Kleine Geschichte der Grafikkarten

Eine Mail gestern in der meine Aufsätze zur Geschichte des Computers gelobt wurden, brachte mich auf die Idee mal wieder darüber was zu schreiben. Nun finde ich die derzeitige Entwicklung ziemlich langweilig und sehe auch so was wie eine Schere zwischen Anwendungen und Hardware – es wird immer mehr Kerne auf einem Prozessor geben, aber es fehlen bei dem Privatanwender die Anwendungen die so viele Kerne nutzen können, da die meisten Anwendungen im Batch oder Dialogbetrieb arbeiten. So habe ich mich einem Kapitel aus der Hardwaregeschichte zugewandt: Der Anzeige von Informationen.

Am Anfang war alles noch recht einfach: Es gab nur Text. Eine Routine im Betriebssystem oder eine festverdrahtete Logik las aus einem bestimmten Speicherbereich den Buchstabencode aus, sah in einer Tabelle aus welche Pixel dafür an waren und welche aus und steuerte damit den Elektronenstrahl. Bei den nachleuchtenden Monitoren, die damals üblich waren musste das Timing nicht exakt sein und eine hohe Bildwiederholrate war auch nicht nötig. Das konnte selbst ein schwachbrüstiger 8 Bit Prozessor nebenher erledigen. So hatten die ersten Computer wie Altair 8800, IMSAI oder von Prozessor Technologies nur monochrome Textdarstellung. Das galt auch für viele der nächsten Generationen wie den ersten Commodore CBM Systemen. Es gab damals keine eigene Hardware für die Darstellung und auch keinen dezidierten Grafikspeicher. Continue reading „Kleine Geschichte der Grafikkarten“

Ich lebe noch

BücherIch wollte nur sagen, dass ich noch existiere. Wie schon im letzten Blog angedeutet hat mein alter PC Probleme.  Nachdem ich ihn schon auseinander genommen und um die Hälfte des Speichers und den DVD Brenner erleichtert habe (nun im PC meines Bruders), habe ich ihn nochmals zum Booten bekommen. Ich rechne aber nicht mit einer dauerhaften Lösung und der neue ist auch schon bestellt. Daher nur ein kleiner Blog als Lebenszeichen.

Wie schon hier verlautbart war ich letzte Woche im Urlaub, genauer gesagt beim halbjährlichen Großputz in unserem Ferienlandhaus in Nesselwang. Ich habe seitdem Zeit gehabt über ein paar Dinge nachzudenken und die Ergebnisse will ich mal heute passieren lassen. Eines was mich wundert ist dass ich dort Dinge bei jedem Wetter mache (auch diesmal nur Temperaturen wenig über dem Gefrierpunkt) für die ich zuhause immer Ausreden finde und wenn garantiert nicht so pingelig mache. Dazu gehört z.b. das Putzen, im Ferienhaus entferne ich nachdem sich Gäste schon beschwert haben am Schluss sogar Wassertropfen von der Edelstahlspüle (es gibt tatsächlich Leute für die das normal ist wie z.B. die Sekretärinnen bei meinem ehemaligen Arbeitgeber). Ich dachte immer das läge an der mangelnden Ablenkung (kein Internet, keine Möglichkeit ohne Auto größere Ausflüge zu machen) oder daran, dass es ein vermietetes Haus ist und nicht meine eigene Wohnung wo es mehr nach dem Motto „Passt scho“ geht. Aber ich bin dann darauf gekommen, dass es wohl eher der Termindruck ist: Ich habe genau 6 Tage und dann muss alles im Haus und Garten erledigt sein. Ich habe mich dann daran erinnert dass ich auch einige Programme im Auftrag programmiert habe und die sehr gut wurden – immer unter den Bedingungen von festen, knappen Fristen. Bei eigenen Programmen fange ich dagegen mal an, verliere die Lust, lasse mich ablenken und es bleibt dann lange liegen.

Daher habe ich mir nun Termine gesetzt um noch bessere Arbeit hin zu bekommen:

  • Raketenlexikon 2: Veröffentlichung 2 Wochen nach vollständiger Neueinrichtung des PC’s
  • Skript Informatik für die DHBW: 1 Monat nach Veröffentlichung des Raketenlexikons 2
  • Europäische Trägerraketen 2 an die Korrekturleser: 1 Monat nach Veröffentlichung des Skripts
  • ATV Neuauflage an die Korrekturleser: 1 Monat nach Veröffentlichung des EuroRak Buchs
  • Gemini Neuauflage an die Korrekturleser: 1 Monat nach Veröffentlichung des ATV Buchs

Danach sollten die europäischen Trägerraketen zurück sein, so dass mit etwas Glück das nächste Buch noch dieses Jahr und das übernächste Mitte April erscheinen. Danach sollte es im Monatsabstand weitergehen. Die Erstauflagen werden dann als E-Books verfügbar sein. Wie es danach weitergeht lasse ich mal offen.

Das zweite was ich dann feststellte ist, ist das ich und meine Mutter unter Harz IV Satz leben. Da kam eine Sendung in SWR3 über Leute die ein Sparkochbuch erstellen, nachdem sie schon erfolgreich eine Broschüre Geschrieben haben. Das Ziel: Essen mit dem Harz IV Satz von 4,33 Euro. Dafür suchen sie in ganz Deutschland „Sparrezepte“. Gezeigt wurde wie sie in Baden-Württemberg fündig wurden. So mit einem meiner Leibgericht: Gaisburger Marsch. Das wundert mich nicht, gibt es doch bei uns den Spruch „Bei den Armen Leuten kann man das Kochen Lernen und bei den reichen das Sparen“. Nebenbei erfuhr ich, dass der Harz IV Satz 4,33 Euro pro Tag für Essen ist und das sind bei 2 Personen dann rund 260 Euro pro Monat. Nun ist meine Mutter 84 und ich erledige alle Einkäufe für die mit und wir essen auch mittags zusammen. Dabei brauche ich pro Monat in der Regel 250 Euro, also noch unter dem Satz und ich finde nicht, dass unser Essen enthaltsam ist.

Soviel für heute. Wenn der PC morgen nochmals bootet gibt’s dann auch einen neuen Blog.

Ein „vernünftiges“, bemanntes Mondprogramm, Teil 4

Ein Blog von Thomas Jakaitis. Von mir gibt es frühestens was neues am 9.11, da ich derzeit für eine Woche im Urlaub bin.

An dieser Stelle, bevor es vor lauter Fachsimpelei untergeht, ein Riesendankeschön an Dich, Bernd, fürs „Gastrecht“ auf Deiner Website ! 🙂

Nun folgt also endlich der letzte Teil meiner Gastblog-Serie betreffend einem „vernünftigen“, bemannten Mondprogramm.

In den ersten drei Beiträgen der Serie ging es um Folgendes (alle Beiträge sind auf dieser Website noch auffindbar):

20.07.2009 Zielsetzung und Grundsätze des Mondprogramms

23.07.2009 Transportarchitektur

02.08.2009 Die Mondbasis

Die in diesen Beiträgen beschriebenen Charakteristiken des Mondprogramms waren die folgenden:

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