Nochn Raumfahrträtsel

Ich habe es ja schon mehrmals angedeutet, ich finde es gibt zu wenige neue Themen, als das ich jeden Tag einen neuen Blog verfassen könnte und zum x-ten Male ein Thema aufgreifen und nochmal durchlutschen wie SpaceX, die ISS oder Ariane 5/6 bringts auch nicht und sieht dann irgendwann einmal auch nach Meckerei aus. Daher trete ich mal kürzer und schreibe nur wenn es auch was neues zu schreiben gibt. Gerne würde ich es ja sehen wenn die Zwischenzeit von Gastautoren gefüllt wird, vielleicht kommt da noch mehr. Das gilt auch für Gastautoren die bisher noch nicht aktiv sind. Vor allem warte ich seit Jahren auf den richtigen Pro-SpaceX Beitrag, (mehr …)

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Das Ende einer Ära

In der letzten Zeit liest man etwas mehr über Ariane und Arianespace, sonst ist die Firma ja eher auf Understatement bedacht und auch die Diskussionen über träger laufen hinter verschlossenen Türen. Was für die Ariane 6 angeführt wird sind die geringere Startkosten. Nach diesem Interview kostet ein Start eines Satelliten auf der Ariane 5 100 Millionen Euro. Doch da die Größe nicht angegeben wird bleiben fragen offen, insbesondere, weil im weiteren Artikel dann auf SpaceX und Ariane 6 verweisen wird – nun hat aber die Falcon 9 eine GTO-Nutzlast von 3,5 t und die Ariane 6 soll 6,5 t erreichen. So macht das keinen Sinn. Wenn man die Umsätze von Arianespace durch die Starts teilt kommt man in einem reinen Ariane 5 Startjahr auf rund 160-170 Millionen Euro pro Start.

Dann gibt es die Auseinandersetzungen um die Ariane 6. Zum einen die über die fehlende Finanzierung und die Rolle Deutschlands. Dann gibt es noch das Interview von dem neuen Arianespace Chef Israel. (mehr …)

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Was ist kostbar?

Heute weils Sonntag ist. mal ein kurzweiliges Intermezzo. Es gab als die Diskussion um die Managergehälter und jemand machte den Vorschlag das Gehalt in Bar und zwar in 5 Euro Scheinen auszuzahlen. Schon beim im Kopf überschlagen kann wird drauf kommen, dass dies bei schon mittelgroßen Summen eine Menge Papier ist. Ich nehme es mal als Aufhänger zu beleuchten wie teurer verschiedene Dinge sein können, im Verhältnis zum Gewicht. Nehmen wir mal Geld. Irgendwo habe ich gehört, das bei den kleinsten Münzen das Material mehr kostet als die Münzen wert sind. Eine 1 ct Münze wiegt 2,3 g. 100 Euro in 1 ct Münzen also schon 23 kg. Das erinnert mich an den Witz über den dämlichsten Bankräuber der Welt: er wurde geschnappt als er den Sack mit 205 Euro in 1 ct Münzen aus der Banktür wuchtete. Schon ein normales Monatsgehalt, sagen wir mal 2000 Euro netto zu transportieren wird dann schon aufwendig, das sind 460 kg. Mit 2 Euro Münzen sinkt das Gewicht dann auf 8,5 kg, trotzdem werden dann die Managergehälter, selbst wenn es „nur“ 1 Million sind, schwer zu transportieren. (mehr …)

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Cannabis

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Irgendwie ist diese Woche Cannabiswoche. Zuerst gibt es auf RTL das Jensen-Experiment (der gleichnamige Mann macht eine Woche lang was ungesundes wie exzessiv essen, Alkohol trinken oder in diesem Fall Hanfblüten rauchen) und dann einen Tag später auf 3Sat bei Nano ein Spezial über Cannabis.

Beide kamen zum selben Schluss: Cannabis ist als Droge nicht so gefährlich wie Alkohol und Rauchen, also Drogen die legal sind. Anders als bei diesen gibt es sogar eine medizinische Indikation für den Konsum, von Cannaboiden, mehr dem Cannabidiol (CBD) als THC. Es hilft definitiv bei bestimmten neurologischen Erkrankungen wie Touret-Syndrom oder Multipler Sklerose. Darüber hinaus ist in anderen Ländern Cannabis im Einsatz bei AIDS und Krebspatienten (wirkt gegen die Übelkeit und appetitanregend). Zahlreiche andere Wirkungen sind nicht gesichert, aber schon die Forschung gestaltet sich wegen der Einstufung als Drogen schwierig. (mehr …)

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Schon knirscht es bevor man sie überhaupt in trockenen Tüchern hat…

Das ist zumindest mein Eindruck nach dem Studium dieses Artikels. Das überrascht mich nun nicht so sehr, weil es ja schon Widerstände in Deutschland gegen die Ariane 6 gab. Also die Situation: Ariane 6 soll aus einer Feststoffrakete als erster und zweiter Stufe bestehen, die erste setzt mehrere ein, die zweite einen. Das soll eine höhere Stückzahl und daher günstigere Preise garantieren. die Oberstufe soll kryogene Treibstoffe einsetzen.

Frankreich hat sie gepusht indem sie schon einen Fond für die Vorentwicklung aufstellten, bevor es überhaupt ein ESA Projekt ist. Nach Vorstellungen der CNES soll Frankreich 50% der Rakete finanzieren, Deutschland 25% und Italien 15%. Der Knackpunkt ist das das DLR die Ariane 6 nicht will und die Technologie von großen Feststoffboostern in Filamenttechnologie und einer leichtgewichtigen Stufe mit kryogenen Tanks nicht zu dem passt was man sich als Technologie erarbeitet hat, die zugegebener weise, weil man nie Wert auf Weiterentwicklung gelegt hat, einige Jahrzehnte nicht richtig weiter kam. (mehr …)

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