Bruce, die Styling Show
Eigentlich schaue ich das nicht an, doch heute morgen kam ein kurzer Bericht darüber im Radio, der mich neugierig gemacht hat. Also habe ich mir die Sendung von gestern runter…
Eigentlich schaue ich das nicht an, doch heute morgen kam ein kurzer Bericht darüber im Radio, der mich neugierig gemacht hat. Also habe ich mir die Sendung von gestern runter…
Lange Zeit war Detailaufklärung eine Domäne der Supermächte, welche riesige und teure Spionagesatelliten dafür starteten. Zivile Modelle wie Landsat und SPOT setzten mehr auf eine hohe multispektrale Auflösung denn auf eine hohe räumliche Auflösung.
Vor allem die US Medien wollten einen eigenen Zugang zu hochauflösenden Bildern haben und erwogen Ende der 80 er Jahre einen Satelliten zu bauen und starten zu lassen. Ein solcher privater Aufklärungssatellit hätte von Lockheed für f150 Millionen Dollar gebaut werden können. Doch aus diesem Projekt wurde schlussendlich nichts.
Heute scheint dies nicht mehr notwendig zu sein. Gibt es doch einige privat betriebene Detailaufklärer die vornehmlich hochauflösende Bilder liefern und keine, oder nur wenige Spektralkanäle aufweisen. Der neueste Satellit, Wourldview 1 hat eine Auflösung von 0.41 m. Die drei Satelliten von Dgiglobe sollen 1 Million Quadratkilometer pro Tag abbilden können. Sie könnten also in weniger als einem Jahr die gesamte Landfläche der Erde (etwa 170 Millionen Quadratkilometer) erfassen.
Am Samstag sah ich auf Arte einen Science-Fiction film über eine bemannte Marslandung und danach eine Dokumentation. Dabei trat man den Flug zum Mars mit nuklearen Antrieben an. Das hat schon Tradition: Schon Wernher von Braun propagierte diese Technologie und sie wurde in den 60 er Jahren ausgiebig auf der Erde getestet.
Vielleicht erkläre ich mal in einfachen Worten, wie ein nuklearer Antrieb funktioniert. Wer es genauer wissen will findet mehr darüber in einem Aufsatz von mir. Technisch gesehen unterscheidet einen nuklearen Antrieb nur eines von einem chemischen Antrieb. Anstatt heiße Gase durch eine Verbrennung zu erzeugen, macht dies ein Kernreaktor. In der Brennkammer steckt ein ultrakompakter Kernreaktor. Er erhitzt sich durch den Zerfall des Urans und wird gekühlt durch Wasserstoff, der sich dabei erhitzt und als heißes Gas die Düse verlässt.
So nun ist Columbus also endlich gestartet. Ende des Monats folgt nun der erste ATV und damit wird ist nicht nur endlich das erste Forschungslabor oben, sondern auch eine zweite Nachschubquelle ermöglicht nun es weniger Progressraumschiffe einzusetzen und mit mehr Sojus Kapseln die Besatzung von 2-3 sukzessive auf eine Dauerbesatzung von 6 zu erhöhen Passend dazu hat die NASA ihre Wünsche für das Haushaltsjahr 2009 vorgestellt. so sieht es im Detail aus:
Bekanntlich hat Bushs Space Initiative ja das Ziel "Zurück zum Mond". Das Wurde von vielen Journalisten kritisiert. Das nächste Ziel sollte ja nun der Mars sein, und Flüge zum Mond bringen recht wenig bei der Vorbereitung auf einen Marsflug. Meiner Meinung nach liegt verbirgt sich eher ein Missverständnis wie Politiker denken dahinter. Diese denken nicht logisch (Bush schon gar nicht), sondern überlegen wohl eher, was zu finanzieren ist und was sie noch zu Lebzeiten sich als Ruhmesblatt anrechnen lassen können. Unter diesem Aspekt isst der Mond natürlich viel verlockender als der Mars, der ungleich längere Vorbereitungen und erheblich größere finanzielle Mittel nötig macht.
Doch betrachten wir es einmal logisch: Was kann man mit Missionen zum Mond simulieren? Nun es gibt einiges was man simulieren könnte: