Bowersox verlässt SpaceX

Meine Lieblingsfirma SpaceX macht mit Ken Bowersox mal wieder Schlagzeilen. Wie in der Vergangenheit vor allem Negativschlagzeilen. So wurde nun der COTS 2/3 Flug vom 8.2.2012 auf einen späteren Termin, man munkelt >= 20.3.2012 verschoben. Dann hat die Galionsfigur von SpaceX die Firma verlassen: Ken Bowersox, ehemaliger NASA Astronaut war der einzige der eine längere Karriere vor SpaceX vorweisen konnte. Er hat schon Ende letzten Jahres SpaceX verlassen. Er war mit zwei Jahren Zugehörigkeit schon ein Veteran. andere Manager von Raumfahrtfirmen die SpaceX anheuerte, quittierten viel früher nach wenigen Wochen bis Monaten den Job.

Zeit mal wieder eine Breitseite abzufeuern. Fangen wir an mit dem COTS 2/3 Flug. Das er verschoben wurde überrascht nun nicht so sehr. Schon vorher gab es ja von der NASA Indizien, dass sie noch nicht die fertige Software von SpaceX zur Prüfung bekommen haben und daher war klar, dass der Novemberstart nicht zu halten war. Nur hat das SpaceX anders begründet. Da hiess es ja immer „Wir können sofort starten, aber die NASA und Russland lassen uns nicht“. Für die Firma kam der Ausfall der Progress im letzten August und dadurch die komplette Verschiebung des Zeitplans zur rechten Zeit, denn sie konnten nicht starten und hatten nun eine Ausrede. Dumm nur, wenn man drei Monate später immer noch nicht starten kann. (mehr …)

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Drei Bücher – Ein Thema: Skylab

Zeit mal wieder für eine Buchkritik. Ich will heute mal drei Bücher besprechen, die ich für mein Skylab Buch gelesen habe. Also weniger eine Rezension sondern mehr ein Vergleich. Fangen wir mit dem ältesten an. Es ist Skylab. Labor im Weltraum. Es erschien 1973 vor dem Start von Skylab. Es unterscheidet sich in einigen Punkten von den beiden anderen Büchern. So erschien es 1973 vor dem Start des Labors, es wendet sich an eine interessierte Allgemeinheit, aber keine „Raumfahrt-Fans“ und es ist in deutsch. (mehr …)

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Der Musiktipp: Live and Let Die

Heute ist wieder ein ungerader Tag. Nachdem der Dienstag von mir glatt verpennt wurde, weil der Montag so tressig war gibt es heute wieder einen Musiktipp, außer ich bekomme noch einige, (dutzende, Hunderte…) Gastblogs. Der letzte von Johan fand leider nur 35 Leser, doch immerhin ist der Rekordhalter unter allen Blogs immer noch der von Alexander über die Kettenschaltung mit 1283 Besuchen an einem Tag. Wo ist Alexander eigentlich? Lange keinen Kommentar mehr gelesen.

Heute ist mein Musiktipp: Live and Let die von den Wings. Ich denke es ist das beste Bond-Lied überhaupt und das einzige das auch jemals gecovert wurde (von Gun’s & Roses). Die Musik ist so geladen, mit den Streichern, dass sie gerade zu diesem Actionfilm recht gut passt. Und diesmal gibt es auch eine Onlineversion auf Youtube. Hier Paul Mc Cartney: (mehr …)

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Ein Triebwerk für alle Stufen – Teil 2

Im ersten Teil habe ich dargelegt das bei zweistufigen Raketen sehr viele Triebwerke in der ersten Stufe benötigt werden, wenn man nur ein Triebwerk in beiden Stufen verwendet wird. Heute will ich die Konsequenzen dessen darlegen.

Nun ist es sicher so, dass größere Stückzahlen ein Triebwerk preiswerter ist, das muss aber gegengerechnet werden, dass ein großes, schubstarkes Triebwerk immer noch preiswerter als zehn kleine sind. Ich denke, wenn man einen Vergleich zur Luftfahrt macht, wo ein Jumbojet auch maximal vier anstatt 10 bis 12 Triebwerke hat, liegt die Obergrenze bei vier Triebwerken.

Das ist bei LOX/LH2 noch zu erreichen, wenn man bei der zweiten Stufe etwas höheren Startschub toleriert, hier 700 kN, entsprechend 10,4 m/s Beschleunigung beim Start und 36,9 m/s² Brennschluss. Würde man bei der LOX/Kerosinlösung genauso verfahren, so kommt man auf 668 kN Schub pro Triebwerk und 17,3 m/s² Start- und 83 m/s² Brennschlussbeschleunigung. Der letzte Wert ist intolerabel hoch und auch ist dann die Brennzeit so kurz, dass zu Brennschluss eventuell ohne Freiflugphase noch kein Orbit erreicht wurde. (mehr …)

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