Bilder von der Venusoberfläche – ein Kommunikationsproblem

Wenn man eine Kapsel zur Venusoberfläche absetzt, dann hat man ein Problem: Sie wird nicht lange leben. Man muss also die Daten „life“ übertragen. Dazu verwendet man Rundstrahlantennen. Die Übertragung geschieht über einen Orbiter oder vorbeifliegenden Bus der seine Position ändert und am Fallschirm baumelnd oder auf dem Boden aufgesetzt kann man nicht vorhersagen wohin eine Richtantenne zeigen würde. Die Datenraten sind daher gering. Ich habe einige von Landekapseln hier mal zusammengefasst: (mehr …)

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Meine Favoriten für die nächsten Discoverymissionen

Derzeit entscheidet die NASA über die nächste Discovery Mission, eventuell könnten es auch zwei werden. Die fünf Kandidaten die von 27 Vorschlägen in die Endauswahl gekommen sind, sind folgende:

Deep Atmosphere Venus Investigation of Noble gases, Chemistry, and Imaging (DAVINCI)

Eine Venus Landekapsel die während des 63-minütigen Abstiegs chemische Untersuchungen der Atmosphäre macht. Sie soll nach Interaktionen zwischen Boden und Atmosphäre und Spuren vulkanischer Gase suchen. Ob die Venus aktiv ist wird seit langem diskutiert, leider erlaubt die dicke Atmosphäre aus dem Orbit nur indirekte Untersuchungen die nicht so deutlich sind wie man sie sich wünscht. (mehr …)

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Der vergessene Planet

Das ist nicht Pluto, das ist mit Fug und Recht die Venus. Dabei gingen die ersten Raumsonden zur Venus. Bei der NASA gab es dann eine Wende, als man nach Mariner 5 wusste, dass es am Boden sehr heiß ist und wahrscheinlich auch ein hoher Druck herrschte. Seitdem gab es von US-Seite nur noch zwei Missionen die Venus als Primärziel hatten: Pionier Venus mit einem einfachen Orbiter und mehreren einfachen Atmosphärenkapseln und Magellan, eine Sonde mit einem Radargerät als einzigen Instrument. Auch sie zur Kostenersparnis vor allem aus anderen Sonden zusammengebaut. Im Westen wäre dann noch Venus Express zu nennen, der neun Jahre lang die Venus untersuchte und Akatsuki, die das einschwenken in den Orbit verpasste und nun eine zweite Chance hat. (Am 7.12.2015 soll der zweite Versuch stattfinden) (mehr …)

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Venus-Ballonsonde

Heute wieder ein Gastbeitrag. Diesmal (Premiere!) von Elendsoft:


Die schwebende Venussonde hat mich auf eine Idee gebracht. Für größere Höhen wäre eine Ballonsonde möglich, mit Wasser als Füllung. In einer fast nur aus CO2 bestehenden Atmosphäre hat Wasserdampf einen Auftrieb, der zwischen dem von Wasserstoff und Helium in Luft liegt. Das Konzept hätte eine Reihe von Vorteilen. (mehr …)

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Warum startete Mariner 10 als Einzelsonde?

Das Marinerprogramm umfasste zehn Sonden, bis auf zwei waren alles Doppelstarts. Die beiden Ausnahmen waren Mariner 5 und Mariner 10. Mariner 5 war das Reserveexemplar von Mariner 3+4, das umgebaut und zur Venus geschickt wurde. Doch Mariner 10 war nicht das Reserveexemplar von Mariner 8+9, auch wenn man viele Teile aus diesem Programm übernahm. Die Anforderungen waren doch zu unterschiedlich. Mariner 10 sollte sich bis auf 67 Millionen km der Sonne nähern, während Mariner 10 den Mars in 206 bis 249 Millionen km Entfernung umrundete. Daneben war Mariner 8+9 Orbiter und Mariner 10 eine Vorbeiflugsonde die die Daten in kurzer Zeit sammeln musste, während Mariner 9 sich am Mars viel zeit lassen konnte und die ersten Wochen auch erst warten bis ein globaler Staubsturm abflaute. Warum also war Mariner 10 nur ein Einzelstart? Meinte man das Risiko für einen Fehlstart sei mittlerweile geringer als vorher? (mehr …)

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