Bücher schreiben macht süchtig

Ja zumindest bei mir. Gestern bin ich mit dem Grobkonzept des ATV Buchs fertig geworden. Also genauer gesagt der Auflage 2. Das heißt nicht, dass es morgen erscheint, sondern dass ich zuerst mal das wesentliche geschrieben habe was ich schreiben wollte. Wenn ich das dann zum ersten Mal durchgehe entdecke ich meistens noch viel, was ich umschreiben, ergänzen, neu strukturieren sollte und komme dann zum Feinkonzept und wenn das dann 1-2 durchgelesen ist, geht es dann an die Korrekturleser. Da ist gerade das Buch über Gemini, das wohl Ende nächste Woche vom ersten Korrekturleser zurückkommt. Nach zwei Korrekturlesern gehe ich dann noch 1-2 mal drüber.

Das ganze ist also eine ganze Menge Arbeit. Es hängt vom Thema und Umfang ab, aber ich denke in jedem Buch stecken rund 2 Monate Vollzeitarbeit drin. Und ich meine Arbeit, denn Informationen zu suchen und zu sichten, zu vergleichen und zusammenzufassen, artet in Arbeit aus wenn man es gründlich macht.

Trotzdem plane ich für dieses Jahr mehr Bücher als im Letzten und mir reicht es nicht nur neue Bücher zu publizieren, ich will auch dass die bisherigen so gut wie möglich sind. Daher gibt es auch Neuauflagen der beiden schon publizierten Bücher. Das Gemini Buch wird umfangreicher, wenngleich gemessen an der Bedeutung des Programms, immer noch kurz und das ATV Buch wird praktisch vollständig umgemodelt. (mehr …)

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EADS und andere Großkonzerne

EADS so hört man will aus der Airbus 400 M Fertigung aussteigen. Das ist eine der Negativschlagzeilen dieses Konzerns die sich in der letzten Zeit häufen. Für mich klingt das Ultimatum wie Erpressung, vor allem wenn ich den Absatz lese, dass die Länder das Flugzeug brauchen. Ich teile die Ansicht nicht, außer man meint, man müsste Truppen in die ganze Welt verschieben. Würde sich die Bundeswehr wie (bevor man nach der Wiedervereinigung meinte, überall sich einmischen zu müssen) auf die Landesverteidigung und reine Friedensmissionen beschränken, so bräuchte man keinen Airbus 400 M – vielleicht mal eine Überlegung bei dem man doppelt sparen könnte – bei den Einsatzkosten und dem A-400M.

Zuvor war nicht nur der Airbus 400 M zu teuer und zu spät geworden, sondern das gleiche passierte auch beim Airbus 380. Auch der Eurofighter kam um einiges teurer als geplant, wobei cih aber auch denke, dass das Problem hier sicher darin liegt dass man ein Flugzeug haben will das alles kann – obwohl man es eigentlich nicht mehr braucht. Und bei der Arianefertigung musste auch die ESA in den letzten 5 Jahren rund 960 Millionen Euro zuschießen. EADS bekommt es also nicht gebacken, egal wo. Vielleicht ist es eine Folge wenn solche multinationalen Riesenkonzerne entstehen und so etwas sollte verhindert werden. Ich weiß nicht ob es gesetzlich möglich ist – aber anstatt einem Konzern sollte es wieder viele geben, schon alleine damit es wieder Konkurrenz gibt. (mehr …)

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Anstatt GEZ

Ich stelle wenn ich mir mal die ct' durchblättere fest, dass ich in meinem persönlichen TV und Radiokonsumverhalten von dem Klientel unterscheide das die Zeitschrift anspricht. Mal abgesehen dass meiner…

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„Its’s good enough“

Statistik 12/2009Dieser Spruch findet sich häufig bei Besprechungen von Netbooks. Diese arbeiten mit einem Atom Prozessor, niedrig getaktet, mit nur einem Kern, ohne viele Optimierungsmöglichkeiten die sonst ein x86 Prozessor hat. Er ist damit nur so schnell wie ein PC vor 5 Jahren. Trotzdem reicht er den Anwendern – zum Surven reicht es aus. Dann gab es ein Editional in der ct‘ wo über die Hardware Entwicklung der letzten 20 Jahre resümiert wurde und mal ausrechnete wie viele 20 MByte Festplatten man braucht um den Inhalt einer DVD abzuspeichern.

Dazu kann ich nun auf einen Monat Erfahrung mit Windows 7 zurückblicken – bei mir kam es nach XP. Das alles bestätigt mich in meiner Theorie, das jede Computerentwicklung irgendwann ein Stadium der Vollendung erreicht ab der es nur noch graduelle Verbesserungen gibt. Wie ich das meine? Nun nehmen wir einfach einmal die Art wie Computer in den letzten 30 Jahren benutzt wurden.

Schon vor 30 Jahren gab es die ersten Textverarbeitungsprogramme. Damit konnte man schon viel machen, aber es dauerte etwa 10 Jahre bis aus einem Programm, das nicht einmal in den Hauptspeicher passte, von Diskette lief und mit kryptischen Kürzeln bedient wurde, eines wurde das man mit der Maus bedienen konnte, mit Rechteschreibprüfung und Darstellung des Textes ähnlich wie gedruckt (im Grafikmodus der damaligen Bildschirme). Danach haben sich diese Textmodus basierten Programme kaum noch weiter entwickelt. Etwas ähnliches kann man bei den Programmentwicklung feststellen. Auf Editor/Compiler/Debugger kam die erste IDE mit Turbo Pascal. Sie wurde immer benutzerfreundlicher. Doch seit TP 6.0 von 1991 hat sich nicht mehr viel getan. Wer die Free Pascal IDE sich anschaut, wird nicht mehr viel Neues entdecken verglichen mit der letzten Turbo Pascal Version von 1992. (mehr …)

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