Ariane 5 Erweiterungen

Im November tagt wieder der Ministerrat, der über de finanziellen Mittel der ESA beschließt. Beim letzten Treffen in Berlin beschloss man die Entwicklung einer neuen Oberstufe einzufrieren – also nicht einzustellen, aber auch nicht fortzuführen. Die Mittel sollten einem Rettungsplan für die Ariane 5 zugute kommen. Nun ist Ariane 5 wieder in sicherem Fahrwasser, die letzten 25 Starts waren allesamt erfolgreich. Es wäre also Zeit die Entwicklung wieder aufzunehmen. Das hat der frühere Arianespace Chef Frederick D’Allest auch kürzlich in einem Interview gefordert. Eine gute Gelegenheit die möglichen Ariane 5 Erweiterungen aufzuzeigen.

Heute transportiert die Ariane 5 mit der ESC-A Oberstufe 9600 kg in den GTO Orbit – das sind die Angaben für die Einzelnutzlast. Davon geht noch der Adapter ab und bei einem Doppelstart auch von der Hülle, welche den unteren Satelliten umgibt.

Die ESC-B Oberstufe hat ein schubstärkeres Triebwerk – 180 kN anstatt 66 kN. Daher kann sie mehr Treibstoff transportieren und sie nutzt den Treibstoff etwas besser aus. Die ESC-B Oberstufe wird 24.4 t anstatt 14.9 t Treibstoff einsetzen und 11.5 t in den geostationären Orbit und 23 t zur ISS transportieren. Ein weiterer Vorteil des ESC-B ist, das sie wiederzündbar ist. Sie kann also die EPS und ESC-A Oberstufe ersetzen.

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Mathematik und Deutschlehrer

Freitag 8.8.2008: Mathematik und Deutschlehrer

Kürzlich stieß ich beim Zappen über eine Podiumsdiskussion zum Jahr der Mathematik. Weil sie Ranga Yogeshwar moderierte blieb ich hängen. Es ging auch darum Mathematik in den Schulen attraktiver zu machen und vor allem den schlechten Ruf, denn sie in der Öffentlichkeit hat. Gerne wird dann verwiesen, das es Politiker gibt die offen sagen, sie hätten Mathematik niemals gebraucht (so verwundert es einen nicht, das unser Staat über 1200 Milliarden Euro Schulden hat).

Einer der Beteiligten sagte: "Mathematik hat in der Schule den Nachteil der Korrektheit, bei allen anderen Fächern kann man sich irgendwie herausreden, wenn man die Antwort nicht weiß, bei Mathe fällt das sofort auf. Andererseits ist das auch eine Chance. Bei Mathe hat der Schüler eine Chance seinen Rechenweg zu überprüfen und festzustellen ob er richtig liegt. Bei Deutsch ist ihm der Lehrer durch hunderte von Aufsätzen und Diskussionen die er schon gelesen hat haus hoch überlegen".

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Herr, schmeiß Hirn ra!

Wie schon erwähnt im letzten Blog hatte die Falcon 1 ihren dritten Fehlstart vor 4 Tagen.

Einen Tag später gab es dann eine genauere Erläuterung des Verlustes: Die Stufentrennung klappte, doch die erste Stufe kollidierte dann durch den Restschub mit der zweiten. Die Stufentrennung erfolgte nach Musks Angaben zu früh, 1.5 Sekunden nach dem Ausbrennen der ersten Stufe. Bei dem regenerativ gekühlten Merlin !C wäre das zu kurz gewesen, während bei dem ablativ gekühlten Merlin 1 es kein Problem sein. Das sei ein Designfehler der leicht zu korrigieren sei.

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Aus den Nachrichten….

Nahezu unbemerkt verlief der dritte Testflug des Falcon 1 am 3.8.2008: Anders als sonst hatte SpaceX ihn nur wenige Stunden vorher angekündigt. Es gibt keine Bilder auf der Galerie und kurz vor dem entscheidenden Augenblick – der Stufentrennung brach die Webcast Übertragung ab. Wie verlaufen ist? Die Stufentrennung erfolgte nicht….

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Solarzellen oder nukleare Stromversorgung?

Diese Frage scheint auf den ersten Blick recht einfach zu sein. Lange Zeit wurden Solarzellen zur Stromversorgung von Raumsonden eingesetzt, so weit es bis zum Mars ging und nukleare Stromversorgung, genauer gesagt Radioisotopen Thermoelemente Generatoren (RTG) ab Jupiter.

Diese Einteilung ist in den letzten Jahren ins Wanken gekommen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Den Anfang machte Rosetta. Die Kometensonde setzt nur Solarzellen ein, sie entfernt sich bis zu Jupiter von der Sonne – allerdings betreibt sie in dieser Entfernung keine Forschung. Es muss nur eine minimale Stromversorgung zum Aufrechterhalten der wichtigsten Bordsysteme verfügbar sein, das ist normalerweise nur etwa die Hälfte des Maximalbedarfs. Rosetta setzte erstmals spezielle Solarzellen ein, die für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen entwickelt wurden.

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