Der Apollo Computer

Ich greife heute mal auf was P.G. auch schrieb, dass man das ganze Apollo Programm mit einem Computer durchführte, der in etwa die Leistung eines Taschenrechners hat. Abhängig davon von welchem Taschenrechner wir sprechen ist das korrekt. der Apollo Guidance Computer (AGC) der Landefähre (Lunar Module LM) hatte 72 KByte ROM und 8 KByte RAM, es war ein 16 Bit Computer mit einer Taktfrequenz von 1 MHz, d.h. er hatte in etwa die Leistung eines Commodore C-64 oder war nicht ganz so schnell wie der erste IBM PC.

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Die Crux mit der Wiederverwendbarkeit

Das Space Shuttle wird ausgemustert und kein Ersatz ist geplant. Eigentlich sollte es nach der Shuttle Pleite doch einfacher sein, schließlich weiß man wie es nicht geht. Doch so einfach ist es nicht. Ich will mal das Problem grundsätzlich erläutern.

Zuerst einmal die Lösung, die ohne eine zweite Stufe auskommt. Das ist äußert schwierig. Selbst wenn man den besten Treibstoff nimmt, denn man heute hat, Wasserstoff, mit einem spezifischen Impuls von 4400 (nicht der höchste heute erreichte, aber dies trägt der Tatsache Rechnung, das er beim Start bei einem Außendruck von 1 bar geringer ist, als später im Vakuum) so wird die Nutzlast klein. Eine Rakete mit 750 t Startmasse, etwa die Größe einer Ariane 5, bringt dann noch eine Gesamtmasse von 84 t in einen Orbit – das erscheint zuerst viel, doch das ist das Gesamtgewicht. Eine konventionelle Rakete dieser Größe wiegt leer etwa 66 t, woraus sich dann nur 18 t Nutzlast errechnen – weniger als eine Ariane 5, die 23 t transportiert.

Doch das ist eine konventionelle Rakete. Diese muss aber nun wieder verwendet werden. Man braucht also einen Hitzeschutzschild, weiteren Treibstoff für den Wiedereintritt und die Struktur muss so steif sein, dass sie dies übersteht (Die Tanks bei einer Ariane 5 sind z.B. nur etwa 1-2 mm dick und durch Druck von Innen versteift, sie würden nie einen Wiedereintritt überstehen). Die NASA hat solche Berechnungen für ein einstufiges Gefährt gemacht und ist zu dem Schluss geklommen, dass es einstufig nicht geht – nicht einmal ohne Nutzlast würde das Gefährt einen Orbit erreichen.

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Vom Flugzeug in den Orbit – Eine Alternative?

Immer wieder tauchen Ideen auf, eine Rakete von einem Flugzeug auf abzuwerfen und so die Nutzlast für den Orbit zu erhöhen. Einziges Modell im Einsatz ist die Pegasus Rakete. Doch in wie weit bringt dies einen Vorteil?

Nun schlüsseln wir einmal die Geschwindigkeit für einen erdnahen, etwa 200 km hohen Orbit auf. Diese ist nicht konstant, sondern hängt von der Trägerrakete, dem Aufstiegsprofil und dem Startort fest. ein typischer Gesamtwert liegt bei etwa 9600 m/s. Dies teilt sich wie folgt auf:

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