Die Einstufenrakete

Eigentlich wollte ich heute etwas über die Möglichkeiten von Apollo 13 zur Erde zurückzukehren scheiben. Doch bei dem Schreiben stellte ich fest, dass ich mein Programm noch um die Berechnung der Reisezeit auf einem Hyperbelabschnitt erweitern muss. Da der letzte Blog nun schon eine Woche alt ist heute mal ein kurzes Zwischenspiel. Das Thema ist nicht neu, ich habe es schon mal im Blog durchgekaut, doch ich möchte mich damit beschäftigen wie viel Nutzlast man mit einer einstufigen Rakete maximal in den Orbit bringen kann.

Ich war nicht faul, das Manuskript des nächsten Buches „Fotosafari durch den Raketenwald“ abgeschlossen und kann daher darüber etwas mehr sagen. Wie schon angekündigt, ist es kein technisches buch, sondern eines mit Farbfotos: 82 Stück bei insgesamt 90 Seiten mit Fotos. Mehr als die Hälfte des Buches mit 176 Seiten umfang sind damit Abbildungen. Anders als das letzte aber nicht auf Fotopapier sondern Normalpapier. Bedingt durch das Druckverfahren bei BOD, nicht mit Druckmaschinen sondern großen Laserdruckern, kostet jede Farbseite extra. Daher gab es bisher keine in meinen Büchern. Das Buch wendet sich nicht an mein übliches Publikum sondern ist mehr eines zum Erfreuen an den schönen Bildern. Eines das man sich vielleicht als Geschenk wünscht oder jemanden schenkt um sein Interesse an der Raumfahrt zu wecken. Kosten wird es 19,99 Euro, ich denke das ist ein reeler Preis. Ich bin mit meiner Marge stark runtergegangen, das spiegelt auch weniger Arbeit für das Schreiben wieder. Zum Vergleich: Die im Format um 30%  kleineren Bücher des Motorbuchsverlags über Träger haben 144 Seiten und kosten 14,95.  Mal sehen wie es wird. Gerade für solche Bücher bei denen ich mich nicht so arg in die Recherche reinknien muss habe ich derzeit noch am ehesten Zeit. Zwei weitere Bände der Reihe „Fotosafari“ über den Mars und das Universum schweben mir vor. (mehr …)

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Nachlese

Wenn ich dem Radio glaube, gab es gestern offensichtlich und heute nur ein Thema: Das Fußballspiel. Die wichtigste Nachricht in den 16:00 Nachrichten war das einer der Ballschieber wohl für die EM ausgefallen ist. Nun gehöre ich zu den 20% die nicht eingeschaltet haben. Das letzte Fußballspiel, das ich ganz angeschaut habe war glaube ich 2006 und auch nur deswegen weil es in der Uni während der Arbeitszeit übertragen wurde und besser als Arbeiten ist es in jedem Fall, ansonsten aber mir viel zu langweilig. Sport ist zum Machen da und nicht zum Ansehen. Immerhin fiel gestern ein Dauerbrenner, das Deutschland immer gegen Italien in einem Turnier verliert. Die Alternative wäre gewesen das der zweite Dauerbrenner, Deutschland gewinnt jedes Elfmeterschießen gerinnt – zumindest seit 1976, damals hat ein gewisser Uli Hoeneß den entscheidenden Elfmeter versemmelt.

Das leitet mich auch schon zum zweiten Thema über: dem Sommer. Ich find den Sommer bisher toll. Ja auch wenn ich damit alleine da stehe, aber man muss nicht gießen und vor allem lohnt sich meine Saisonkarte fürs Freibad. Mit Ausnahme von zwei Tagen, an denen es heiß war, war es schön leer. Die Leute bleiben weg sobald ein paar Wolken am Himmel sind, von Regen oder Kälte gar nicht zu schweigen. Dabei ist das Wasser immer gleich warm/kalt nur bei 10 Grad fühlen sich Kopf und Hände etwas kalt an. Der einzige Nachteil: es ist zeitintensiv. Das nächste Freibad ist 7 km weg und mit Hin/Rückfahrt mit dem Fahrrad bin ich dann 3 Stunden weg und brauche dann noch eine Stunde zum regenerieren. Wer will, kann mich ja mal im Freibad Berkheim treffen zwischen 11 und 13:30 bin ich meist anzutreffen, ich bin der, der jede Viertelstunde Flossen anzieht. (mehr …)

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Massenaussterben durch einen Gammablitz?

Bei der Nebenunterhaltung auf dem zweiten Monitor habe ich mir die Serie „Apokalypse Urzeit“ heruntergeladen und angeschaut. Die Serie beschäftigt sich mit Massenaussterben zum Ende des Ordoviziums, Devon, Perm und der Kreide. Die Serie ist recht schlecht gemacht, mit grob auflösenden Grafiken aber dem Anspruch, dass man ganz genau weiß, wie sich Tiere damals verhalten haben und was passierte.

Eine Folge habe ich als Aufhänger für den heutigen Blog genommen: Tödliche Strahlen, die sich mit dem Aussterben am Ende des Ordoviziums beschäftigt. Obwohl in dem Film mehrmals gesagt wird „Aufgrund einer umstrittenen Theorie“ wird genau diese Theorie im ganzen Film breitgetreten, inklusive der angeblichen Folgen. Fangen wir mal mit den Fakten an: (mehr …)

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Mit Vollgas gegen die Mauer

Ich habe eine Vorliebe für Effizienz. das merkt man sicher in den Blogposts, denn ich bevorzuge Wasserstoff als Treibstoff, einfach weil er den höchsten spezifischen Impuls aufweist und so die Nutzlast ansteigt. Das gleiche gilt auch für Ionentriebwerke. Sie haben das Potenzial die Nutzlast für bestimmte Bahnen nicht nur um 30% zu erhöhen, sondern um 100% und mehr. Das treibt manchmal seltsame Blüten, so kann ich einen Nachmittag damit verbringen einen Algorithmus zu verbessern, der bei den Programmen nicht mal eine Sekunde Rechenzeit beansprucht. Und ich rede von Programmen, die nur ich selber benutze, also die eingesparte Zeit ist nur meine eigene. Na ja effizient wäre es also, eher gar nichts zu ändern.

Im wahren Leben geht es meistens nicht um Effizienz. Für eine ganze Branche scheint das Wort ein Fremdwort zu sein. Wovon ich rede, ist die Automobilbranche. Das Automobil ist eigentlich per Se ineffizient. Es nun mal einfach nicht besonders intelligent ein Gefährt zu bauen, dass etwa eine Tonne wiegt, nur um in der Regel 1-2 Personen, also eine Nutzlast von 100 bis 200 kg zu transportieren. Nun existiert es aber schon eine Weile. Aber was die Branche von anderen unterscheidet, ist das sie es im Laufe der Zeit nicht verbessern können. Elektrische Geräte im Haushalt verbrauchen heute weniger Strom als vor wenigen Jahren oder gar Jahrzehnten. Manchmal nur durch neue Erfindungen wie dem Ersetzen von Glühbirnen durch LED-Lampen, manchmal auch durch effizientere Technik. So verbrauchten Geräte früher viel mehr Energie im Standby. Das ging meistens als Heizleistung für ein ineffizientes Netzteil drauf. (mehr …)

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Nach dem Breakxit

Nun ist das angeblich unvorstellbare eingetreten, die Engländer haben für den Ausstieg gestimmt. Anders als die Politik, Wirtschaft und Buchmacher habe ich diesen Ausgang befürchtet. Seit ich denken kann gab es von der britischen Regierung immer wieder Ausstiegsdrohungen, wurde quergeschossen oder Sonderregelungen erzwungen. Das geht über die lange Zeit, nicht wenn man nicht den Rückhalt im eigenen Volk hat.

Ich halte es auch auf Dauer für die bessere Option. Warum? Nun, dass es knapp sein würde war vorher klar. Wenn deutlich für das Verbleiben gestimmt worden wäre, dann wäre das ein erstrebenswertes Votum gewesen. Das hätte die EU gestärkt und vor allem die Möglichkeiten der britischen Regierung stark beschränkt Sonderregelungen zu fordern. Wenn (was die meisten glaubten) man knapp für den Verbleib in der EU stimmt, wäre der Effekt weitaus schlechter gewesen als beim Breakxit. Das bedeutet nichts anderes, als das man dauernd damit rechnen müsste wenn die Briten sich wieder benachteiligt fühlen, das sie nochmals ein Votum starten – so wie jetzt die Schotten es nochmal mit der Unabhängigkeit versuchen. Man braucht dann nur einen kleinen Anlass und es wäre die ideale Ausgangsposition für die britische Regierung erneut Forderungen zu stellen, damit ja die Briten nicht nochmal abstimmen wollen. (mehr …)

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