiden soll. Vor allem ist offen, mit was man ein „Superfood“ vergleichen soll. Nehmen wir mal die Chia-Samen. Das sind wie der Name schon aussagt, die Samen der Chiapflanze, einer in Mexiko beheimateten Pflanze die zur Gattung der Lippenblüter gehört wie bei uns der heimische Salbei. In unserer Ernährung kommen aber keinerlei andere Lippenblüter oder ihre Samen vor, mit was soll ich denn dann Chia vergleichen? Mit anderen Samen, die nicht von Getreide stammen wie Leinsamen oder Buchweizen (von der Leinpflanze bzw. dem Knöterich) oder weil in Mexiko aus Chiasamen Tortillas gemacht werden dann doch mit Getreide?
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