Eine Alternative zur ESC-B

Ariane 5Wie sicherlich bekannt ist, wird die ESC-B nicht so schnell kommen. Bei der letzten Ministerratskonferenz der ESA wurde zwar als Ziel die Erhöhung der Nutzlast um 1.5 t beschlossen, jedoch keinen Zeitrahmen angegeben und vor allem nicht die ESC-B Entwicklung wieder aufgenommen.

Auch Arianespace rechnet nicht so schnell, damit, dass die ESC-B bald kommt. Vor einem Monat gab es den bislang größten Auftrag an EADS über 35 Ariane 5 – alle in der ECA Version. Da noch 13 vom aktuellen Los auf den Start warten, dürfte bei 7 Starts pro Jahr dieses Los bis Mitte 2017 reichen.

Okay, die ESC-B kommt also bestimmt nicht vor 2016 – wie sonst könnte man die Nutzlast erhöhen? Mein Ansatzpunkt wäre eine "ESC-A Mark II".Es gibt hier zwei Punkte die ich für denkbar halte:

  • Reduktion des Trockengewichts
  • Erhöhung der Treibstoffzuladung durch mehr Triebwerke

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Erdöl aus Biomasse

In meiner Serie wie man wohl Erdöl, oder besser gesagt Kohlenwasserstoffe erzeugen kann, wenn die natürlichen Vorräte zu Ende gehen. Das optimale wäre natürlich eine regernative Quelle. Dann wäre die Erzeugung kohlendioidneutral. Das erste was einem spontan einfällt ist das Vergären von Biomasse, auf diesem Wege wird heute Biogas erzeugt. Vereinfacht gesagt läuft dabei folgendes ab:

Pflanzen bestehen aus Kohlenhydraten. Zumeist aus Zellulose. Diese haben die Summenformel (C6H10O5)n. In der Praxis natürlich auch andere Gerüststoffe wie Lignin oder geringe Mengen an Aminosäuren. Bestimmte Bakterien vergären nun dies unter Sauerstoffabschluss zu Methan und Kohlendioxid. dabei entstehen auch andere Gase. Nehmen wir Grass als schnellwachsende Rohstoffquelle so ergibt dies einen Ertrag von 172 m³/t Frischmasse mit einem Methangehalt von knapp 54 %. Das Hauptproblem ist dabei dass wir diese Flächen eigentlich für den Anbau landwirtschaftlicher Produkte brachen. Weiterhin klappt es am besten mit schnell abbaubaren Stoffen wie Grass, Mais oder Getreide. Holz ist weitaus weniger gut geeignet. Also ist das auch nichts für eine nachhaltige Landwirtschaft. Ein Nutzen würde sich ergeben, wenn man die Fäkalien aus der Mast zu Biogas umsetzt. Da ein Gasgemisch erhalten wird, wird es aber wohl eher thermisch verwertet werden.

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